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Das Schwein - Referat



Das Schwein

Seit der Jungsteinzeit, also seit der Mensch seßhaft wurde, wurden Schweine domestizirt. Die frühesten Belege für Hausschweinhaltung fand man in Form von Knochenfunden aus der Zeit 9000 v. Chr. in Griechenland, bzw. 4000 v. Chr. in Mitteleuropa. Alle Hausschweine stammen von den 32 lokalen Unterarten von, dem Wildschwein ab, wobei durch die Völkerwanderungen die einzelnen Arten gekreuzt wurden. Als Ausgangsformen für die heutige Hausschweine betrachtet man heute hauptsächlich das Europäische und das Asiatische Wildschwein.
Die Verbreitung der Wildschweine ist in Europa, Asien, Ostindien und Afrika. Erst später wurde es in Nord – und Südamerika, Australien, Tasmanien, Neuguinea und Neuseeland eingeführt.
Hausschweine sind als Nutztiere fast überall auf der Welt. Sie sind Säugetier aus der Familie der Paarhufer.
Merkmale:
Ausgewachsene Hausschweine haben einen schweren rundlichen Körper , einen länglichen weichen Rüssel, kurze Beine mit paarigen Zehen und einen kurzen , oft geringelten Schwanz.(der wurde ihnen erst in der Gefangenschaft angezüchtet!)
Die dicke, aber empfindsame Haut ist teilweise mit Borsten besetzt und kann sehr unterschiedliche Farben haben
Schweine sind vor allem zur Fleischproduktion geeignet, weil sie schnell wachsen, eine relativ kurze Tragzeit von 114 Tagen haben und bis zu 14 Ferkel aufziehen können. Als Allesfresser können sie mit vielfältigem Futter gemästet werden. Vielleicht ist das ein Grund für ihre frühe Züchtung als Haustier. Schweine werden nicht nur gerne gegessen, man verwendet ihr Leder für Kleidung und Schuhe und ihre Borsten für Bürsten!

Eins hatten die Hausschweine ein beschauliches Leben. Manches Schwein wurde überhaupt halbwild gehalten.Andere wurden zur Eichelmast in den Wald getrieben oder hielten sich in der Umgebung der Höfe auf. Gut, auch damals gab es dunkle schmutzige Schweinekoben. Doch an vielen Orten reichte man den Schweinen vor dem Schlachten noch ein besonders gutes Mahl.
Bei uns werden die meisten Schweine heute industriell gehalten. Ein Betrieb mit 4000 Schweinen wird von 3 bis 4 Leuten unterhalten. Dort muss alles wie am Schnürchen laufen. Da kann der Pfleger kein Mitleid für seine Tiere empfinden.Die Qual fängt schon im frühen Ferkelalter an: 20 Tage dürfen sie an ihrer Mutter saugen und nicht 8 Wochen, wie es die Natur vorgesehen hat.Weil Stallraum teuer ist, müssen 10 bis 12 Ferkel mit eine Quadratmeter auskommen.Und damit der Platz gut genutzt wird, stehen sie in Gitterkäfigen übereinander.Sie haben kein Nest aus warmen Stroh, können sich keine Mulden graben, sich gar im Schlamm suhlen oder in der Sonne räkeln.Die drangvolle Enge in den Boxen macht die Schweine verrückt.Gegenseitig beißen sie sich die Schwänze ab.Schließlich kommen sie in Einzelboxen, mit einem Schultergurt gefesselt.Sie sollen sich nicht bewegen, sie sollen nur zunehmen.Was
in ihrer Umgebung vor sich geht ist ihnen schließlich egal, sie trauern. Schweine, sagen die Forscher, sind so intelligent wie Affen.Sie haben ein großes Bedürfnis nach Sozialbeziehungen, sie sind sogar ausgesprochen zärtlich.
Schweine sind Allesfresser und mögen besonders Kartoffeln , Getreideschrot , Wurzeln und Beeren. Sie fressen aber auch Insekten, Würmer und Eier. Warzen schweine und Wildschweine fressen auch Aas.
Schweine haben einen hervorragenden Geruchs-, Gehör-, und Geschmackssinn. Sie können so auch die Trüffeln im Boden riechen, und scharren danach!
Das Männchen heißt Eber, das Weibchen Sau und die Jungen Ferkel.
Bei Wildschweinen verwendet man für das Männchen auch den Ausdruck Keiler,das Weibchen nennt man auch Bache und die Jungen Frischlinge!
Wildschweine werden auch größer als unsere Hausschweine. Sie können bis zu 350 Kilo schwer werden. Die Eckzähne des Unterkiefers wachsen beim Keiler zu furchteinflößenden Hauern heran, die sich nach oben biegen und zuweilen bis zu 30 Zentimeter lang werden. Sie dienen der Verteidigung und auch zum Graben.

Zur Kontrolle der Gesundheit unserer Hausschweine finden Impfungen statt. Um Infektionen zu vermeiden und damit schnelleres Wachstum zu erzielen, werden auch Antibiotika eingesetzt. Ihr Einsatz ist gesetzlich geregelt, weil beim Verzehr des Fleisches Rückstände vorhanden sei können .Wenn dann der Mensch krank wird könnte es passieren, dass nun ein verodnetes Antibiotikum keine Wirkung mehr zeigt , was mitunter fatale Folgen haben kann,weil man so auch wieder an einer Lungenentzüdung sterben kann.
Schweinekrankheiten sind unter anderem die Maul- und Klauenseuche oder die Schweinepest. Es sind ansteckende Viruserkrankungen, die zumeist tödlich verlaufen.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: kuschelhaserl




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