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Das Messie-Syndrom - Referat



Sammelsucht - Leben im Chaos

Das Messie-Syndrom (auch Vermüllungssyndrom) ist eine Krankheit die es den erkrankten Menschen schwer fällen lässt ihren Alltag zu organisieren, einen Haushalt zu führen oder allgemeine Dinge auf die Reihe zu kriegen zu lassen.

Der Begriff “Messie” wird von Medien geprägt und beschreibt einen Menschen mit starken Ordnungsproblemen.

Es gibt vier verschiedene Typen von Messies:

Die “Eichhörnchen” lassen ihre Wohnung vermüllen wo es nur geht.
Die “Zeit-Chaoten” vergessen Termine und sind sehr verplant.
Die “Chaosarbeiter” beginnen vieles bringen es aber nie zuende.
Die “Ich-Chaoten” sind oft verplant und können nicht an Themen festhalten
(Bsp. Recherchieren nach einem Angebot und lassen sich sehr leicht zu anderen Themen ablenken)

Es gibt geschätzt 500.000 - 900.000 Betroffene, die unter dem Messie-Syndrom leiden. Diese Krankheit wird oft mit Depressionen verbunden.

Behandlung der Sammelsucht:

Oft suchen die Betroffene Hilfe bei psychologischen Therapeuten. Die “Heilung” kann oft mehrere Jahre andauern - kann aber auch erfolglos sein. Sollte man als Angehöriger der Person einfach die gesammelten Dinge wegwerfen, kann dies Kontraproduktiv auf die Behandlung auswirkend sein da man oft die “Ich”-Sphäre verletzt. Die Erkrankten merken oft ihre Krankheit nicht, da die Sammelsucht ein schleichender Prozess ist. Der Chaos muss nicht nur immer sichtbar sein: Chaos muss nicht nur äußerlich sein (z.B. Chaos im Kopf)





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