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Cholesterin, Blutdruck und Zöllakie - Referat



Der Blutdruck und seine Auswirkungen

Der Wert für einen Optimalen Blutdruck liegt im Schnitt bei 120 zu 80. Er setzt sich aus zwei Werten zusammen, dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck.

Systole des Herzens – durch das Herz wird mit jedem Schlag in der linken Herzkammer ca. 60 bis 90 ml Blut in die Aorta ausgestoßen. Dadurch entsteht ein plötzlicher Druckanstieg, welcher sich als Puls fühlen lässt. Der Wert steigt, wenn die aus der linken Herzkammer ausgestoßene Blutmenge und die Geschwindigkeit mit der, der Herzmuskel sich zusammenzieht ansteigt. Dadurch wird die Elastizität der hernahen Gefäße, besonders der Aorta geringer. Auch wenn sich der Menschen anstrengt, wie zum Beispiel beim Stufen steigen, kann man selbst beobachten das, das Herz schneller schlägt, da der Körper mehr Sauerstoff braucht.

Diastole des Herzens – der diastolische Wert ist immer der niedrigere der Beiden. Dabei wird gemessen, bis zu welchem Wert der Druck bei jeder Relaxation (Entspannung nach einer Entspannung) der diastolische Blutdruck steigt. Der Wiederstand der dem Blutfluss entgegensteht steigt, wie zum Beispiel im Falle verengter Blutgefäße. Steigt der Blutdruck auf Grund von verengten Blutgefäßen, könnten erhebliche Folgen hervorgerufen werden. Da bei verengten Blutgefäßen das Herz immer mit erhöhter Anstrengung schlägt, und selbst zwischenzeitlich keine Erholung hat. Die Folge davon können eine dauerhafte Herzschwäche, Durchblutungsstörungen in den Beinen wie auch ein Schlaganfall sein.
Andauernde Erhöhung des diastolischen Wertes ist bei Hypertonie (Bluthochdruck) sehr wichtig, da es das Maß für Elastizität in den gesamten Adern darstellt.

Risikofaktoren bei erhöhtem Blutdruck sind unter anderen Diabetes und erhöhter Cholesterinspiegel.

- Diabetes, ist eine Stoffwechselerkrankung die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt.
- Erhöhter Cholesterinspiegel

Cholesterin ist ein Fettbaustein des Körpers, welcher zusammen mit einer anderen Fettart, Triglycerid einen wichtigen Bestandteil der Zellmembran einnimmt.

Die Leber stellt aus Cholesterin Gallensäuren her, welch über die Fallenblase in den Darm entleert werden und dort, bei der Verdauung der aufgenommenen Fette von großer Bedeutung sind.

Der Cholesterinspiegel gibt die Gesamtmenge an Cholesterin im Blut an. Er ist von Land zu Land durchschnittlich verschieden, sondern hängt von Alter und Geschlecht ab. Der Cholesterinspiegel steigt je älter man wird, doch ist er unter jungen Menschen bei Frauen niedriger, was beim Altern wieder dadurch ausgeglichen wird, das er bei den Frauen steigt. Abgesehen davon, erhöht sich der Cholesterinspiegel im Falle einer Schwangerschaft extrem.

Ernährung bei erhöhtem Cholesterinspiegel:
1. weniger fettes Fleisch, Wurstwaren, Käse und Eigelb
2. fettarme Zubereitung
3. wenig tierische Lebensmittel
4. mehrmals täglich frisches Obst und Gemüse
5. auf Pflanzenöl umsteigen

Abgesehen von Cholesterin, gibt es noch einen anderen Fettbaustein Triglycerid. Er ist eine organisch chemische Verbindung, bestehend aus einem Molekül Glycerin und drei organischen Säuremolekülen (meist Fettsäuren). Das Triglycerid, welches tierisch, pflanzlich wie auch synthesich vorkommt gehört zu den Lipiden.

Erhöhten Triglyceridspiegel findet sich bei vielen verschiedenen Krankheiten, wie
zum Beispiel der Gicht, Nierenfunktionsstörungen und Diabetes.

- Gicht – auch Urikopathie genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der es durch erhöhte Harnsäurewerten zur Bildung von Ablagerungen von Harnsäurekristallen in verschiedenen peripheren Gelenken und Geweben kommt.

Zu 95 % liegt der erhöhte Harnsäurewert einer Nierenfunktionsstörung zugrunde. Die Ursache dafür kann wiederum zu Diabetes zurückführen, da ein zu hoher Blutzuckerspiegel auf Dauer die Blutgefäße schädigt und damit die Nierenfunktion beeinträchtigt. Erhöhter Harnsäurespiegel ist zwar im Blut nachweisbar, doch auch immer abhängig davon was man gegessen oder getrunken hat. Durch schnelle Schwankungen, kann es durchaus vorkommen, dass wenn, man nach einem Gichtanfall Blut abgenommen bekommt, die Harnsäurewerte im Normalbereich liegen. Deswegen sollte man sich nicht nur in einem einzigen Labor testen lassen, da ein Labor nicht beweist, dass man nicht an der Gicht leidet.

Eine Weitere Krankheit, die bei Diabetes eintreten kann ist Zölakie, auch intestinaler Infantilismus, gluteninduzierte Enteropathie, nichttropische oder einheimische Spure oder Glutenunkverträglichkeit, ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, durch Überempfindlichkeit gegen das Kleberprotein Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt.
Wird von den Betroffenen Nahrung, die Gluten enthält verzehrt, wird ihr Dünndarm angegriffen und es können weniger Nährstoffe aufgenommen werden.

Symptome für Zölankie: Gewichtsverlust, Durchfall, Haarausfall, Erbrechen

Zöliakie erhöht unter anderen die Gefahr von Darmkrebs und Diabetes und senkt dazu noch die Fruchtbarkeit. Erst wird auf Grund des herabgesetzten Eisen-Resorptia angenommen, das es sich um einen Eisenmangel handelt.

Die einzige Behandlung gegen diese Krankheit ist eine komplette Umstellung der Ernährung. Völliger Verzicht auf glutenhaltige Nahrung ist die einzige Möglichkeit die Krankheit zu bekämpfen. Dadurch wird der Darm geheilt und auch die Risiken der Langzeitfolgen sinken.
Durch glutenfreie Diät (z.B. Kartoffeln, Mais, Reis, Sojabohnen und Pseudogetreide, sowie Hirse, Gemüse, Salate, Früchte, Fleisch und Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte) wird man komplett beschwerdefrei.
Zu vermeiden sind Produkte aus Weizen, Dinkel, Grünkern, Einkorn, Hafer, Gerste, Roggen.




Ass. Samara 6a

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: sam1989



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