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Carl Gustav Jung - 2.Version - Referat



Carl Gustav Jung
Seine Arbeit wurde stark von Träumen und Fantasien in seiner Kindheit beeinflusst.
• 1902 Abschluss Medizinstudium
• Arbeit über Assoziation von Wörtern (Reaktionen des Patienten auf Reizwörter offenbarten seine „Komplexe“)
• Durch Ergebnisse internationale Anerkennung -> enge Zusammenarbeit mit Freud
• Bruch mit ihm wegen verschiedener Ansichten (Freud’sche Überbetonung des Sexualtriebs)
• Verfeinerte seine Theorien (auch durch Erlebnisse aus Reisen in diverse Kulturen
• Schließlich führten diese zur Annahme eines kollektivem Unbewussten (bestehend aus Archetypen oder Urbildern), symbolisch in Religionen, Mythen, Märchen, Fantasien und Träumen manifestiert
Anteile der Persönlichkeit:
• Ich in engem Zusammenhang mit Bewusstsein
• Es ermöglicht Differenzierung (Subjekt & Objekt)
• Persona = Rolle in der Gesellschaft/Aspekt der sozialen Anpassung
• Persona besteht aus „Selbst-Ich“ und dem „Gesellschafts-Ich“, also dem was ich darstellen will und was die Gesellschaft von mir verlangt
• Persona ist von Persönlichkeitsentwicklung abgekoppelt
• Schatten = Begriff für das, was der Mensch nicht sein möchte
• Alle subjektiv schlecht empfundenen Seiten als Schatten zusammengefasst
• Schattenanteile sind unbewusst
• Schatten von Gesamtentwicklung abgekoppelt
• Ziel des Menschen: im Laufe der Entwicklung den Schatten integrieren
• Bilder in Träumen sind nicht erlebt (auch Parallelen bei allen Kulturen) -> kollektives Unbewusstsein
• Stellt die Summe des Objektiv-Psychischen dar 0Summe der Archetypen
• Archetypen sind angesiedelte Urbilder im kollektiven Unbewusstsein
• Psyche -> Drang zur Ganzheit
• Ganzheit des Psychischen = das Selbst (Bewusstes & Unbewusstes, auch den Schatten)
Zusammenfassung:
Ich = bewusstes; Persona= soz. Anpassung, Rolle in Gesellschaft; Schatten=Verachtete, soz. Nicht lebbare Persönlichkeitsanteile

Komplexe:
• Assoziativ fest miteinander verbundene Vorstellungen, Erlebnissen und Bildern
• Jung stellte durch Experimente Fehlleistungen und Störungen fest
• Haben auch körperliche Begleiterscheinungen (Pulsbeschleunigungen)
• Versuchspersonen wurden Stichwörter vorgelesen -> müssen Assoziationswort dazu sagen
• unterschiedlich lange Reaktionszeit (gemessen) -> daran Störung festgelegt
• anhand der Reizwörtern konnte Jung auf die Art des Traumas schließen

Traum
• Im Traum auftretende Figuren und Symbole/Gegenstände haben etwas mit unserer realen Außenwelt zu tun.
• Wir unterscheiden zwischen zwei Ebenen(Objektstufe und Subjektstufe), die gemischt auftreten können
o Objektstufige Träume: Die vorkommenden Personen sind Verwandte oder Bekannte. Die Beziehung zu diesen Personen wird widergespiegelt.
o Subjektstufige Träume: Die vorkommenden Personen sind unbekannt und stellen negative Seiten der Persönlichkeit dar.

Therapeutische Ziele:
bei Carl Gustav Jung steht das Bedürfnis die jeweilige Ganzheit zu verwirklichen im Zentrum. Er beschäftigt sich deshalb mit seelischen Erkrankungen und schöpferischen Entfaltungsmöglichkeiten. Therapeuten verstehen sich als „Reisebegleiter“ bei dem Individuationsprozess, die positive Kräfte zur Entfaltung bringen sollen.

- Individuation:
In der ersten Lebenshälfte ist die Anpassung an äußere Realität wichtig (starkes bewusstes Ich, etc.). In der zweiten steht die Innere Realität im Mittelpunkt (Verstärkte Förderung von Anima bzw. Animus).

- Berücksichtigung der Polaritäten:
Wachstum durch Vereinigung von Gegensätzten. Dadurch ist die Integration des Schattens in die Persönlichkeitsstruktur wichtig für das Wachstum und Selbstentfaltung.

- Bilder des Unbewussten:
Träume wiederholen sich und haben eine zukunftsweisende Funktion. Bilder von individuellen Träumen werden wiederholt besprochen und dadurch verdichtet.

- Amplifikation:
Träume werden in Mythen und Märchen verglichen und Patienten bekommen dadurch mehr Klarheit über momentanen Zustand und Entwicklungsprozess.






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