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Cannabis - was der Konsum mit Dir macht - Referat



Cannabis ist eine rein pflanzliche,illegale Droge. Zumindest in Deutschland.
In manchen Ländern oder Ortsteilen wurde sie bisher schon legalisiert. Doch diese Legalisierung steht star in der Kritik.

Cannabis gehört zu einer sogenannten "Botanischen" Gattung der Hanfgewächse. Sie weißt pshycoaktive Wirkstoffe auf.
Der stärkste Wirkstoff der Pflanze wird THC genannt.
Dies ist die Abkürzung für "Tetrahydrocannabinol".
Bei diesen Hanfpflanzen gibt es männliche und weibliche Sorten. Selten gibt es auch Zwitter varianten.
Nur die weibliche Pflanze hat genügend THC in den Blüten, um einen Rausch erzeugen zu können. Die männliche Pflanze ist meist nur für die Samen verantwortlich.

Geschichte:
Sie ist eine der ältesten Nutz- und Heilpflanzen.
Schon 3000 Jahre vor Christus wurde in China Cannabis angebaut. Damit wurden Seile und Kleider hergestellt. Tausend Jahre später, also etwa 2000 v. Christus wurde sie dann auch als Heilpflanze eingesetzt.
In Deutschland und vielen anderen Industrienationen hat sich Cannabis in den 1970er Jahren nach Alkohol zu der am häufigsten konsumierten Rauschdroge entwickelt.
Diese ist im Gegensatz zu Alkohol, den man ab 16 und 18 Jahren frei kaufen kann, illegal. Zumindest in Deutschland.

Konsum:
Meistens wird Cannabis in Form von Marihuana oder Haschisch eingenommen.
Marihuana sind die getrockneten Blüten und Blätter der Pflanze. Haschisch ist das Harz aus den Blütenständen.
Am häufigen konsumiert werden diese dann beim rauschen von so genannten Joints. Dass nennt man dann umgangssprachlich nicht mehr rauchen, sondern kiffen.
Beim rauschen oder eben kiffen wird dann das zerbröselte Haschisch oder Marihuana mit Tabak vermengt und zu einer Zigarette (einem Joint) gedreht.
Aber sie werden nicht nur in Joints geraucht, sondern auch auf viele verschiedene andere Weisen, die dann meist einen noch intensiveren Rausch hervor heben. Zum Beispiel mit rauchen von Pfeifen.

Eine ganz andere Form des konsumieren die gelegentlich angewandt werden, ist das auflösen der Cannabis Produkte in Tee und diesen dann zu trinken oder "Spacecakes" bei denen die Cannabis Produkte in das backen von Keksen oder Kuchen mit einbezogen werden.

Wirkung und Wirkungsdauer:
Der Zeitpunkt, wann die Wirkung eintritt hängt ganz von der Konsumform ab.
Wenn man es raucht setzt die Wirkung meist unmittelbar ein, da der Wirkstoff sehr schnell über die Atemwege aufgenommen wird
und die Blut-Hirn-Schranke überwindet. Nach ungefähr 15 Minuten erreicht die Wirkung ihr Maximum, klingt nach 30 bis 60 Minuten langsam ab und ist nach 2 bis 3 Stunden weitestgehend beendet.

Bei der oralen Aufnahme ist die Wirkung allerdings unvorhersehbarer, da sie verzögert und häufig sehr plötzlich einsetzt.
Ein entscheidender Punkt ist was und wie viel man davor gegessen hat.

Atemwege:
Tatsache ist:
ALLE INHALIERTEN FREMDSTOFFE BELASTEN DIE ATEMWEGE!

Doch auf die Frage ob das Rauchen von Cannabis vermehrt zu Atemwegserkrankungen führt, gibt es noch keine eindeutigen Antworten und Beweise.
Allerdings wurden bei vielen Cannabis-Raucherinnen und -Rauchern ein häufiges Auftreten von Bronchitis sowie Entzündungen der Nasen- und Rachenschleimhaut festgestellt. Dabei ist unklar, ob diese Folgen auf den inhalierten Tabakrauch, mit dem die Cannabis Produkte meist vermengt werden, wie schon erwähnt, darauf zurück führen oder ob es wirklich an dem Cannabis liegt.
Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Cannabisrauch etwa die gleiche Menge Teer, also Schadstoffe, enthält wie Tabakrauch!

Gehirn:
Die Frage nach möglichen Hirnschäden durch Cannabiskonsum beschäftigt die Forschung seit den 1970er Jahren.
Es gibt viele Aussagen die meinen, dass Cannabis "dumm" macht und Gehirn Zellen abtöten. Dass ist jedoch wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Sicher ist nur, dass wenn man aufhört zu kiffen, man schnell eine Verbesserung der lern- und Gedächtnisleistungen bemerken kann.

eigene Meinung:
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