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Bundeswehr - Referat



Bedeutung: Bundeswehr ist die Bezeichnung für die Streitkräfte der BRD

Gründung: 1955

Geschichte:
1945 im Mai war die bedingslose Kapitulation, deswegen einigte man sich im August 1945 auf ein Entmilitarisierung und völlige Abrüstung Deutschlands im Potsdamer Abkommen. 1956 gab es eine Wiederbewaffnung, obwohl es erst 1949 hieß, dass es keine Wiederbewaffnung laut Grundgesetz gibt. Doch 1954 kam es zu Grundgesetz-Änderung und führte dabei die Wehrpflicht ein. 1950 wurde im Oktober Theodor Blank zum Beauftragte des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen erwähnt und es entstand die Dienststelle Blank. 1955 im Juni wurde dann Dienststelle Blank in Bundesministerium für Verteidigung umbenannt. Im November 1955 erhielten die ersten Freiwilligen ihre Ernennungsurkunden und drei Jahre später gab es die ersten Wehrpflichtigen.

Aufgaben:
- Sicherung der außenpolitischen Handlungsfreiheit
- leisten einen Beitrag zur Stabilität im europäischen und globalen Rahmen
- gewährleisten die nationale Sicherheit und Verteidigung und trägt zur Verteidigung der Verbündeten bei
- fördern multinationale Zusammenarbeit und militärische Integration

Wehrpflicht:

Bedeutung: Ein Staatsbürger muss für einen bestimmten Zeitraum für das Land zu dienen

1962 wurde es in der DDR Pflicht. Vorher war es freiwillig.

Es müssen alle Männer die ihr 18.Lebensjahr vollendet haben und sie müssen bis zum 25.Lebensjahr einberufen werden.

Freistellung:
- wenn man ein Polizeivollzugsbeamte ist,
- der 3. Sohn in der Familie ist (Voraussetzung: beide Brüder müssen gewesen sein)
- wenn man sich um sein Kind kümmern muss
- wenn man schon in einer Armee für ein Land gedient hat
- durch die Berufsausbildung wird es nur verschoben

Es müssen mindesten 9 Monate Wehrpflicht sein (seit 01.01.2002) kann bis zu 23 Monate freiwillig sein.

Ablauf:
1.Abschnitt: 6 Monate militärisches Grundwissen und soldatische Grundfertigkeiten und zwei weitere folgen von je anderthalb Monaten.

Frauen:
Nach dem 2.Weltkrieg wurde sie eingesetzt zu militärischen Zwecken. Es wurde aber dann untersagt im Grundgesetz: Artikel 12a Absatz 4 Satz 2
„Sie dürfen auf keinen Fall Dienst mit der Waffe leisten“. Frauen wurden dann zu Zivilangestellten, Beamtinnen und Arbeiterinnen eingestellt.
Ab 2001 wurde es freigestellt, wegen der Gleichberechtigung Mann / Frau.
Das Grundgesetzt wurde geändert:„Sie (Frauen) dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden“. Frauen können jetzt zur Bundeswehr gehen.

Zukunft:
Man kann sich gleich nach der Schule als Berufssoldat bewerben. Man hat eine 4jährige Ausbildung, wo man fast nur Schule hat. Dann wird aussortiert, ob man weiter kommt oder nicht. Dann hat man anderthalb Jahre Probezeit. Dann wird wieder aussortiert. Wenn man es dann geschafft hat, ist man 5-8 Jahre Berufssoldat. Dann wird ein letztes Mal aussortiert und danach ist man lebenslang dort und man wird eingesetzt, wo man jemanden braucht.

Man kann aber auch erst seine Berufsbildung von einem anderen Job machen, dann die Wehrpflicht antreten, verlängern lassen und dann dort weiter arbeiten.
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: hamstergirl23




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