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Bulimie - 4.Version - Referat



Bulimie Referat am 27. oder 28.01.1010 im Fach Biologie

1. Allgemein:
 bulimia nervosa von griech. bulimos = Ochsenhunger
 Krankheitsberichte existieren schon seit der Antike, doch
wissenschaftlich anerkannte Krankheit erst ab 1979
 Zahl der Erkrankungen unklar, schätzungsweise 2-4 % der 18 bis 35jährigen;
Ca. 95% der Betroffenen weiblich
 oft als Folge von Magersucht

2. Krankheitsbild:
 regelmäßige Essattacken, bei denen kohlenhydrat- und kalorienreiche Nahrung in
großen Mengen zugeführt wird
 darauffolgendes, meist selbst herbeigeführtes Erbrechen, Missbrauch von
Medikamenten wie z.B. Abführmitteln, extremes Sporttreiben direkt nach der
Attacke
 Gefühlsebene: -auf der einen Seite extremes Schamgefühl wegen der
Kontrolllosigkeit
- auf der anderen Stolz, das viele Essen mit dem Schlanksein oder
Abnehmen zu verbinden
- permanente Gewichts-, Kalorien- und „Erfolgs“ kontrolle
- äußerst stark ausgeprägte Angst vor dem Entdecken der
Krankheit durch die Umgebung
 im Gegensatz zur Magersucht: Betroffene nicht stark untergewichtig, sondern meist
im unteren Normalbereich oder übergewichtig

3. Ursachen:
 fanatische Orientierung am Schlankheitsideal
 hoher Leistungs- und Kontrolldruck schon in Kindestagen durch die Familie
 harte Schicksalsschläge ( traumatische Erlebnisse wie der Verlust einer wichtigen
Bezugsperson, sexueller Missbrauch)
 durch selbsteingeredetes Dicksein Minderwertigkeitsgefühle, Angst von der
Gesellschaft wegen seiner Figur ausgeschlossen zu werden
 andauerndes und extremes Perfektionsstreben

4. Folgen:
 Magensäure kommt durch das Erbrechen in
 die Speiseröhre: Verätzungen, Entzündungen
 den Mund: Verletzung des Zahnschmelzes, Schwellung der
Speicheldrüsen
 erhöhte Nahrungsaufnahme:
 Vergrößerung des Magens
 Risse bzw. Verletzungen in Magen und Darm
 Missbrauch von Medikamenten: Leber- und Nierenschäden

5. Therapie / Genesung:
 eigentlich kein Klinikaufenthalt nötig, außer bei organischen Schäden oder
Diabetes
 Psychotherapie zur Wiedergewinnung der Kontrolle über die Ernährung an sich,
regelmäßiger Verzehr kontrollierter Nahrungsmengen, Steigerung des
Selbstwertgefühls und –bewusstseins, Zurechtrücken der verzerrten Selbstwahr-
nehmung

6. Quellen:
 omneda.de
 bulimie-online.de
 vitalnet.de

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Yvonnie94




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