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Buddhismus - 11.Version - Referat



Buddhismus
- Unterrichts Impuls

Ehrwürdiger, immer wieder kommen Frauen und Männer zu uns und sagen, allein ihre Lehre sei richtig, alle anderen aber falsch. Durch so viele verschiedene Lehrer und Behauptungen sind wir völlig verwirrt und wissen nicht mehr, wem wir glauben sollen.
Kein wunder, entgegnete Buddha, dass ihr verwirrt seid und nicht mehr wisst, wer Wahres und wer Falsches lehrt. Geht nicht nach dem, was gesagt wird, nicht nach dem, was schon immer so war, nicht nach dem, was üblich ist, nicht nach angeblich heiligen Schriften, nicht nach bloßen Gerüchten und nicht nach Ansichten eines Meisters!
Wenn ihr selbst erkennt: Dieses Handeln ist unheilsam, wird von verständigen getadelt und bringt bei Ausführung Unheil und Leid, dann, ihr Leute, möget ihr es aufgeben.
Wenn ihr aber selbst erkennt: Dieses Handeln ist heilsam, wird von Verstägigen gepriesen und bringt bei Ausführung Segen und Wohl, dann, ihr Leute möget ihr es euch zueigen machen.

Dies sagte Buddha zu seinen Anhängern, als sie ihn fragten, was sie glauben sollen.
Und ich finde diese Geschichte sehr schön, weil Buddha zeigt, dass er selbstständiges Denken und unermüdlichen Kampf um Einsicht verlangt.
Und damit möchte ich zu meinem Impuls zum Buddhismus einleiten.
Der Buddhismus hat in Indien seinen Ursprung und er ist die viertgrößte Weltreligion.

Im Buddhismus geht es vor allem um Erleuchtung und Erkenntnis, dass man nicht der eigene Körper ist, sondern diesen hat und ihn darum möglichst sinnvoll - wie ein Werkzeug - nutzen sollte.

Der Buddhismus will den Menschen aus seinem irdischen Dasein erlösen. Das irdische Dasein besteht aus dem Kreislauf von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt und ihn zur absoluten Befreiung führen, die wird Nirvana genannt.
Erleuchtete sind nicht mehr von dem Prozess der Wiedergeburt abhängig. Sie können den Sterbevorgang bewusst steuern, um eine Wiedergeburt zu erlangen, in der sie für möglichst viele Menschen nützlich sind.

Wenn man in seinem Leben mehr schlechte Taten als Gute vollbracht hat wird man als Tier, Hungergeist oder Höllenwesen wiedergeboren.
Als positive Wiedergeburt gilt die Wiedergeburt als Gottheit oder Mensch.
Nur als Mensch hat man die Möglichkeit, die Lehre des Buddhas zu empfangen und ihr zu folgen.
Um die Erlösung und Erleuchtung zu finden muss man seine Daseinsenergien überwinden. Der Weg dorthin führt vor allem über die Meditation.

Mit 29 Jahren verließ der indische Fürstensohn Siddharta seine Heimat, um sich in einem asketischen Leben von der äußeren Welt zu lösen. Am Ende wurden ihm die vier heiligen Wahrheiten des Buddhismus offenbart.
Daher kommt auch der Name Buddha, der auf deutsch der Erleuchtete bedeutet.
Der Buddhismus kennt keinen Gott und Weltenschöpfer, sondern verehrt Buddha als Menschen, der sich von allen Wünschen und Begierden losgesagt hat und Erlösung im unendlichen Nirvana gefunden hat.

Karma:
Nach Buddhas Aussage entsteht die Erfahrung der Welt aus dem Geist. Solange ein fühlendes Wesen die Natur des Geistes verkennt, ist es sich nicht bewusst, dass positive Worte, Wünsche und Handlungen zu ebensolchen Erfahrungen im eigenen Bewusstseinsstrom führen. Stattdessen erlebt sich ein gewöhnliches Wesen als getrennt von der ihn umgebenden Welt und denkt, seine Erfahrungen würden von außen verursacht. Aufgrund dieser Unwissenheit haftet man an angenehmen Erlebnissen und will Unangenehmes fernhalten. Die Grundlage für die Leiden in unserer Welt ist nicht etwas absolut Böses, wie es in einigen Religionen dargestellt wird, sondern die Unwissenheit um die Natur des Geistes und die Wirkungsweise von Ursache und Wirkung.
Es gibt westliche Weisheiten, die diese Beschreibung wohl am Ehesten betreffen:
Auge um Auge und Zahn um Zahn
Wie du mir, so ich dir
Wie man in den Wald hinein ruft so kommt es zurück

Zum Schluss möchte ich
euch noch ein paar
Aphorismen des Autors Buddha vorlesen.
So ist es: Gemeines ist da, und Edles ist da. Aber es gibt eine Freiheit,
die höher ist als alle sittliche Wahrnehmung.

Wir sind das, was wir denken.
Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.
Sprich und handle mit reiner Gesinnung
Und Glück wird dir folgen
Wie dein unteilbarer Schatten.

Wiedergeburt:
Im Buddhismus geht es um die Erkenntnis, dass man nicht der eigene Körper ist, sondern diesen hat und ihn darum möglichst sinnvoll - wie ein Werkzeug - nutzen sollte.
Was man als "Selbst" erlebt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein unzerstörbarer und unbegrenzter Strom von Bewusstsein.
Im Moment des Todes verlässt das Bewusstsein den sterbenden Körper, um sich - gesteuert durch unbewusste Eindrücke im Geist, also Karma - nach einer bestimmten Zeit wieder mit einem neuen Körper zu verbinden. Daher ist Sterben für einen Buddhisten in letzter Konsequenz etwas ähnliches wie "Kleider wechseln".
Erleuchtete sind nicht mehr von diesem Prozess abhängig. Sie können den Sterbevorgang bewusst steuern, um eine Wiedergeburt zu erlangen, in der sie für möglichst viele Menschen nützlich sind.
Wenn man in seinem Leben mehr schlechte Taten als Gute vollbracht hat wird man als
Tier, Hungergeist oder Höllenwesen wiedergeboren.
Als positive Wiedergeburt gilt die Wiedergeburt als Gottheit oder Mensch.
Nur als Mensch hat man die Möglichkeit, die Lehre des Buddhas zu empfangen und
ihr zu folgen.

Tod:
Leben nach dem Tod im Buddhismus
Die Jenseitsvorstellung im Buddhismus greift die Vorstellung einer Wiedergeburt auf. Das Dasein, so glücklich es im Einzelfall sein mag, ist vergänglich und kann daher nie eine ganzheitliche Erfüllung bieten. Im Buddhismus wird vielmehr angestrebt, sich von dem stetigen Kreislauf aus Geburt und Sterben zu befreien. Die Loslösung wird als Nirvana bezeichnet und stellt eine absolute sowie unpersönliche letzte Wirklichkeit dar. Damit wird jegliches Leiden beendet.

Was denkt man im Buddhismus über die Todesstrafe?
Im Buddhismus ist es verboten jemanden hinzurichten, aber bestimmt fragt ihr euch jetzt wie es kommt das es in China die meisten Hinrichtungen gibt?
Der Buddhismus ist in China keine Staatsreligion. Im Gegenteil seit der Revolution unter Mao Tsetung ist China kommunistisch.

Zum Schluss möchte ich euch noch ein Zitat von Buddha
Tötet nicht und verhindert, dass getötet wird. Hütet euch vor Ehebruch und Unzucht. Meidet die Lüge und üble Nachrede, harte Worte und eitles Geschwätz. Verachtet den Geiz und die Gier. Tut Gutes, und haltet fest am rechten Glauben. Die Grundvoraussetzung zur Erleuchtung ist der Wille, sich selber zu erlösen, um dadurch anderen von Nutzen sein zu können.

Für alle Buddhisten gelten fünf ethnische Grundsätze:
1. Nicht töten
2. Nicht stehlen
3. Nicht lügen
4. nicht die Ehe brechen
5. keinen Alkohol trinken
Und das ist ziemlich ähnlich wie bei uns im Christentum die 10 Gebote.




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