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Bildung und Erziehung - Referat



Wenn Lernen nur in der Schule stattfände, würde niemand eine Abschlussprüfung bestehen!
Zum Glück beginnt das Lernen schon gleich nach der Geburt und setzt sich lebenslang fort.
Das Sprechenlernen ist z.B. eine grundlegende Fähigkeit, die wir bereits in früher Kindheit erwerben, indem wir Laute nachahmen und wiederholen, die von den Menschen unserer Umgebung gebildet werden. Wenn wir älter werden, erweitern wir durch Lesen, Reisen und andere Formen des Zeitvertreibs unser Wissen.
Das, was wir unter Bildung und Erziehung verstehen, setzt erst sein, wenn wir grundlegende Fähigkeiten wie das Sprechen erworben haben und aus dem Schulbesuch Nutzen ziehen können.
Auf der Grundschule baut ein Bildungssystem auf, das uns dann über viele Jahre begleitet. In Hauptschule, Realschule oder Gymnasium (bzw. der Gesamtschule) erwerben wir wertvolles Wissen.
Manche Schüler gehen dann weiter zur Fach- oder Hochschule, wo sie ihre Allgemeinbildung erweitern und ein Fach oder mehrere studieren.
Die Hochschule vermittelt eine spezielle Ausbildung, die für manche Berufe eine notwendige Voraussetzung ist.

Wahlmöglichkeiten im Bildungssystem
Es gibt keine zwei Menschen, die genau gleich sind. Deshalb gibt das Schulsystem jedem Schüler die Möglichkeit, seine Fähigkeiten auszubilden. Nach der Grundschule bieten sich Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium bzw. Berufsschulen, Fachoberschulen oder Aufbau- bzw. Fachgymnasien und andere Schulzweige für die weitere Ausbildung an.

Fach- und Hochschulen
Viele Schüler setzen ihre Ausbildung mit einem Fach- und Hochschulstudium fort.
Diese Studien dauern im Allgemeinen vier Jahre.
Beim Abschluss erlangen die Studenten einen Grad, also ein Zeugnis, als Nachweis dafür, dass sie ihre Studien abgeschlossen haben.

Bildung für wenige
Freie Bildung für alle ist erst in den letzten 60 Jahren möglich geworden.
In der Zeit davor konnten nur die Kinder wohlhabender Leute eine bessere Bildung erlangen.
im 13. Jh. war Latein die Sprache der Gelehrten in Europa. Sie war für alle wichtig, die in Kirche, Armee oder Justiz tätig sein wollten.

Praktisches Lernen
Bildung wird durch gesellschaftliche Bedürfnisse geprägt.
Kinder von Volksstämmen im tropischen Regenwald erlernen für das Überleben wichtige Fertigkeiten wie Bootsbau und Jagen.
In hochindustrialisierten Gesellschaften dagegen bringt das Bildungssystem Naturwissenschaftler hervor, aber auch Geisteswissenschaftler und Künstler.

Schulen für Schreiber
Im alten Ägypten konnten nur entsprechend ausgebildete Schreiber lesen und schreiben.
Die Jungen, die diesen Beruf erlernten, schrieben zunächst auf wertlose Gegenstände wie Tonscherben.
Wenn sie Fortschritte gemacht hatten, durften sie Papyrus, ein wertvolles Schreibmaterial verwenden.

Die Bildung der Griechen
Aristoteles, der große griechische Philosph, war der Auffassung, dass Kinder ab sieben Jahren sich in Leibesübungen, Musik, Lesen, Schreiben und Zeichnen üben sollten.
Die später folgenden Studien sollten der Physik, Philosophie und Politik gelten.
Das Ideal des Aristoteles war ein aktiver, forschender Geist in einem gesunden Körper.




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