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Bienen - Referat



2.Referat

Bienen

1.Die Honigbiene – ein Insekt

Der allgemeine Körperaufbau:

Die Biene besteht aus 3 Körperteilen (Kopf, Brust und Hinterleib) von denen jeder Körperteil aus einzelnen Abschnitten besteht. Deshalb nennt man sie auch Gliedertiere. Da dies auch bei den Füßen der Fall ist, werden sie auch als Gliederfüßer bezeichnet.
Die Biene hat schmale, häutige Flügel und besitzt ein Außenskelett aus Chitin. Auf ihren Kopf trägt sie ein Paar Fühler in denen sich der Tast-und Geruchssinn befinden. Ihre Augen setzen sich aus Einzelaugen zusammen (Netz-oder Facettenaugen).
Nun zur Brust: sie besteht aus drei deutlich sehbaren Abschnitten, von denen jeder ein Paar gegliederte Beine trägt. Am 2. und 3. Brustabschnitt ist jeweils ein Flügelpaar vorhanden.
Strickleiternervensystem: Zentrum befindet sich im Kopf (Nervenknoten (Ganglion))
. Die Anordnung der Nervenknoten und der Nervenfasern ist so regelmäßig, dass das Nervensystem wie eine Strickleiter aussieht (Name!).

2.Die Honigbiene – ein wichtiger Blütenbestäuber

Honigbienen sind Pollen- und Nektarsammler. Pollen wird als eiweißhältige, und Nektar oder Honig als Energie liefernde Nahrung benötigt.
Nektar: Die Biene nimmt von jeder Blüte, die sie anfliegt, Nektar auf. Dieser gelangt durch die Speiseröhre in den Honigmagen. Wenn er voll ist, fliegt sie zurück und entleert ihn. Die Arbeiterinnen verdünnen das Ausgewürgte mit Drüsensäften und erzeugen so daraus Honig. Dieser wird in Waben gespeichert. Die Waben (bestehen aus Wachs) dienen als Speisekammer und „Wiege“ für die Aufzucht der Brut und werden auch Zellen genannt.
Hat eine Biene eine Nahrungsquelle entdeckt, teilt sie den Ort der Quelle mit Hilfe eines Rundtanz (Nahrungsquelle befindet sich bis zu 100 m um den Stock) oder mit dem Schwänzeltanz mit.
Pollen: Die Honigbiene hat Bürsten an ihrem dritten Beinpaar, wo die Pollen hängen bleiben. Weil sie den Blütenstaub von Pflanze zu Pflanze weiter transportieren, bestäuben sie somit die gleichartigen Pflanzen.
Neben den Honigbienen gibt es auch die Wildbienen. Diese sind aber sehr gefährdet. Sie leben in Erdgängen und sind sehr wichtig als Bestäuber der Wildpflanzen.

3.Das Leben im Bienenstaat

Das Bienenvolk besteht aus einer Königin (entwickeltes Weibchen), 30.000 bis 70.000 Arbeiterinnen (Weibchen mit verkümmerten Keimdrüsen) und im Frühjahr auch mit einigen hundert Drohnen (Männchen).
Die Königin:
Sie ist die größte Biene (etwa 2 cm lang) und legt täglich ca. 3000 Eier und sorgt so für die ganze Nachkommenschaft. In die Normalzellen legt sie befruchtete Eier, die nach 3 Tagen zu Maden werden. Die Arbeiterinnen füttern diese mit
Futtersaft aus ihren Futtersaftdrüsen, später mit Honig. Im Lauf von 21 Tagen entsteht die Körpergestalt und die Biene schlüpft. Die Verwandlung nennt man Metamorphose. Im Frühjahr legt Königin befruchtete Eier. Diese werden später zu Drohnen. Etwa im Mai legt die Königin in die sogenannten Weiselzellen befruchtete Eier ab. Die Maden werden nur mit dem Futtersaft gefüttert, in dem sich der Stoff Gelee royale befindet. Nach 16 Tagen ist eine neue Königin entstanden.
Die Arbeiterinnen:
Sie sind Weibchen mit unentwickelten Eierstöcken und haben genauso einen Stachel wie die Königin. Die Arbeiterinnen erledigen alle Arbeiten (z.B.: Ernährung der Larven, Reinigung der Zellen, Bau der Waben, Wächterdienst, sammeln Nektar,..)
Drohnen:
Sie sind männliche Bienen und haben keinen Stachel. Sie sollen nur für die Befruchtung sorgen.

Es gibt noch 4 wichtige Ereignisse im Laufe des Jahres:

1.Das Schwärmen:
Bevor eine neue Königin schlüpft wird die alte von einem Teil ihres Volkes aus dem Stock gedrängt. Die alte Königin verlässt mit einem anderen Teil der Bienen den Stock.

2.Der Hochzeitsflug:

Nach dem schlüpfen der neuen Königin unternimmt sie mit den Drohnen den Hochzeitsflug. Der Samenvorrat den sie dabei speichert, reicht für ihr ganzes späteres Leben.

3.Drohnenschlacht:

Nach dem Hochzeitsflug werden die Drohnen nicht mehr von den Arbeiterinnen gefüttert und werden aus dem Stock vertrieben. (Die Drohen verhungern)

4.Überwinterung:

Die Bienen bilden im Herbst eine Wintertraube (in der Mitte die Königin), bei sinkender Temperatur erzeugen die außen sitzenden Tiere mit Hilfe von Flügelschlagen Wärme.




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