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Benito Mussolini und der italienische Faschismus - Referat



Die von Benito Mussolini 1919 gegründete faschistische Bewegung und das von ihm 1922 erreichte und bis 1943 geführte Regime haben Italien epochal geprägt und den rechten Kräften in ganz Europa ein Modell des autoritären Staates und des nationalen Sozialismus präsentiert.“

Wie bereits im Zitat erwähnt hat die Zeit des Faschismus, die Zeit Mussolinis, Italien sehr geprägt. Mussolini gründete im Jahr 1919 die „Faschistischen Kampfbünde“, die ebenfalls „Schwarzhemden“ genannt wurden. Um später an de Macht zu kommen wurde die faschistische Bewegung zum Partito Nazionale Faschista. Die Voraussetzungen für den Aufstieg der Faschisten lagen in den Folgen des Ersten Weltkriegs, zu denen soziale, politische und wirtschaftliche Probleme gehörten. Die Grundzüge des Faschismus und der Faschisten waren extremer Nationalismus, sie wollten eine Einheitspartei und die Militarisierung des Staates. Es sollte eine Partei- miliz geben und nur einen einzigen Führer (Führerprinzip). Als Vorbild hatte Mussolini das Impero Romano, er wollte Italien auf seine Größe in der Antike zurückführen. Beobachter sahen in den 1920ern den Faschismus als eine typisch italienische Erscheinung zum einen wegen der Folgen der Nachkriegszeit und zum anderen wegen der „dortigen Schwäche liberaldemokratischer Traditionen“. Durch den Marsch auf Rom kam Mussolini endgültig an die Macht. Die damalige Regierung sowie König Vittorio Emanuele III hatten Angst vor einem Bürgerkrieg und ließen Mussolini deshalb an die Macht kommen. Nach der Matteoti – Krise (Ermordung eines Sozialisten, der den Faschismus und Mussolinis Handeln in Frage gestellt hatte) wurden elementare Grundsätze in allen Staaten aufgehoben. Es gab keine Meinungs- und Pressefreiheit mehr. Das öffentliche und private Leben der Italiener wurde von Sondereinrichtungen überwacht. Antifaschisten wurden verfolgt und in Konzentrationslager oder ins Gefängnis gesteckt. Italien beteiligte sich zusammen mit Deutschland und seinem „Führer“ Adolf Hitler am Zweiten Weltkrieg. Nach der Landung der Alliierten 1943 auf Sizilien hatte der Faschismus keine Chance mehr, Einfluss auf Italien und die Italiener zu nehmen.

Zum Begriff Faschismus, kann man folgendes Zitat nennen:

„ >> Der Faschismus hat einen Namen, der an sich nichts sagt über den Geist und die Ziele der Bewegung. Ein faschio ist ein Verein, ein Bund, Faschisten sind Bündler und Faschismus wäre Bündlertum<< Mit diesen Worten hat Fritz Schottenhöfer 1924 auf eine banale, aber dennoch häufig nicht hinreichend beachtete Tatsache hingewiesen. Anders als die Begriffe Konservatismus, Liberalismus, Sozialismus, Kommunismus usw. ist der Begriff Faschismus inhaltsleer.“

Im Buch finden wir Anzeichen dafür, dass der Protagonist gegen den Faschismus war, also ein Antifaschist. Ein Antifaschist, der von seiner eigenen Ehefrau an die Faschisten verraten wurde.

,, In quanto a mia moglie, ho detto e ripeto che essa faceva anche la spia: la spia contro di me; e fu
lei a denunciarmi ai fascisti e quindi, in seguito alla sua denuncia dei miei rapporti, mie lettere ai fuorusciti, mi fece andare in galera.”

Wegen des Verrats seiner Frau, wanderte der Protagonist ins Gefängnis.

„ E, dopo: << Io, invece, potrei anche dirvi che sono uno che è stato al confino, in carcere per combattere il fascismo nel tempo quando andava combattuto ed era molto pericoloso per il combatterlo! Ma era molto più utile della recriminazioni del poi! >>”


Wie bereits erwähnt wurde das Leben der Italiener überwacht und besonders das der faschistischen Gegner. Auch der Protagonist wurde in der Zeit zwischen 1938 – 1943 von der Polizei verfolgt.

“ << Oh, ma io l’ho seguita, caro professore, per anni ed anni. So che lei è un pezzo grosso, ormai! Un antifascista come lei, […] Al tempo del fascismo noi avevamo l’ordine di segnarle, giorno per giorno, quando lei sortisse e quando rientrasse in casa. Consideravamo lei come un sovversivo pericoloso; uno in corrispondenza coi fuorusciti. Un nemico antico del fascismo.”

Ferner wurde er nicht nur verfolgt und beobachtet, er musste ebenfalls körperliche Angriffe erleiden.

D’altra parte, io ero stato assalito e bastonato dai fascisti più d’una volta. La prima, mi toccò in Pola, nel 1927; e, l’ultima, nel 1942, di sera, a Roma alle 10 e mezzo, mentre uscivo dalla mia scuola serale.”

Schlussendlich kann man sagen, dass die Gegner der Faschisten es nicht leicht hatten. Sie wurden beobachtet, verfolgt, verprügelt und inhaftiert.





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