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Bäume unserer Heimat (Eiche, Kiefer, Birke, Buche, Akazie und Fichte) - Referat



Bäume unserer Heimat (Eiche, Kiefer, Birke, Buche, Akazie und Fichte)







G l i e d e r u n g :

1. Die Stiel-Eiche



1.1 Merkmale
1.2 Standorte
1.3 Verbreitung
1.4 Allgemeines


2. Die Schwarz-Kiefer



2.1 Merkmale
2.2 Standort
2.3 Verbreitung
2.4 Allgemeines


3. Die Hänge-Birke



3.1 Merkmale
3.2 Standort
3.3 Verbreitung
3.4 Allgemeines


4. Die Rot-Buche



4.1 Merkmale
4.2 Standort
4.3Verbreitung
4.4 Allgemeines


5. Die Mimose (Silber-Akazie)



5.1 Merkmale
5.2 Standort
5.3 Verbreitung
5.4 Allgemeines


6. Die Blau-Fichte



6.1 Merkmale
6.2 Standort
6.3 Verbreitung
6.4 Allgemeines


1. Die Stiel-Eiche
1.1 Merkmale

Die Stieleiche gehört zu der Familie der Buchengewächse. Sie ist ein stattlicher, sommergrüner Baum der eine Höhe von stolzen 45m erreichen kann. Wenn sie nicht im Wald sondern alleine auf einer Wiese z. B. wächst bekommt sie eine schöne kuglig gewölbte, breite und hohe Krone.




Der Stamm gabelt sich meist schon in geringer Wachstumshöhe über dem Boden in mehrere Äste. Die Äste der Stieleiche sind sehr massiv aber meistens auch gegrümt oder mehrfach gedreht. Die Rinde ist hellgrau oder braungrau, sie ist mit Furchen und Leiten durchzogen und teilt sich somit in ein dichtgegliedertes Netzwerk auf. Die Triebe der Stieleiche sind grünlich-braun, anfangs noch behaart wirken später aber eher etwas kahl. Die Knospen sind etwa 8 mm lang und spitz mit sehr zahlreichen Knospenschuppen.
Die Blätter sind etwa 8 cm breit und vorne abgerundet. Sie haben an beiden Seiten 5-7 rundliche Lappen die etwa bis zur Hälfte des Blattes eingeschnitten sind und sich meist nicht exakt gegenüberstehen. Die Oberseite des Blattes ist dunkelgrün, die Unterseite dagegen allerdings hellgrün. Am Rand ist das Blatt meist etwas gewellt. Die Eicheln wachsen in Gruppen bis zu 3 Stück an einem etwa 5 cm langen Stiel, die Eichel selber ist eiförmig mit einer Länge von 1,5-2 cm.

1.2 Standorte

Stieleichen wachsen besonders gerne auf frischen oder grundfeuchten Böden, sind jedoch sehr anpassungsfähig und vertragen somit extreme klimatische Veränderungen die manch anderer Baum nicht überleben würde.

1.3 Verbreitung

Man findet die Stieleiche überall in Europa jedoch am häufigsten von Ostrussland bis nach Südwestspanien. Sie zählt zu den wichtigsten europäischen Bäumen da das Holz sehr viel verwendet wird und wird daher in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes forstwirtschaftlich kultiviert.

1.4 Allgemeines



Die Stieleiche entspricht in Wuchsform und Blattart am meisten dem Typ der deutschen Eiche. Das Alter das Eichen erreichen können liegt an der Obergrenze der für einen Laubbaum möglichen Lebenspanne. Sie werden wesentlich älter als Buchen oder Linden und können so ein Alter von bis zu tausend Jahren erreichen. Die älteste Eiche die man kennt steht im nördlichen Münsterland und soll laut Experten das Alter von 1300 schon überschritten haben. Viele alte Eichen stehen unter Naturschutz und können nur mit einem sehr großen finanziellen Aufwand am Leben gehalten werden.
Solche alten Bäume können dazu beitragen unbekannte Hölzer zu datieren zum Beispiel Balken historischer Bauwerke oder Hölzer antiquer Möbel. Dies geschieht durch die Jahresringe an denen man Informationen über jedes Jahr wie zum Beispiel ob es viel oder wenig geregnet hat ablesen kann. So haben Wissenschaftler durch vergleich vieler alter Eichenstämme eine Chronik erarbeitet die alle Eichenringe der letzten 2000 Jahre erfasst. Nun braucht man einfach nur noch schauen ob man an den zu bestimmenden Holzteilen das selbe ,,Ringbild" wie in der Chronik auf dem Stamm findet und weis somit schließlich wann dieser Baum gelebt hat.

2. Die Schwarz-Kiefer
2.1 Merkmale



Die Schwarzkiefer ist ein immergrüner Baum, das heißt sie trägt immer Sommer sowie immer Winter grüne Nadeln. Die Wuchshöhe ist eindeutig geringer als die einer Stieleiche und beträgt 20 bis 30 Meter. Jüngere Schwarzkiefern haben meist einen kegelförmigen oder sehr unregelmäßigen Wuchs. Die Krone bei älteren Bäumen ist im unteren Teil sehr unregelmäßig und meistens offen, im oberen Teil dagegen sind diese Bäume sehr dicht beastet. Die Äste steigen steil an gelegentlich kommt es jedoch auch vor, dass die Äste waagrecht zum Boden wachsen. Die Rinde ist an jüngeren Bäumen glatt, wird aber mit dem Älterwerden des Baumes grob gefurcht mit schuppigen Feldern. Alte Äste sind braunschwarz oder schwarzgrau, jüngere sind jedoch eher heller, teilweise aber auch in frühen Wachstumsstadien schon dunkel also braunschwarz oder schwarzgrau. Die Triebe der Schwarzkiefer sind kräftig, dick und gelblich-braun. Die Knospen sind sehr stark verharzt und an den Seiten von papierdünnen, weißlichen Knospenschuppen eingeschlossen. Die Nadeln der Schwarzkiefer wachsen in Paaren, sind im Querschnitt halbkreisförmig. Sie werden etwa 10-15 cm lang sind starr und leicht zugespitzt. Sie sind dunkelgrün und sind größtenteils gerade, manche Nadel sind jedoch auch leicht gekrümmt.

2.2 Standort

Die Schwarzkiefer wächst am besten auf trockenen, leicht sauren Böden und verträgt im Vergleich zu anderen Kiefern sogar kalkhaltige und sandige Böden noch relativ gut. Was die Schwarzkiefer aber überhaupt nicht mag, sind Schattenplätze. Hier kann sie sogar eingehen.

2.3 Verbreitung

Sie ist im südlichen Mitteleuropa und auf dem Balken sowie in Teilen des Mittelmeergebietes weit verbreitet und häufig. Man findet die Schwarzkiefer auch häufig in großen Parks und Gärten, sie wird auch forstwirtschaftlich angepflanzt.

2.4 Allgemeines

Die Schwarzkiefer wird in eine Reihe geographischer Rassen gegliedert, die man außerhalb ihres Verbreitungsgebietes nur schwer Unterscheiden kann. Von der Flächenausdehnung ist die Österreichische Schwarzkiefer, die von Österreich bis zum Balkan verbreitet ist, wohl die wichtigste, sie ist auch die die am ehesten den oben beschriebenen Merkmalen entspricht. Die Kalabrische Schwarzkiefer trägt gedreht grau-grüne Nadeln, sie kommt auf Korsika und Sardinien sowie in Süditalien vor. Als dritte und letzte muss noch die Spanische Schwarzkiefer genannt werden, sie hat eher biegsame Nadeln und einen eher kugelförmigen Wuchs. Sie ist in weiten Teilen Spaniens und Südfrankreichs verbreitetet.

3. Die Hänge-Birke
3.1 Merkmale



Die Hänge-Birke ist ein 20 Meter hoher mit Anfangs schmaler, spitzer später rundlich gewölbter Krone Sie ist ein sommergrüner Baum, das heißt sie verliert im Herbst ihre Blätter. Zum Stamm muss man sagen dass er sehr variiert, somit kann er grade, gekrümmt aber auch einseitig geneigt sein. Die Äste am unteren Teil des Baumes sind kurz und wachsen eher abstehend. Die Äste am mittleren und oberen Teil des Stammes wachsen dagegen sehr steil und aufsteigend. Die Zweige sind sehr lang und schlank, sie hängen an älteren Bäumen schleierartig herab. Die Rinde ist glatt und silbrig weiß vereinzelt aber auch eher weißlich. An der Stammbasis ist die Rinde mit groben, tiefrissigen schwarzen Leisten gefeldert. An jüngeren Ästen ist sie gewöhnlich rosaweiß und an jüngeren Zweigen glänzt sie sogar dunkelrot. Die Triebe der Hänge-Birke sind mit kleinen Warzenartigen Erhebungen besetzt, daher wird sie auch häufig Warzenbirke genannt. Die Knospen sind bräunlich oder glänzend grün sie sind leicht zugespitzt und rund 4mm lang. Die Blätter sind rundlich oval und haben einen dreieckigen Umriss, sie werden ca. 2-6 cm lang, sie fühlen sich sehr dünn und leicht an. Die Männlichen Kätzchen werden 2-6cm lang sie sind anfangs bräunlich später jedoch eher hellgelb. Die Weiblichenkätzchen sind zunächst grünlich werden in der Reifezeit aber hellbraun oder mittelbraun.

3.2 Standort

Je weiter nördlich die Hänge-Birke steht, desto weißer ist auch die Rinde. Sie mag keinen Schatten sondern bevorzugt sonnige Standorte. Dafür stellt sie keine besonderen Anforderungen an den Boden. Sie gedeiht sowohl in trockenen als auch feuchten Lagen und verträgt vom Sandboden bis hin zum schweren Lehm alles.

3.3 Verbreitung

Die Weiß-Birke ist in ganz Europa verbreitet - von Südeuropa bis in den hohen Norden und sogar in den alpinen Gebirgen. Durch ihre große Anspruchslosigkeit im Bezug auf das Klima konnte sie sich so weit verbreiten. Hierbei besonders wichtig ist die auffällig weiße Rinde, die einen erheblich Teil der Sonnenstrahlen reflektiert. Besonders an Schrägen und brachliegendem Ödland breitet sich die Birke sehr rasch aus. Dies liegt
daran, dass pro Baum bis zu mehrere Millionen flugfähige Samen freigesetzt werden, die vom Wind über größere Entfernungen getragen werden.

3.4 Allgemeines



Die Gattung Birke ist mit etwa 48 Arten laubabwerfender Bäume und Sträucher in den gemäßigten und kühlen Zonen der Nordhalbkugel verbreitet. Birken zählen zu den wichtigsten Laubgehölzen der Nadelmischwälder und markieren im Norden auf weite Strecken die natürliche Waldgrenze. Pollenanalysen beweisen, dass sie nach der großen Vereisung vor 13.000-9500 Jahren (zusammen mit der Kiefer) auch in Mitteleuropa einmal große Areale einnahmen. Heute kommen natürliche oder naturnahe Birkenwälder bei uns kleinräumig vor. Als Einzelbäume, Baumreihen oder kleine Gruppen sind Birken dagegen fast überall in Städten und der offenen Landschaft zugegen.

4. Die Rot-Buche
4.1 Merkmale



Die Rot-Buche ist ein sehr stattlicher und großer Baum mit einer Wuchshöhe von maximal 35-40 Metern. Die Krone ist bei jüngeren Bäumen schlank wird aber immer breiter und kugelförmiger. Wenn der Baum alleine steht und genug Platz zu wachsen hat ist die Krone prächtig entwickelt. Der Stamm ist bis eine Höhe von 20 Metern astfrei und teilt sich erst ab diesem Punkt in stärkerer Äste. Die Äste steigen steil an und hängen nur an den Astspitzen herunter. Die Rinde der Rotbuche ist glatt und bleigrau, bei älteren Bäumen kann die Rinde auch etwas aufgeraut sein. Die Triebe sind braun, glatt und kahl. Die Knospen der Rotbuche sind sehr schlank, schmal und zugespitzt. Die Blätter sind 5-10 cm lang und eiförmig, sie sind in der Mitte am breitesten und haben einen gewellten Rand. Die Blätter haben weißliche lange Wimpernhaare. Die männlichen Blüten wachsen in dicken Büscheln und die weiblichen Blüten sind in einer vierkappigen Hülle eingeschlossen. Die Früchte der Rot-Buche nennt man Bucheckern, sie sind 2 cm lang und liegen in einer braunen, dreiwändigen Schalle.

4.2 Standort

Die Rotbuche erträgt Sonne genauso gut wie Schatten. Sie reagiert jedoch stark empfindlich auf plötzlich veränderte Sonneneinstrahlung verursacht durch eine Umpflanzung oder einen starken Rückschnitt. Sie bevorzugt kalkhaltige mäßig trockenen bis feuchte tiefgründige Böden und meidet Sandböden und Böden mit starken Grundwasserschwankungen. Für sehr nasse wie auch trockene Standorte ist die Buche nicht geeignet.

4.3 Verbreitung

Wenn die Buche könnte wie sie wollte, so würde sie in fast allen unseren Wäldern die führende Baumart sein. Die Anlagen dazu hat sie - mehr und mehr gewinnt sie diesen Raum in den Wäldern zurück den sie vor vielen Jahrhunderten einmal inne hatte. Sie verdrängt dabei besonders die Fichte. Die Rotbuche ist in ganz Europa verbreitet. Sie ist eine Baumart der Ebene und unserer Mittelgebirge. Wir alle haben die Rotbuche schon in Mischbeständen gesehen. Hier bildet sie, in wechselnder Zusammensetzung mit Eiche, Hain-Buche, Linde, Ahorn aber auch Nadelhölzern wie der Kiefer, Fichte und Tanne artenreiche Waldbestände. In diesen Mischwäldern ist die Buche ein wichtiges Baum-Element.

4.4 Allgemeines

Die Rotbuche ist in der heutigen Zeit ein Baum der sich sehr gut dem Klima angepasst hat und sich sehr gut mit dem Rest der Natur verträgt. Unter ungestörten Bedingungen würde die natürliche Vegetationsentwicklung auf allen besiedelbaren Flächen Buchenwälder hervorbringen. Sehr auffällig sind im Frühjahr die Keimpflanzen der Rotbuche die in ihren großen halbrunden Blättern viel Öl enthalten, das aus den Buchekern stammt. Die Bucheckern keimen allerdings nur wenn sie mit Laub bedeckt sind, sie gehören also zu den Dunkelkeimern. An der Verbreitung der Rotbuche beteiligen sich verschiedene Tiere, insbesondere Eichelhäher und Eichhörnchen die die Früchte im Herbst sammeln, in unterirdischen Lagern verstecken und dort eventuell vergessen. In Südeuropa wird die Rotbuche jedoch immer mehr von der ,,Orientalischen Buche" abgelöst welche sich durch die deutlich gefurchte Rinde unterscheidet, außerdem tragen die männlichen Blüten eine dünne Blütenhülle. Diese Art wird häufig in Parks und großen Gruppen angepflanzt.

5. Die Mimose (Silber-Akazie)
5.1 Merkmale



Die Mimose ist wie die oben vorgestellte Schwarz-Kiefer ein immergrüner Baum. Sie ist jedoch deutlich kleiner und somit kann sie nur etwa 10-12 Meter hoch werden. Sie hat ebenfalls eine kegelförmige breite Krone, dieses Merkmal ist bei Nadelbäumen weit verbreitet. Bei alten Bäumen ist die Krone in mehrere ,,Teilkronen" aufgeteilt, das heißt es sind immer wieder kleine Lücken zwischen den einzelnen Abschnitten, wo Äste wachsen. Die Äste sind sehr lang und dünn und wachsen anfangs steil nach oben hängen jedoch mit dem Älterwerden des Baumes immer weiter herunter. Die Rinde ist bei jungen Bäumen eigenartig hellbläulich-grün und ziemlich glatt und wird erst im Alter grau bis schwarz mit tiefen Rissen. Die Triebe der Silber-Akazie sind auffallend weißlich grün mit dichter, weicher sehr wolliger Behaarung. Die Nadeln wachsen an 10-15 cm langen Stielen die sich an jeder Seite in 15-20 ,,Ästchen" aufteilen, an diesen kleinen ,,Ästchen" wachsen dann beidseitig 20-30 bis zu 3mm lange Nadel die vielmehr bläulich als grünlich erscheinen. Die sehr kleinen goldgelben Blüten sind in 3-5 mm breiten Blütenständen zusammengefasst.

5.2 Standort

Die Mimose gedeiht am besten an vollsonnigen Plätzen, Sämlinge sollten überhaupt keine pralle Sonne abbekommen. Sie meiden kalkige Plätze und brauchen nicht sehr viel Wasser lieben es jedoch wenn der Wurzelballen immer etwas feucht ist.

5.3 Verbreitung

Die Mimose wuchs ursprünglich nur im südöstlichen Teils Australiens sowie in Tasmanien, wo sie zum Teil auch eine Wuchshöhe von 35 Metern erreichte. Man findet sie sehr häufig im Mittelmeerraum als Zierbaum in Parkanlagen oder am Promenadenrand. In Deutschland wird sie am häufigsten in botanischen Gärten angepflanzt da diese Art den kalten Winter in Deutschland nicht überstehen würde. In England jedoch wo der Winter noch kälter ist gibt es sehr große ansehnliche künstlich angepflanzte Bestände gegen die deutschen Bestände fast mickrig wirken.

5.4 Allgemeines

Die Silber-Akazie ist nur eine von vielen überwiegend in tropischen oder subtropischen Akazienarten die im Mittelmeerraum sehr gerne als Zierhölzer angepflanzt werden. Die auffallenden gelben Blüten werden bereits schon im Winter in Blumengeschäften angeboten und dienen fast immer zur Dekoration der Faschingsumzüge im Februar. Als tropische Pflanze kommt die Silber-Akazie zum Teil auch in sehr trockenen Regionen vor.

6. Die Blau-Fichte
6.1 Merkmale



Die Blaufichte gehört zu der Familie der Kieferngewächse und ist wie alle Bäume dieser Familie ein immergrüner Baum. Er gehört zu den größten Bäumen seiner Familie und kann somit bis zu 50 Meter hoch werden, bleibt jedoch meistens unter dieser maximalen Wuchshöhe und wird nur 30-35 Meter hoch. Die Krone hat sehr viele dichte Äste so das man den Stamm meistens nicht mehr sieht. Die Krone ist von regelmäßiger, kugelförmiger und recht schlanker Gestalt. Die großen Äste der Blau-Fichte wachsen waagrecht zum Boden, ältere Äste neigen sich allerdings leicht abwärts. Die braungraue Rinde ist ziemlich grob geschuppt. Junge Zweige sind gelblich braun und teilweise fast weißlich. Die Knospen sind oval und 6mm lang mit zahlreichen Knospenschuppen. Die Nadeln sind 2-3mm lang, ziemlich spitz und eher starr. Sie schimmern am Tageslicht bläulich-grün. Der weibliche Zapfen ist leicht gekrümmt mit einer Länge von bis zu 13 cm. Er ist sehr dünn und am vorderen Teil unregelmäßig gezähnt.

6.2 Standort

Während sie aufgrund der minimalen Niederschlagsmengen in ihrer Heimat feuchte bis nasse Kies- und Lehmböden bevorzugt, wächst sie in Europa selbst auf extrem trockenen und armen Standorten problemlos. Abgesehen von einem relativ hohen Lichtbedarf zählt sie zu den anspruchslosesten Baumarten überhaupt. Sie gedeiht praktisch auf allen Böden und in jedem Klimabereich.

6.3 Verbreitung

Ursprünglich stammt die Blaufichte aus südwestlichen Teil Nordamerikas. Seit einigen Jahrzehnten wird sie überall in Europa angebaut und als Zierbaum in Gärten oder als Weihnachtsbaum verwendet. Die Blaufichte gehört zu den bekanntesten Bäumen die aus Amerika importiert wurden.

6.4 Allgemeines



Die Nadeln sind mit einer dicken harten Wachsschicht umzogen, das ist wohl das auffälligste Merkmal an dem man eine Blau-Fichte erkennt. In den Rocky Mountains müssen die Bäume sehr harte Winter und trockenheiße Sommer ertragen. Ein solches Klima stellt an die Wasservorsorge und den Wasserhaushalt der Blaufichte besonders harte Anforderungen. Die dicke Wachsschicht hilft die Sonneneinstrahlung zu mindern und somit Erwärmung und Wasserverlust einzuschränken. In Forst- und Gartenanlagen werden Blaufichten häufig von der Sitka-Laus befallen und meistens dadurch sehr stark geschädigt.

Quellen:

http://www.dwd.de/research/klis/daten/kollektive/phaeno/wildphas/wildphas.htm

http://www.flogaus-faust.de/

http://www.nvn-cottbus.de/jahresthemen/2000_baum.htm

http://www.wald-online-bw.de/3holz/5holzkunde/holzkunde.htm

http://www.kuebelgarten.de/Shop/A/Acacia_retinodes/acacia_retinodes.html

http://www.schulnetz.ch/unterrichten/fachbereiche/botanik/index.html

http://www.omikron-online.de/cyberchem/cheminfo/0572-aro.htm

http://www.flora-toskana.de/Pflanzensortiment/acacia.htm

http://www.utas.edu.au/docs/plant_science/field_botany/species/dicots/mimosasp/

http://www.gartenlogistik.de/html/coniferen6.htm

http://www.heimwerker.de/shops/nadelgehoelze/nadelgehoelze_im_ueberblick/

http://www.umwelt.org/robin-wood/german/magazin/artikel/200104.htm

http://www.evlka.de/extern/burgdorf/rethmar/advent00/001223_4.htm

http://www.koller-holz.com/christbaum/produkte/produkte.htm

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http://www.ooe.gv.at/kultber/folge12_01/seite1.htm

http://www.globe-germany.com/Baum_finden.html

http://www.hschickor.de/walds.htm#Buche





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