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Bäume - 2.Version - Referat



Wie Bäume wachsen


Der aus dem Samen entstehende Keimling kann bis zu einem knapp 50 Meter hohen Baum heranwachsen und bis zu mehreren hundert Jahre alt werden. Das Alter von Bäumen kann man anhand der Zahl der Jahresringe ermitteln. Diese sind an der Schnittfläche einer gefällten Kiefer besonders gut erkennbar. Die Jahresringe sind Bestandteil des Holzteiles, welcher fast den ganzen Stammquerschnitt ausfüllt. Der Stamm wird nach außen durch die Rinde abgeschlossen. Diese besteht aus der außen liegenden Borke und dem nach innen folgenden Bastteil. Zwischen Rinde und Holzteil liegt das Kambium , eine dünne Zellschicht, aus der nach innen und außen neue Zelle entstehen.


Mit Beginn des Wachstums im Frühjahr werden nach innen neue Zellen für den Holzteil abgegeben. Diese bilden die Leitungsbahnen für den Transport des Wassers mit den darin gelösten Mineralstoffen. Nach außen gibt das Kambium neue Rindenzellen ab, die den Bastteil bilden. In ihm werden vom Baum selbst aufgebaute Nährstoffe, z.B. Traubenzucker, transportiert. Später bilden die äußeren Zellen des Bastteils die Borke, wenn sie im Laufe des Wachstums weiter nach außen gewandert sind. Dabei wird wasserdurchlässiger Kork in die Borke eingelagert.


Durch Neubildung von Holzzellen bis zum Herbst wächst der Baum in die Dicke. Dann werden die neu gebildeten Zellen immer kleiner, bis schließlich das Wachstum ganz eingestellt wird. Ein Jahresring entsteht nun dadurch, dass im nächsten Frühjahr wieder größere Holzzellen entstehen, die an die kleinen aus dem letzten Jahr grenzen. Nach außen werden weniger Bastzellen angegeben, sodass die Rinde im Vergleich zum Holzteil viel dünner ist.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Svenni F.



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