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Auswirkung des Klimawandels (Landwirtschaft) - Referat



Hat Klima eine steuernde Funktion?

In den nächsten Abschnitten werde ich diese Frage beantworten. Dies werde ich am Beispiel der Landwirtschaft argumentieren. Aus Wissen vom Unterricht der SEK 1, dem Buch „Klimawandel von C. H. Beck“ und von öffentlichen Zeitungen kann ich meine Aussagen zurückführen.
Was ist Klima eigentlich? „ Klima bezeichnet den durchschnittlichen Wetterablauf vieler Jahre in einem bestimmten Gebiet. Wenn man den Raum Deutschland nimmt, kennt jeder Deutsche einige Anbaukulturen. Die häufigsten Pflanzen sind Mais, Weizen, Roggen unter anderem auch Raps, Bohnen und Kartoffeln. Dieses Jahr war der Sommer von Höchsttemperaturen über 35°C am Tag geprägt, dass für Pflanzen, wie Mais und Bohnen, keine guten Bedingungen waren, da durch die hohen Temperaturen die benötigte Feuchtigkeit fehlte. Dort wo zwei Meter hohe Maispflanzen wachsen sollten waren kleine, ausgetrocknete und keine ertragreichen Pflanzen zu sehen und große Kartoffeln waren auch ein sehr seltener Anblick dieses Jahr.
Die Ernte des Weizens sah jedoch ganz anders aus. Der Ertrag stieg zwar nicht gegenüber dem Vorjahr, jedoch ist er auch nicht bedeutend gesunken. Der Ertrag war 0,5% niedriger als der Durchschnitt. Ein wichtiger Grund ist dafür, dass der Weizen genügend Wasser vom niederschlagsreichen Frühling bekam. Solche Gründe kann man auch für Pflanzen, wie Roggen, Gerste, die Sonnenblume und einige andere Pflanzen, ableiten. Die annähernden Erscheinungen konnte man auch im Jahr 2003 beobachten. Im diesem Jahr war der Ernteertrag 12% unter dem Durchschnitt von den letzten 5 Jahren.
Das Klima besteht aber nicht nur aus der Luftfeuchtigkeit und Temperaturen sondern auch aus Elemente wie Wind oder Luftdruck, wobei der Luftdruck keine wichtige Rolle beim Anbau spielt. In Länder wie den USA spielen Winde eine wichtige Rolle. Durch die so genannten Tornados können riesige Felder regelrecht zerstört werden. In Deutschland kann es ähnliche Geschehnisse geben. Im Land Deutschland gibt es zwar keine Hurricanes, Tsunamis oder ähnliche Naturgewalten, aber durch starke Windböen könnten die Sprossen der Pflanzen abbrechen und der Stoffwechsel und –tranport der Pflanze ist unmöglich, da die Sprosse die einzige Verbindung zwischen der Blüte und der Wurzel ist und die Pflanze dadurch nicht mehr gedeihen kann.
Das sind Probleme, die uns heute beschäftigen, aber was wird in der Zukunft geschehen? Werden die nächsten Generationen weit in den Norden fahren müssen um den Weizen zu sehen? Werden Bananen Exportwaren Deutschlands sein? Mit diesen Fragen will ich auf das Thema Globale Erwärmung greifen. Das Thema kann man heute jeden, fast jeden Tag
in den Zeitungen lesen.
Der Grund für die globale Erwärmung ist meist der hohe Ausstoß von CO2. für dieses Problem gibt es auch schon Lösungswege, jedoch nur sehr wenige wurden von denen umgesetzt, wie zum Beispiel das Kyoto-Protokoll [KP], das zu einen Meilenstein, der Lösungen, zählt. Bis heute hat sich der Ausstoß von CO2 um 15% in Deutschland vermindert, jedoch das Ziel lag bei ca. 25%. Es gibt noch andere Lösungsvorschläge, wie den WBGU-Pfad, dies ist aber denn zu weit vom Thema entfernt und hat auch nichts mehr mit Landwirtschaft zu tun.
Eine andere wichtige Frage ist, ob die globale Erwärmung sich auf die Landwirtschaft positiv oder negativ entwickeln wird, dies ist auch ein wichtiges Thema für Forscher. Viele sagen, dass sich dies positiv auf die Landwirtschaft auswirken wird, aber andere sagen wieder das Gegenteil, weil sie an die Folgen, wie lange Dürren, die aber durch Bewässerung gelöst werden können. Es gibt aber auch andere wirtschaftliche Probleme, die ich leider nicht mehr ansprechen kann.
Meiner Meinung nach kann ich die Frage vom Anfang mit ja beantworten, weil die Landwirtschaft nur ein Teil von vielem ist. Man hätte auch genau so gut über den Tourismus, die Wirtschaft, das Wohlbefinden des Menschen, Krankheiten und noch vieles mehr sprechen können.





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