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Atomzeitalter - Referat



Im Jahr 1945 zündeten die Amerikaner als Erste auf der Welt Atombomben.
Die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki wurden dadurch völlig zerstört.
Dieser Zeitpunkt wird als Beginn des Atomzeitalters bezeichnet.
Das Bewusstsein, dass Atomwaffen unsere gesamte Zivilisation auslöschen können, hat die Politik und die Einstellung zum Krieg verändert.
Der Rüstungswettlauf mit Atomwaffen zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, der nach 1945 einsetzte, hat über Jahrzehnte hinweg für ein "Gleichgewicht des Schreckens" gesorgt.

Schließlich besaßen die beiden "Supermächte" genügend Kernwaffen, um jegliches Leben auf unserem Planeten auszulöschen.
Viele Menschen wollten die Atomwaffen wieder abschaffen. Ihre Proteste haben dazu beigetragen, dass die Supermächte Ende der 80er Jahre begannen, diese Massenvernichtungswaffen abzubauen.

Ein anderer Aspekt des Atomzeitalters ist die Nutzung der Kernkraft für die Energiegewinnung.
Heute wenden sich viele Menschen gegen die Nutzung der Kernenergie. Die möglichen Gefahren durch Strahlenbelastungen und die zum Teil ungelösten Probleme der Lagerungen radioaktiver Abfälle erscheinen ihnen zu groß.

Kernspaltung
Die beiden Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann entdeckten 1938, dass bei der Spaltung der Atomkerne von Uran riesige Energiemengen freigesetzt werden.
Dieser Vorgang der Kernspaltung wurde später zur Gewinnung von Elektrizität und zum Bau von Atombomben technisch genutzt.

Hiroshima
Am 6. August 1945 wurde von einem US-Flugzeug aus über der japanischen Stadt Hiroshima eine Atombombe abgeworfen, um Japan im zweiten Weltkrieg zur Aufgabe zu zwingen.
Die Stadt wurde völlig zerstört, über 200.000 Menschen wurden getötet und mehr als 100.000 verletzt.
Noch heute leiden viele Menschen dort an den Spätfolgen.

Kernenergie
1954 wurde in der Sowjetunion das erste Kernkraftwerk der Welt in Betrieb genommen.
Heute gibt es weltweit etwa 400 Kernreaktoren.

Friedensbewegungen
Schon in den 50er Jahren wurden gegen Atomwaffen protestiert, als den Menschen bewusst wurde, dass niemand einen Atomkrieg überleben würde.
In der ganzen Welt zeigen Menschen mit dem Friedenssymbol ihre Ablehnung gegenüber Atomwaffen.

Zunahme der Kernwaffen
1945 gab es insgesamt drei Atombomben.
1962 ware ihre Zahl auf 2000,
1990 auf etwa 56.000 angewachsen. 2% besaßen Großbritannien, China, Frankreich und Indien. Zusammengenommen reichte diese Sprengkraft ein Millionen Mal eine Stadt wie Hiroshima zu vernichten. 2014 gibt es nur noch 16.300 Atomwaffen auf der Welt.
Den mit Abstand größten Teil besitzen die Vereinigten Staaten (7.300) und Russland (8.000).

Abrüstung
Die wachsende Zahl von Kernwaffen hat bei vielen Menschen ein Gefühl allgemeiner Bedrohung geweckt.
In Verhandlungen haben die USA und die Sowjetunion immer wieder versucht, die Produktion von Atomwaffen einzuschränken oder abzubauen.
Ein erster Schritt wurde 1987 getan, als der amerikanische Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow beschlossen, einen großen Teil ihrer landgestützten Atomraketen zu vernichten.




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