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Asylanten in Deutschland - Referat



Asylanten in Deutschland

Was ist ein Asylant?

Menschen, die in ihren Heimatländern angesichts ihrer sexuellen Orientierung, politischen Überzeugung, aufgrund von Zugehörigkeit zu einer Minderheit verfolgt werden, oder um ihr Leben fürchten müssen, werden als Flüchtlinge bezeichnet. Von diesen Menschen kann in anderen Ländern Asyl beantragt werden.

Asylverfahren
Haben es die Flüchtlinge geschafft, die Grenzen zu überwinden, was meist durch Schleuser passiert, ist die erste Anlaufstelle das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Dort werden Ihnen einige Fragen gestellt, die sich auf den Grund der Flucht, zum Ablauf der Flucht, aber auch zu den Zuständen des Heimatlandes und welche Gefahren dort sie dort ausgesetzt sind ,beziehen. Danach wird ihnen zuerst eine Aufenthaltsgenehmigung für ungefähr 3 Monate gestattet. In dieser Zeit wird über den Asylantrag entschieden. Sollte die Entscheidung zum Gunsten der Flüchtlinge ausfallen, werden sie einer Stadt oder einem Landkreis zugeteilt, wo sie dann untergebracht werden. Asylanträge können auch abgelehnt werden, zum Beispiel dann, wenn das Amt nicht der Ansicht ist, dass die Flüchtlinge einer wirklichen Gefahr oder Verfolgung ausgesetzt sind.

Aktuelle Lage in Deutschland

Abbildung (4)
Quelle: http://mediendienst-integration.de/fileadmin/_processed_/csm_Asylantragszahlen_bis_2014_9365bf9ec6.png
Im Jahr 2014 stellten 202.834 Menschen einen Antrag auf Asyl an die Bundesrepublik Das ist ein Anstieg um 60% zum Vorjahr. Das ist die höchste Anzahl an Flüchtlingen seit 22 Jahren. Gründe dafür sind Kriege, wie im Irak oder in Syrien, oder zunehmend verschlechternde Lebensbedingungen in einigen Staaten. Ungefähr 20% der Asylbewerber kommen aus Syrien, 30% aus Osteuropa. Während die Flüchtlinge aus Syrien zumeist Asyl gewährt bekamen, war das für die Asylbewerber aus den Balkanstaaten eher selten der Fall. Im September des letzten Jahres wurden Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien von Deutschland als „sichere Herkunftsstaaten“ betitelt. Dort soll keine Gefahr für die Antragssteller bestehen. Bis Februar diesen Jahres, sind bereits 51.938 Anträge auf Asyl in Deutschland beantragt worden. Die meisten davon aus dem Kosovo (9.942) und Syrien (9.755), gefolgt von Serbien (3.935) und Albanien (3.342). Das Bundesamt erwartet 300.000 Asylanträge in diesem Jahr. Der Bund sagte zu, für das Jahr 2015 und 2016 rund eine Milliarde Euro für die Flüchtlingskosten zur Verfügung zu stellen.

Leistungen werden angehoben
Die Geldleistungen für Asylanten in der Bundesrepublik werden angehoben. Am 1. März 2015 trat das neue Gesetz dazu in Kraft. Danach sollen die Flüchtlinge jeden Monat 352 Euro erhalten. Das ist eine Erhöhung um 127 Euro.So werden 212 Euro für den notwendigen Bedarf, wie der Kauf von Lebensmittel vorgesehen, wie ein Bedarf von 140 Euro für andere Bedürfnisse, wie Zigaretten oder Zeitschriften. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Sie sollen sofort in Sachen Bildung unterstützt werden.




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