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Arzneimittel und Schmerzmittel - Referat



Arzneimittel und Schmerzmittel (Analgeticum)


Die Lebenserwartung eines Österreichers liegt bei 75,3 Jahren. 1900 hingegen lag die Lebenserwartung nur etwa bei 46 Jahren.

Im Jahr 2000 waren in Österreich etwa 3000 Arzneimittel mit rund 1600 versch. Arzneistoffen auf dem Markt.

Arzneistoffe sind Wirkstoffe

Ist eine Substanz fähig eine Funktion lebender Materie irgendwie zu beeinflussen, so spricht man ganz allgemein von Wirkstoff. Zu einem Wirkstoff toxischer Art gehören auch Gifte. Ein Wirkstoff wird erst dann zum Arzneistoff, wenn sie medizinisch an Lebewesen anwendbar sind.

Gewinnung von Arzneistoffen

Arzneistoffe werden aus pflanzlichem oder tierischem Material durch eine chem. Veränderung gewonnen. Arzneistoffe, die völlig chemisch erzeugt werden sind so genannte „Synthetische“ Arzneistoffe.

Penicillin – ein Wunder des 20. Jahrhunderts

Alexander Flemming, ein britischer Bakteriologe entdeckte das Penicillin durch Zufall. Er beobachtete, dass ein Pilz das Wachstum von Bakterienkulturen hemmte. Das Wunder war perfekt als das Penicillin um 1940 als allererste Antibiotika eingesetzt wurde. Antibiotika zerstören Bakterien.

Die Suche nach weiteren Antibiotika

... Gestaltete sich anfangs als sehr schwierig, da man erst am Anfang einer großen Zukunft stand.
Wo tote Organismen sind beginnt eine neue Suche von Bakterien zur Herstellung eines Gegenmittels.

Halbsynthetische Antibiotika aus Penicillin

Im Jahr 2000 wurden rund 18 000 Tonnen Penicillin G produziert. Penicillin wird aus einem speziell gezüchteten Pilz – Penicillium Chrysogenum – gewonnen. Die ausgeschiedene Flüssigkeit (Scheiße) dieses Pilzes wird extrahiert und etwa 5% werden direkt als Arzneimittel verwendet.

POWERPOINT Präsentation

Vom Arzneistoff zum Arzneimittel

Im Schnitt benötigt ein Arzneistoff 12,7 Jahre um als Arzneimittel auf den Markt zu kommen. Es durchläuft mehrere Stadien der Entwicklung bis es schließlich an einem Lebewesen (Mensch / Tier) getestet wird und dann als Arzneimittel gilt.

Allein die Dosis macht das Gift

Zuviel Konsum von Arzneistoffen / Analgeticum führt zu einer dauerhaften Schädigung von Gehirn, Schleimhäute, Magen-Darm Infektion. Das Immunsystem des Menschen wird dadurch so geschädigt, dass kein Arzneistoff einer Krankheit heilen kann.
Arzneistoffe werden nicht als
Reinstoffe verabreicht, sondern nur in geringer Dosierung.

 Salbe
 Gel
 Lösung
 Spray
 Tabletten
 Dragees
 Filmtabletten
 Kapseln
 Tropfen
 Zäpfchen
 Injektionen
 Infusionen
 Pflaster

Können lokal, oral, rektal, parentheral ( Umgehung des Margen-Darm-Traktes), perkutan (durch die Haut) aufgenommen werden. Um diese verschiedenen Darreichungsformen herzustellen werden Arzneistoffe mit versch. Hilfsstoffen vermischt.
z.B. Füllstoffe, Bindemittel, Lösungsmittel, Stabilisatoren, usw.

Herstellung von Tabletten

Äußerst feines Pulver kann nicht direkt zu Tabletten verpresst werden. Man mengt Bindemittel usw. in geringen Mengen dazu um es pressen zu können. Diesen Vorgang nennt man GRANULIEREN. Bei Dragees wird Zucker hinzugemengt, bei Filmtabletten eine spezielle Lackschicht.
Um den unangenehmen Geruch oder Geschmack des Arzneistoffes zu überdecken werden oft auf die glatte Oberfläche Geruchsverstärker implantiert.
Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Tabletten. Für jeden Teil des Körpers eine bestimmte. Will man z.B., dass die Tablette im Dünndarm ihre Wirkung entfaltet so macht man sie magensaftresistent. D.H. sie lösen sich nicht im Magen, sondern erst im Dünndarm auf. Die Wirkung einer Tablette beträgt durchschnittlich 8–12 Stunden.
Um keine allzu großen Pausen zwischen den Wirkungszeiträumen herbeizurufen sollte man den Arzneistoff mehrmals täglich, sprich 3x einnehmen. Nach der Einnahme einer Tablette steigt die Arzneistoffkonzentration im Blut erheblich an und klingt dann langsam wieder ab.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Lacky2512




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