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Antisemitismus & Holocaust + Juden im Verhältnis zu Deutschen - Referat



1.) Antisemitismus und Holocaust

Was ist Antisemitismus eigentlich?

Der Antisemitismus ist ein von Judengegnern geschaffener Begriff, der Diskriminierung und Verfolgung von Juden rechtfertigen sollte.

Diese Idee formte sich nach 1789. In fast allen Ländern Europas und den USA lassen sich bis 1945 und auch danach antisemitische Tendenzen feststellen.
Besonders im deutschen Kaiserreich und Österreich formierte sich der Antisemitismus, der im Laufe des 19, Jahrhunderts zunehmend aggressiv judenfeindliche Ziele verfolgte.
Darauf konnte der Nationalsozialismus seine Judenverfolgung aufbauen., die schließlich zum Holocaust führte.

Die Geschichte des Holocaust

Holocaust (griech. heißt „vollständiges Brandopfer“) oder Shoa (hebräisch , heißt „großes Unheil“) = systematischer Völkermord, vor allem an Juden

Die Entwicklung zum Holocaust begann 1933 mit der schrittweisen Entrechtung und Verfolgung der Juden in Deutschland. Es zielte auf die Vernichtung aller europäischen Juden.
Der Holocaust lässt sich grob in drei Phasen einteilen:
è Entrechtung und Verdrängung der Juden aus dem öffentlichen Leben
è Die sogenannte Arisierung (Enteignung von jüdischen Besitz oder Unternehmen)
è Deportation, Vergasung und Massenmorde in den Vernichtungslagern

Die Judenverfolgung im deutschen Reich von 1933 bis 1939 (kurze Fassung)


30.Januar 1933 - nach der Ernennung Hitlers als Reichskanzler beginnen Proteste gegen jüdische Beamte, Beseitigung jüdischer Journalisten wird in Zeitungs- artikeln und Leserbreifen gefordert
7.April 1933 - Gesetz zur Entlassung aller jüdischer Beamte
1935 - Juden werden nicht mehr zu Prüfungen als Ärzte oder Apotheker zuge- lassen, Ausschließung aus Wehrdienst, Berufsverbote
1938 - verschärfte Entrechtung und Diskriminierung
ab 26.April 1938 -Juden mussten ihr gesamtes Vermögen dem Staat offenlegen, damit beginnt „Arisierung“
nach „Reichs-
kristallnacht“
(9./10. November 1838) - Synagogen werden angezündet, Wohnungen und Häuser der Juden werden verwüstet, 400 ermordet
ab Beginn des
2.Weltkrieges
(1.September 1939) - Umsiedlung der Juden in Ghettos, Deportation in Vernichtungs- lager, ungefähr 6.Millionen Menschen werden ermordet

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2.) Juden im Verhältnis zu anderen


Deutsche und Juden heute


Nach dem Grauen jener 12 Jahre haben Juden und Deutsche unterschiedliche Wege genommen.
Die Juden haben versucht sich im eigenen Land eine Gesellschaft aufzubauen. Niemand weiß ob es ihnen gelingen wird.
Die Deutschen haben mit der Teilung ihres Landes bezahlen müssen.
Doch hat sich das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden nach dem Völkermord wieder normalisiert?
Was ist normal? Wenn man mit normal frei von Verachtung und Hass meint, so würde ich zwischen jungen und alten Juden unterscheiden.
Umso älter der Jude, desto weniger normal ist das Verhältnis zu den Deutschen, weil er sich an die grausame Vergangenheit erinnert.
Die Beziehung von jüngeren Juden zu Deutschen entspannt sich langsam. Ich denke die „jungen“ Juden erkennen Deutschlands Anstrengungen, um die Holocaust Opfer zu bezahlen, an. Man schätzt 100 Milliarden Dollar.
Dieses Geld wurde aber nicht für die Leiden und die Toten bezahlt, sondern für den geraubten Besitz und für Zwangsarbeit.
Aber dieses Verhältnis kann trotz alledem
nie „normal“ werden. Es ist einfach zuviel passiert.
Aber als durchaus normal kann man das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel nennen.
Israel hat keinen besseren Freund in Europa. Denn die deutsche Politik wird immer für das Existenzrecht des Staates Israel und seiner Bürgerinnen und Bürger eintreten.
Also kann man abschließend sagen das dass Verhältnis zwischen Deutschen und Juden auf alle Fälle besser geworden ist. Aber es ist fast ein Wunder, wenn man bedenkt wie groß der Hass vor 60 Jahren war.








Dieses Referat wurde eingesandt vom User: couchcat



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