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Anne Frank - 3.Version - Referat



1.Einleitung
1.1Ich habe mir das Thema Anne Frank in dem Fach Geschichte ausgesucht, weil ich mich schon immer dafür interessiert habe, da meine Oma mir schon viel darüber erzählt hat.
Sie selbst erlebte den 2.Weltkrieg als junge Frau. Mein Opa hat damals in diesem Krieg als Soldat gekämpft. Auch fand ich interessant wie Hitler damals an die Macht gekommen und seinen Judenhass so in seiner Position ausgenutzt hat
Dies möchte ich erläutern anhand des Mädchens Anne Frank.

2.Nationalsozialismus und Judenverfolgung-Grundlagen der Anne-Frank
Hitler war der Kanzler des Deutschen Reiches von 1933-1945. Er galt als „Führer“ oder Diktator. Er wurde Soldat im 1.Weltkrieg (1918) er wurde Frontmann der NSDAP. Hitler sprach offen von Diktatur, Krieg und Vernichtung minderwertigen Lebens.
Das letztere bezieht sich vor allem auf die Juden die Hitler seit dem Ende des 1.Weltkrieges mit einer unvergleichlichen Inbrunst hasste, die weit über alles hinausgeht, was zuvor an Antisemitismus gang und gäbe war.
Sein Hass bestärkte sich durch die ideologische Struktur von Jörg Lanz von Liebenfels, die sogenannten Ostara Hefte, in denen der Rassismus das Wort gegeben war.
Als Hitler schon vornherein zu einer milden Strafe wegen Landsverrat verurteilt wurde und dazu noch frühzeitig entlassen wurde, kam 1930 das Buch „Mein Kampf“ heraus, das heute allerdings verboten ist, dort beschrieb er seinen Hass gegen die Juden und seine Pläne der Diktatur.
Die NSDAP erreichte ihren Höhepunkt im Sommer 1932, als sie allerdings schon vor dem finanziellen Zusammenbruch steht. Im November 1932 gehen die Wählerstimmen zurück und nur aufgrund einer komplizierten Intrige zwischen Reichspräsident Hindenburg und den aufeinander folgenden Reichskanzlern Franz Papen und General Kurt von Schleicher kommt Hitler am 30.Januar1933 an die Macht. Der Beginn einer reinen Naziregierung.
Sein Plan war es vor allem, eine Angriffsburg gegen die halbe Welt und die planmäßige Vernichtung von Millionen von Menschen, die meisten von ihnen Juden aus Deutschland, Polen, Russland und anderen eroberten Gebieten.
3.Anne Frank
3.1.Kindheit in Frankfurt
Anne Frank wurde am 12.Juni 1929 in Frankfurt am Main, denn die Vorfahren der Familie waren sogar schon im 16.Jahrhundert in der Stadt Frankfurt nach zu weisen, deshalb waren sie eng verbunden mit dieser Stadt, in der Klinik des Vaterländischen Frauenvereins geboren.
Aber dieses Leben, aber vor allem das Sterben, war bestimmt von der Herkunft :
Anne wurde als Jüdin geboren, sie wurde nicht einmal 16 Jahre alt.
Der Vater von Anne, ein Bankier, Otto Frank, (geb.12.Mai 1889, gestorben 19.August 1980)wuchs als Sohn einer großbürgerlichen Familie auf. Er heiratete 1925 die 25jährige Edith Holländer
(geb.16.Januar1900, gestorben 6.Januar 1955) Tochter eines alteingesessenen Unternehmens in Aachen, der Mitbesitzer einer Metallgroßhandlung war, die sich mit dem Abbau und der Wiederverarbeitung von Alteisen befasste.
Am 16.Februar 1926 kam Margot zur Welt. Die Familie zog im Jahr darauf um, aus dem feineren Frankfurt Westend in ein Neubaugebiet, in dem nur wenige Juden wohnten. In diesem Haus, Marbachweg 307, wohnten sie noch, als am 12.Juni 1929 die zweite Tochter geboren wurde, Annelise Marie, die Anne genannt wurde.
Die Familie lebte in einer großen Wohnung mit der Haushälterin Kati Stilgenbauer zusammen. Trotzdem sie Juden waren, integrierten sie sich sehr gut und pflegten stets den Kontakt zu ihren Nachbarn.
Liebevoll wurde Margot, wie selbstverständlich, auch von den Jüngsten integriert und spielte tagein-tagaus mit ihnen- so wie die Eltern hofften auch später mit Anne.
Die Lage in Deutschland schien sich nach dem jahrelangem antisemistischen Anfeindungen wieder entspannt zu haben. Nach dem 1.Weltkrieg hatten die Rechtsradikalen gegen die Juden gehetzt, sie für die deutsche Niederlage und damit auch für die ökonomische und soziale Krise Anfang der 20er Jahre veratwortlich gemacht.
Seit einiger Zeit ging es wirtschaftlich jedoch wieder mit Deutschland aufwärts.
Das Otto Frank der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei unter der Führung eines gewissen, propagandistischen Reden schwingenden Adolf Hitler nahe stand, war den Kindern natürlich nicht bewusst.
Die Deutschen meinten das Juden keine deutschen Volksgenossen sein konnten, sie waren für sie genau genommen Staatsfeinde, die den Deutschen nur die Arbeit wegnahmen und dazu noch, nach Vorurteilen nach, reich waren.
Zu Gertrud Naumann, ein kleines Mädchen, geboren 28.März 1817, Jüngste von sechs Geschwistern, baute die Familie Frank von Anfang an ein sehr inniges Verhältnis auf.
Sie war oft bei den Franks und kümmerte sich immer um Margot,sie ging mit ihr spazieren und spielte mit ihr... Für die Franks war sie wie ein eigenes Kind.
Als Edith nach der Geburt Anne dann nach Hause brachte, empfang Gertrud sie ebenso begeister wie Margot. Gertrud und Margot kümmerten sich sehr liebevoll um Anne, so als wäre sie ihr Eigenes.
Margot war ein sehr liebes und ruhiges Kind, sie wurde von allen, weil sie so bildhübsch war, „Engelchen“ genannt.
Annes ausgeprägten Willen hingegen war eine Herausforderung, ihre Ruhelosigkeit anstrengend. Es schien immer so, als würde Anne in dem Schatten ihrer hübscheren Schwester Margot gestanden zu haben.
Nur 4 Monate nach Annes Geburt gab es einen Kurssturz in New York. Die Finanzwelt kam in eine tiefe Krise, ein kleines Bankhaus wie das „Bankgeschäft Michael Frank“ um so mehr, Otto war sehr in Sorge um seine Familie, da sie von dem Familiengeschäft abhängig waren. Die Lage spitzte sich zu, viele Arbeitslose, hohe Steuern und Kürzung der Sozialleistungen waren die Folgen. Der Schuldige war schnell gefunden: Die Juden.
Viele waren deshalb empfänglich für antijüdische Propaganda und wählten die Nationalsozialisten.

Otto und Edith sahen die drohende Gefahr, nahmen sie aber nur als ein vorrübergehendes Übel auf. Margots und Annes heile Kinderwelt sollte zumindest nicht gestört werden
Auch nach einem Jahr war keine Besserung der wirtschaftlichen Lage zu sehen, dem Bankhaus Michael Frank ging es sehr miserabel. Sie mussten die Bank in ein anderes Gebäude verlegen, Bockenheimer Anlage 20 in Frankfurt,lag zwar hübsch aus unternehmerischer Sicht aber ungünstig. Im März 1931 zog dann auch die Familie Frank, der Mietkosten wegen, in die Ganghoferstr. 24 um.
Anne und Margot lebten sich schnell dort ein und fanden Freunde, doch die Freundschaft zu Gertrud blieb eine Besondere. Sie kam auch oft noch zu Besuch und spielte mit ihnen.
Der Einfluss der NSDAP wuchs, sie waren gegen den Liberalismus und gegen den Sozialismus, gegen den Kapitalismus, gegen die Bürgerlichkeit, gegen die Elite, gegen die Bonzen und vor allem, gegen die Juden.
Die NSDAP würde endlich aufräumen mit dem maroden System der Weimarer Republik. Die Menschen die sich benachteiligt fühlten, wählten sie, es war ihre große Hoffnung.
1925 kam der 1.Band „Mein Kampf „ von Adolf Hitler raus, Otto hatte darin geblättert und es beunruhigte ihn sehr zu lesen, dass er die Juden, um genau zu sein, lieber tot als lebend sehen würde. Er hatte Angst um seine Familie, waren sie überhaupt noch sicher in Deutschland ?

3.2.Leben in Holland
Die Familie Frank emigrierte im Jahr 1933 nach Amsterdam, Holland, am Merwedeplein inmitten einer modernen Großsiedlung im Stadtviertel Amsterdam Zuid südlich der Amsterdamer Altstadt.
Dort hatte Otto Frank bereits am 31.Dezember 1923 „M.Frank & Zonen“- „Michael Frank & Söhne als Gesellschafter zur Ausübung eines Geldhandels-und Bankgeschäfts ins Niederländische Handelsregister eintragen lassen.
Er ging das Angebot ein, selbstständiger Kaufmann in Holland zu werden. Bevor Edith jedoch mit den Kindern nach Amsterdam kam, wohnten sie bei ihrer Mutter in Aachen. Dort war Anne früher regelmäßig schon im Babyalter gewesen. Nachdem Edith in Amsterdam in der neuen Wohnung alles eingerichtet hatte, sollte Margot kurz vor Weihnachten 1933 nach Amsterdam nachkommen, damit Margot sich in Ruhe eingewöhnen könne, bevor sie am 4.Januar-wenn die holländischen Kinder von ihren Weihnachtsferien zurückkamen- in die Schule eintreten würde. Anne sollte noch ein paar Wochen bei ihrer Großmutter bleiben.
Annes Geburtstag, 12.Juni 1934, es war ihr 5.und der 1. in der neuen Heimat. Sie durfte ein paar Freunde einladen, um mit ihnen ihren Geburtstag zu feiern. Im Mai kam Anne in den Kindergarten der Montessorischule in der Niersstaat. Dort schloss sie gleich mit einem Mädchen, Hanneli Goslar, dass die gleiche Sprache sprach (Deutsch) wie sie, Freundschaft. Sie wohnte Haus an Haus mit Anne. Edith war gleich mit ihrer Mutter Ruth Goslar, erleichtert jemanden gefunden zu haben, der die gleiche Sprache spricht, ins Gespräch gekommen.

Anne fand viele neue Freunde (Emigranten Kinder), ihre beiden besten Freunde hießen Hanne und Sanne. „Das Trio Anne, Hanne und Sanne“ wurden sie genannt
Seit 1933 zogen sehr viele jüdische Familien in die Gegend, in der mehrheitlich Emigranten aus Deutschland und ab 1938 auch aus Österreich. Als Deutschland im 2.Weltkrieg dann Holland besetzte, zwangen sie viele
Holländer in der Deutschen Rüstungsindustrie zu arbeiten: U27 jüdische Männer wurden von den SS-Leuten verhaftet und verschleppt. Jeder Jude musste einen sechszackigen, aus Stoff gelb eingefärbten Stern auf dem mit schwarzer hebräischer Schrift nachgeäfften Buchstaben, das Wort „ Jood “ gedruckt war, auf alle Kleidungsstücke gut sichtbar auf Brusthöhe nähen müssen. Wenn man ohne erwischt wurde, so konnte man mit einer hohen Strafe rechnen.
Anne bekam zu ihrem 13.Geburtstag , am 12.Juni 1942, ein Tagebuch geschenkt, dass sie auf holländischer Sprache führte. Da es ihr an einer Freundin fehlte, so wie sie es beschrieb, personifizierte sie ihr Tagebuch und nannte sie ihre Freundin „ Kitty“.

Eines Tages klingelte es an der Tür, ein Beamter der Post, der Aufruf galt Margot; Es war die Zwangsverpflichtung zum Arbeitseinsatz in Deutschland. Sie sollte sich bei der Zentralstelle melden und würde dann mit dem Zug in das Auffanglager Westerborck gebracht werden. Sie würden Margot nicht freiwillig gehen lassen, sie mussten untertauchen, egal wo, sie brauchten ein Versteck. Die jüdische Familie Van Pels, alte Freunde würden in einer Woche in das Versteck nachkommen. Das Versteck befand sich in den leer stehenden Räumen im Anbau unter dem Büro in der Prinsengracht 263. er informierte seine Mitarbeiter Johannes Klein und Victor Kugler. Niemand würde das Versteck finden. Dafür würden die Büroarbeiter sorgen. Otto hatte Miep Wochen zuvor schon in seinen Plan eingeweiht. Sie wollte die Verantwortung über Otto, ihren Chef und die Familien übernehmen, sie wollte sie versorgen. Das Versteck war klein, sie mussten jeden Gefühlsausbruch stoppen, sie durften nicht laut sein, jede falsche Bewegung, jedes laute Geräusch hätte sie verraten können.
Victor Kugler stellte einen neuen Lagerleiter ein : Van Maaren
Anstatt sich um seine Pflichten zu kümmern, spionierte er herum. Ihn interessierte das Hinterhaus, er wollte wissen, was dort war. Deswegen stellte er Fallen, streute staub auf den Boden, um vielleicht morgens Fußspuren zu erkennen. Nach vielen merkwürdigen Sachen die passiert waren, war er sich sicher, dass dort Juden versteckt waren. Er behielt seine Entdeckung nicht für sich und erzählte es dem Lagergehilfen Lammert Hartog, der erzählte es seiner Frau Lena. Doch Lena hatte Angst um ihren Mann, sie hatte Angst, dass wenn es auffliegt, auch er in Lebensgefahr wäre. Am Morgen des 4.August 1944 erhielt das Gestapo-Referat IV B41 das „Judenreferat“ in der Euterpestraat einen Anruf. Im Hinterhaus der Prinsengracht 263 seien mehrere Juden versteckt, gab eine holländische Stimme, angeblich eine weibliche, zu Protokoll.So genau waren ihre Angaben, dass der Dienststellenleiter einen seiner Sachbearbeiter, SS-Oberschaftführer Karl Silberbauer, sofort losschickte.
Sie waren aufgeflogen, man hatte sie verraten.

3.3.Im Konzentrationslager

Nach 25 Monaten im Hinterhaus befanden sie sich jetzt in einem Durchgangslager nach Ausschwitz. In der Morgendämmerung des 3.September1944 trieben die Aufseher des Ordnungsdienstes 1019 Menschen aus ihren Baracken an den schwerbewaffneten SS-Leuten vorbei in die Waggons, die eigentlich für Tiere genutzt wurden, ein. Der Boden war mit Stroh bestreut, es gab nur kleine Luken, der Platz pro Person betrug weniger als einen viertel Quadratmeter. Sie fuhren lange, manchmal öffnete sich die Waggontür und sie wurden von den SS-Leuten verspottet. Doch nach mehreren Tagen, die meisten „ Passagiere“ hatten sich schon mit diesem Ausnahmezustand in den Waggons abgefunden, öffnete sich die Waggontür und dann musste alles ganz schnell gehen, sie mussten aus den Waggons raus.
Auschwitz-Birkenau
Es standen Lastwagen bereit. Die sich zu schwach fühlten sollten aufsteigen, was sie nicht wussten, dass sie, wenn sie mit dem Laster wegfuhren, am selben Tag noch vergast wurden. Die Gefangenen sollten sich in Fünferreihen aufstellen. Männer von Frauen und Kindern getrennt. In diesem Chaos sah Otto Frank seine Frau und seine Töchter zum letzten mal. Ein hastiger Abschied. Die Häftlinge wurden von einem SS-Arzt untersucht, die nach links kamen wurden am selben Tag noch vergast, oder für medizinische Experimente missbraucht. Die nach rechts kamen, durften bis dato weiterleben…..
Alle 8 Untergetauchten aus der Prinsengracht 263 hatten die erste Runde überstanden. Aufgenommen im Todeslager. Die Männer mussten in das 3 Kilometer entfernte Stammlager Auschwitz I, die Frauen hingegen zum Frauenlager Birkenau- und in beiden Lagern erst zur Desinfektion in den so genannten Quarantäneblock. Jeder Häftling bekam eine Nummer auf den Unterarm tätowiert, um die Menschen auf eine nichts sagende Nummer zu reduzieren. Je höher sie war, desto schwieriger war es sich gegen die Lager Älteren, oder die Kapos- von der SS eingesetzte Häftlinge- oft polnische Kriminelle durch zu setzen. Die Desinfektion bedeutete, dass man sich nackt ausziehen musste und man alle Haare abrasiert bekommen hat. Sowohl von Männern als auch von Frauen. Diese Haare wurden dann in Deutschland als Roßhaarprodukt für Decken, Rohrverkleidungen und andere Gebrauchstextilien verkauft. Dann ging es zum Duschen, jede Woche einmal, entweder war sie brennend heiß oder kalt. Man durfte das Wasser nicht trinken, weil man Typhus und Ruhr davon bekäme, so sprach es sich herum. Danach wurden sie mit Flohpulver eingesprüht oder bekamen zerschlissene Kleidersäcke hingeworfen, die sie sich überziehen sollten. Beim Appell bloß keine Schwäche zeigen, bei jeder Kleinigkeit begab man sich in Lebensgefahr.
Anne wirkte still und in sich gekehrt. Andererseits aber auch mutig und stark. Edith, Anne und Margot wurden nach der Quarantäne in den Frauenblock 29 verlegt. Bei Tage musste Anne arbeiten, vermutlich Steine schleppen oder Rasen ausstechen. Mehr als 1000 Frauen schliefen in einer Baracke die ursprünglich für 52 Pferde konzipiert war. Es dauerte nicht lange, bis Annes Körper sie im Stich zu lassen begann. Sie musste in den Krätzeblock, da ihre Haut so stark entzündet, ihr ganzer Körper mit Geschwüren bedeckt war. Dieser Block war abscheulich. Es gab kein Licht und war von einer hohen Mauer ganz isoliert umgeben. An Schlafen war nicht zu denken. Ratten und Mäuse liefen über die Frauen. Aber Anne war nicht alleine in diesem schrecklichen Krankenlager. Margot war auch da, vielleicht auch Edith. Einer der Evakuierungstransporte brach am 28.Oktober 1944 mit 1308 Jüdinnen aus dem Frauenlager Birkenau nach Norddeutschland ins ZU bergen Belsen auf. Anne und Margot fuhren mit. Edith wurde nicht evakuiert. Als sie mit den Waggons in Bergen-Belsen ankamen, gab es zuwenig Platz für die neuen Häftlinge. Sie wurden in Zelten gepfercht, der Kälte ausgesetzt, auf dem feuchten Lehmboden hockend. Als neuer Platz „ geschaffen“ war, kamen sie in die Baracken, die mit einer Stacheldrahthecke zu den besseren „Austauschjuden“abgegrenzt war.
Edith die in Auschwitz war, bekam 41 Grad Fieber. Ihre Freundin Rosa die auch ein Häftling war, brachte sie ins Krankenrevier. Edith ging es immer schlechter. Sie aß nichts mehr, gab mit ihrer fiebrigen Stimme zu verstehen, dass sie ihr Essen horte für ihre Kinder und ihren Mann. Schließlich sprach sie nichts mehr, reagierte nicht mehr. Am 6.Januar 1945 starb sie –verhungert, ermordet von den Nazis.
Otto Frank wurde am 27.Januar1945 in Auschwitz befreit.
Anne und Margot wurden von der Typhusepidemie erfasst. Nur wenige Wochen bevor englische Truppen Bergen-Belsen am 15.April1945 als erstes Konzentrationslager auf deutschem Boden von den Nazis befreiten, kapitulierten ihre schwachen Körper vor der Krankheit. Irgendwann zwischen Ende Februar und Mitte März 1945 starb erst Margot. Wenige Tage später folgte ihr Anne in den Tod.

4.Anne Frank's Bedeutung für Heute
4.1.Was macht Anne Frank so bedeutsam?
Anne Frank ist eine sehr bedeutsame Symbolfigur für die Juden und die Judenzeit im 2.Weltkrieg. Durch ihr Tagebuch, dass sie geführt und der Vater später veröffentlichte, wurde sie aber erst nach ihrem Tode bekannt.
Noch heute gibt es Museen und Gedenkstätten die an Anne Frank erinnern sollen. Die Darstellung ihres starken Lebenswillen, ihr Leben, ihr Leiden.

4.2.Meine eigene Einschätzung
Ich denke dass die Jüdin Anne Frank ein junges Mädchen mit einer starken Persönlichkeit und einem großen Lebenswille war.
Sie hatte viele Erwartungen an ihr Leben, dass doch so kurz war, sie aber doch so schätzte.
Ich finde, man sieht gerade an der Jüdin Anne Frank, wie kostbar das Leben doch ist. Viele Menschen jedoch vergessen meist, was im Leben wirklich zählt, man sollte sich öfters damit auseinandersetzen was wirklich wichtig ist, um auch die kleinen Dinge wahr zu nehmen, schätzen und achten zu lernen.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: x-topher



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