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Alzheimer und Parkinson - Referat









Ich werde euch heute über über Alzheimer und Parkinson informieren.

ALZHEIMER:

Alois Alzheimer, ein deutscher Psychiat und Neuropathologe entdeckte in der Hirnrinde einer verstorbenen Frau hirsengroße Ablagerungen, die er mit ihrem vergesslichen Verhalten in Verbindung brachte. Seitdem ist diese Krankheit nach ihm benannt. Heute ist Alzheimer die viert häufigste Todes-
ursache, tendenz steigend.

Die Alzheimer-Krankheit oder auch Morbus Alzheimer genannt ist eine primär degenerative Erkrankung des Gehirns. Ein langsamer Verlauf und Gedächtnisstörungen sind das Hauptmerkmal.

Zunächst machen sich oft vage Störungen der Befindlichkeit wie Leistungsschwäche, Niedergeschlagenheit oder Kopfschmerzen als „Vorboten“ bemerkbar.
Bis die Krankheit spürbar wird, können bis zu 30 Jahre
Vergehen. Die durchschnittliche Dauer des Krankheitsverlaufes sind 6 – 8 Jahre im Einzelfall sogar 15 oder 20 Jahre.

Als erstes sind Kurzzeitgedächtnis und räumliche Orientierung betroffen, häufig treten auch Wortfindungsstörungen auf. Diese Merkmale verschlimmern sich ständig im Krankheitsverlauf und es treten zunehmend neuropsychologische Störungen wie Aphasie (Störungen des Sprechens und Sprachverstehens) und
Apraxie (Schwierigkeiten der Bewegungskoordination z.B.: Autofahren, Ankleiden) begleitet von psychiatrischen Störungen wie Depressionen,
Persönlichkeitsveränderungen, Umkehrung des Tag-Nacht Rhythmus,
Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Umherlaufen, Reizbarkeit und
Störungen des Sozialverhaltens.
Das Langzeitgedächtnis bleibt noch lange
erhalten am längsten die Kindheitserinnerungen. Mit der Zeit verliert der Mensch den Realitätsbezug, begleitet von Agnosie (Unfähigkeit Objekte und Menschen wieder zuerkennen und lebt in der Vergangenheit.
Manche entwickeln sterotype Verhaltensweisen oder sagen sinnlose
einzelne Silben auf. Im Endstadium verstummt der Betroffene völlig, gelegentlich kann ein anhaltendes unartikuliertes Schreien vorkommen.
Irgendwann kann er Blase und Darm nicht mehr kontrollieren, verlernt nacheinander Gehen, Sitzen, Lachen am Ende kann er nicht einmal mehr den
Kopf halten. Der Tod tritt oft durch hinzukommende Erkrankungen ein

Je früher diese Krankheit bemerkt wird desto eher kann ihr Verlauf verzögert
werden.

Die eigentliche Ursache der Alzheimer – Krankheit ist nach wie vor unbekannt, allerdings gibt es gesicherte Befunde sowie einige Vermutungen.
Sicher belegt ist bisher die genetische Veranlagung. Unbestritten ist auch, dass auch äußere Faktoren eine Rolle spielen müssen. So steigern ungünstige
Lebensbedingungen (Einsamkeit) ungünstige Einflüsse (falsche Ernährung)
gerade während der sensiblen Phase der Hirnreifung das Risiko, auch ein
niedriger Bildungsgrad ist Faktor, vielleicht, weil ein untrainiertes Hirn weniger Reserven hat.

Die Krankheit kann man verlangsamen aber nicht heilen. In Deutschland haben ca. 60% Alzheimer. Schätzungen zufolge werden in 25 Jahren weltweit 22 Mio. Menschen betroffen sein.



















PARKINSON:

Das Parkinsonsyndrom tritt fast nur bei älteren Menschen auf, jedoch
kann es schon bei relativ jungen Menschen auftreten.

Im Anfangsstadium
können die Symptome auch nur an einer Körperhälfte
beobachtet werden.

Die ersten erkennbaren Frühsymptome des Parkinsonsyndroms sind
Abstimmungsschwierigkeiten der Feinmotorik wie z. B.: Nähen, Schnürsenkel binden etc.. können nur unter höchster Konzentration durch-
geführt werden. Dieses Frühsymptom wird Hypokinese genannt.

Im weiteren Verlauf ist die Feinmotorik dann komplett verschwunden.

Nun spricht man von Akinese. In diesem Stadium macht es sich in der
Schrift bemerkbar.

Danach tritt der so genannte Rigor auf. Der Rigor ist
ein Zustand in dem die Muskelreaktionen langsamer werden. Die Steuerung der Muskulatur wird träge. Und die Menschen fühlen sich wie in einem Gipsverband. Diese Ursache liegt nicht an den Muskeln selbst, sondern an der chemisch gestörten Steuerung im Gehirn.
Alle Bewegungsabläufe werden verlangsamt. Auch die Gesichtsmotorik ist stark betroffen. Das Gesicht zeigt keine Gefühlsregung. Lachen oder Stirnrunzeln ist nicht mehr
möglich.
Die Sprache wird leiser und es ist kaum noch möglich eine gezielte
Betonung zu erzielen.

Neben dem Rigor und der Akinese ist der Tremor ein
sehr häufig auftretendes Symptom. Der Tremor ist ein langsames Zittern
der Muskulatur. Im allgemeinen lässt der Tremor beim Konsum von Alkohol nach.

Der Speichelfluß nimmt am Anfang der Krankheit zu und scheint im späteren Verlauf noch mehr zuzunehmen. Das ist aber eigentlich nicht der Fall es kommt einem nur so vor weil die muskelbedingte Schluckbewegung nachlässt.

Die Sekretion von Talg nimmt ebenfalls stark zu. Das Gesicht eines Erkrankten sieht deswegen eingesalbt aus.

Die Ausprägung und die Art der Symtome ist von Patient zu Patient verschieden. Desshalb muss eine sehr gründliche Untersuchung erfolgen, damit die Diagnose ``Parkinson´´ gestellt werden kann.

Es gibt einige Tests die einen ersten Verdacht festigen können, doch auch diese sind nicht in der Lage zweifelsfreie Diagnose zu Begründen.


Trotz allem ist das Parkinsonsyndrom unheilbar und führt auf jedem Fall zum Tod. Irgendwann ist die Akinese so stark ausgeprägt, dass der Betroffene erstickt oder an einer Lungenentzündung stirbt.





Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Nickiih




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