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Alltagsleben eines Bürgers in der nationalsozialistischen Diktatur - Referat



Leitfrage:
Wurde das Alltagsleben eines deutschen Bürgers im 3.Reich stark beeinflusst und war es überhaupt möglich sich den nationalsozialistischen Einflüssen zu entziehen?

Was auf die Welt bezogen passierte nachdem die Nazis am 30. November 1933 die Macht übernahmen, ist uns allen bekannt. Doch wie wirkte sich das Regime auf dan Alltag der Deutschen aus? Die NAtionalsozialisten sind bekannt für ihre effektive Propaganda, die sie einst an die Macht brachte und ihre Macht aufrecht erhielt.
Das Volksbild der Nazis sah so aus: Die Frau war für Kinder und Haushalt zuständig, der Mann war Soldat und Arbeiter. Eines ihrer wichtigsten Ziele waren die Verbreitung der arischen Rasse, so erhielten arische Paare sowohl günstige Baufinanzierungen und Ehestandsdarlehen sowie Unterstützung für die „erbgesunden“ Kinder. Damit das „familientechnisch“ auch klappte, wurde die Zahl der weiblichen Studentinnen auf gerade einmal 10% beschränkt und Frauen in politischen oder Führungspositionen verboten. Als weiterer Ansporn für die Frauen diente das „Ehrenkreuz der deutschen Mutter“, welches ab 4 Kindern in bronze und ab 8 Kindern in gold überreicht wurde. Es war praktisch die weibliche Ausführung des „Eisernen Kreuzes“ für die Soldaten. Adolf Hitler begründete die Vergabe damit, dass Frauen „Leib und Leben“ riskierten und bezeichnete die Mutterschaft als „Schlachtfeld der Frau.
Einen weiteren großen Ansporn lieferte die Reichskulturkammer, welche Bücher und Filme produzierte (auch unpolitische) und die „Kdf“ (Kraft durch Freude), ein Verein für Arbeiter, der ständig Sportgruppen, Musikgruppen und günstige Urlaube für jeden Arbeitenden Bürger anbot. Für viele dieser Menschen war dies der erste Urlaub überhaupt und trug deshalb enorm zur Beliebtheit der Nsdap bei. Bei all diesen Ausgaben ist es ersichtbar, dass die Partie während der ganzen Regierungszeit nahezu pleite war.
Die Jugend wurde ebenfalls stark beeinflusst. Mit der Gründung der Hitlerjugen dund dem Bund deutscher Mädel wurden die Jugendlichen nach Nazivortsellungen erzogen. Zeitzeugen berichteten uns, dass Jugendliche aus der damaligen Hitlerjugend aufgrund ihrer Erziehung und Ausbildung meist noch fanatischer kämpften als die Soldaten, auch als der Krieg schon verloren war. Es gab hochwertige Uniformen (Winter und Sommer), die sich die meisten Familien gar nicht hätten leisten können


Nun zur Gemeinschaft:
Durch viele Bürgerorientierte Projekte, zusätzliche
Feiertage, aber auch regelmäßiger Machtdemonstrationen durch riesige Aufmärsche der SA und der SS erlangte die Nsdap an Belibtheit bzw. Respekt. Weit verbreitet war der Hitlergruß, in nahezu jedem Gemeindesaal un teilweise auch in Privathaushalten hingen Hitlerbilder, sogar Christbaumschmuck, Teller, Tassen, Decken, Teppiche mit Hakenkreuz Symbol wurden verkauft. Wendete sich jemand gegen die Partei oder Hitler und ein Mitbürger verriet ihn, führte dies je nach Grad der Beleidigung/Aktivität zur Todesstrafe oder zur Gefängnisstrafe. Oft wurde der Rebell aber auch einfach ausgeschlossen (er durfte je nachdem nicht mehr in seine Stammkneipe oder zu Festen), aus Angst mit ihm in Verbindung gebracht zu werden.
Alles in Allem lässt sich sagen, dass wenn man nicht gerade homosexuell, schwarz, behindert, ein Jude oder Zigeuner war und sich brav an die Gesetzte hielt und die Nazis unterstütze nichts zu befürchten hatte, es war allerdings unmöglich das Regime und seine Politik zu ignorieren- die Meisten wollten das auch gar nicht, da die Partei einfachen Arbeitern das Gefühl von Wohlstand vermittelte.
Danke fürs zuhören!!




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