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Allgemeines über den Beruf Arzthelferin - Referat



Allgemeines über den Beruf Arzthelferin
In Arztpraxen und Krankenhäusern arbeiten die Arzthelferinnen in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Labors und an der Empfangstheke. Den überwiegenden Teil ihrer Arbeit bewältigen sie im Stehen und Sitzen. Ihr Arbeitstag kann bisweilen sehr anstrengend sein. Wenn beispielsweise aufgrund einer Erkältungswelle besonders viele Patienten ohne Termin behandelt werden wollen und andere sich über lange Wartezeiten beschweren, müssen Arzthelfer/innen Geduld und Ruhe bewahren. Ein freundliches Wort wirkt oft Wunder. Bei manchen Aufgaben, z.B. beim Anlegen eines Verbandes oder bei der Blutentnahme, haben sie engen Körperkontakt zu den Patienten. An unangenehme Gerüche sowie den Anblick von Blut sind sie gewöhnt. Sie halten sich strikt an Arbeits- und Hygienevorschriften, um Verletzungen durch medizinische Geräte und z.T. scharfe Instrumente wie Skalpelle zu vermeiden. Zum Schutz vor möglichen Infektionen tragen sie Schutzkleidung wie Einweg-Handschuhe. Durch den Kontakt mit zahlreichen Desinfektions- und Reinigungsmitteln wird die Haut mitunter sehr belastet.
Arzthelfer/innen erledigen ihre Aufgaben eigenverantwortlich, arbeiten jedoch meist gemeinsam mit Kollegen. Die Anweisungen und Vorgaben der Ärzte und Ärztinnen setzen sie gewissenhaft um. Für Patienten und deren Angehörige sind sie Ansprechpartner und dabei an einen ständig wechselnden Personenkreis gewöhnt. Nicht selten werden sie mit schweren Schicksalen konfrontiert. Die Schweigepflicht halten sie dabei stets ein.
Die Arbeitszeit von Arzthelfern und Arzthelferinnen richtet sich nach der jeweiligen Praxisorganisation und den Öffnungszeiten der Praxis. Sie müssen sich darauf einrichten, bei starkem Patientenandrang nicht zur gewohnten Zeit Feierabend machen zu können. Wenn sie Not- und Bereitschaftsdienste leisten, sind Arzthelfer/innen manchmal auch am Wochenende tätig.
Aufgaben der Arzthelferin
Arzthelfer/innen unterstützen Ärzte und Ärztinnen bei allen Tätigkeiten in einer Praxis. Sie empfangen und betreuen die Patienten, organisieren die Praxisabläufe und assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen.
Ohne sie wäre ein reibungsloser Praxisbetrieb unvorstellbar: Egal ob beim Empfang, im Behandlungszimmer oder in der Verwaltung - Arzthelfer/innen sind Organisationstalente, die dafür sorgen, dass Ärzte und Ärztinnen ihre Patienten so gut und konzentriert wie möglich behandeln können. Sie sind dafür mitverantwortlich, dass im komplexen System "Praxis" alle Zahnräder ineinander greifend arbeiten. Noch bevor die ersten Patienten eintreffen, überprüfen Arzthelfer/innen, ob in den Behandlungsräumen und im Labor die benötigten Instrumente, Arzneimittel und Formulare vorhanden sind und am richtigen Platz liegen. Sie sorgen dafür, dass das Wartezimmer aufgeräumt und genügend Lesestoff da ist. Selbstverständlich achten sie auf Hygiene im gesamten Praxisbereich und tragen Praxiskleidung, z.B. Kittel. Wenn sie am Empfangsschalter tätig sind, begrüßen sie die Patienten und bereiten den weiteren Praxisablauf vor. Freundlichkeit, Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit sind hierbei unverzichtbar, sind Arzthelfer/innen doch meist die ersten Ansprechpartner. Sie nehmen via Computer und Chipkarte persönliche Daten in die elektronische Patientenkartei auf und ziehen ggf. für die Krankenkassen die fällige Praxisgebühr ein. Viele Praxen arbeiten inzwischen mit vernetzten Rechnern, so dass Ärzte und Ärztinnen sowie Arzthelfer/innen von jedem Rechner in der Praxis aus Patientendaten und den Terminkalender einsehen können.
Im Mittelpunkt: der Patient
Arzthelfer/innen behalten am Empfang den Überblick, auch wenn es hektisch zugeht, wenn abwechselnd die Türglocke und das Telefon läuten und der eine Patient dringend ein Rezept, der andere eine Überweisung braucht. Sie müssen Notfälle erkennen und in den Terminplan "einschieben". Zu ihren Aufgaben gehört ebenfalls die Betreuung der Patienten während einer Behandlung. Arzthelfer/innen assistieren dem Arzt oder der Ärztin, nehmen Blut ab, legen Verbände an und verabreichen Medikamente. Sie unterstützen die Patienten bei Inhalationen und achten auf die richtige Durchführung einer Bestrahlung oder des EKGs. Während sie diese Aufgaben oft nach Anweisung des Arztes oder der Ärztin weitgehend selbstständig erledigen, werden andere - wie die Mitwirkung bei Operationen - ausschließlich in Zusammenarbeit mit dem Arzt durchgeführt. Bei der Behandlung tragen sie Schutzkleidung, wie z.B. Einweghandschuhe. Dass der Anblick von Blut, Körperausscheidungen oder Verletzungen sie dabei nicht aus der Fassung bringen darf, versteht sich von selbst. Nach einer Behandlung desinfizieren sie die Instrumente, trocknen sie und legen sie in den Sterilisator. Im Laborbereich führen Arzthelfer/innen mittels Geräten wie Mikroskopen Untersuchungen an Blut, Stuhl oder Harn durch und dokumentieren die Ergebnisse. Hierbei ist eine konzentrierte und akkurate Arbeitsweise erforderlich.
Die Organisation und Verwaltung der ärztlichen Praxis nimmt einen großen Teil der Arbeit der Arzthelfer/innen ein: Sie schreiben Arztbriefe sowie Überweisungen an andere (Facharzt-)Praxen oder Kliniken, vereinbaren Termine mit den weiterbehandelnden medizinischen Einrichtungen und organisieren ggf. Krankentransportfahrten. Darüber hinaus sind sie zuständig für die Abrechnung mit Krankenkassen und Privatpatienten. Sie wickeln den Schriftverkehr mit Patienten, Behörden, Firmen und Trägern der Sozialversicherung ab, bereiten Atteste vor und heften Akten ab. Bei ihrer Arbeit wenden sie die einschlägigen Rechtsvorschriften an. Insbesondere die Beachtung der ärztlichen Schweigepflicht ist für das Personal in der Arztpraxis obligatorisch. Abendsprechstunden oder vereinzelte Not- oder Wochenenddienste können zu unregelmäßigen Arbeitszeiten der Arzthelfer/innen führen.





Aufgaben und Tätigkeiten (im Überblick)
Patienten betreuen
 Termine telefonisch bzw. in der Praxis festlegen
 Patienten und andere Besucher empfangen
 Patienten gezielt nach ihren Befindlichkeitsstörungen zur Einschätzung der medizinischen Dringlichkeit bzw. zur Erkennung von Notfällen befragen
 bei neuen Patienten Krankenblatt anlegen, persönliche Daten und bisherige Krankengeschichte aufnehmen
 Patienten im Wartezimmer betreuen, ggf. auch nach der Behandlung
 nach Absprache mit dem Arzt/der Ärztin Rezepte ausgeben
Sprechstundenablauf organisieren
 Besucherfolge regeln
 Bestellbuch führen
 Praxisräume vorbereiten, interne Abläufe planen
 Postein- und -ausgang sowie Telefonverkehr abwickeln
 Schriftverkehr erledigen
 Arznei-, Heil- und Hilfsmittel unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften aufbewahren und handhaben, Praxisbedarf bevorraten
bei Behandlungen und Untersuchungen assistieren
 Patientendaten für die Untersuchung bereithalten Instrumente, Geräte und Apparaturen für die Behandlung bereitlegen bzw. vorbereiten
 bei diagnostischen Maßnahmen mitwirken, z.B. bei EKG (Abkürzung für Elektrokardiogramm. Aufzeichnung des Verlaufs von Herzaktionsströmen mittels eines Elektrokardiographen (EKG-Gerät).) , Röntgen oder Endoskopie (Endoskopie. Direkte Betrachtung von Hohlorganen, z.B. des Magens, der Luftröhre, Bronchien, Lunge, mit einem Spiegelungsgerät (Endoskop).
 bei therapeutischen Maßnahmen mitwirken, z.B. bei Injektionen, Verbänden, Spülungen oder kleinen chirurgischen Eingriffen
 Blutentnahmen für Laboruntersuchungen durchführen, intramuskuläre Injektionen unter Verantwortung des Arztes/der Ärztin verabreichen
 bei Notfallsituationen assistieren und Hilfe leisten bzw. selbstständig erste Maßnahmen ergreifen
medizinische Instrumente, Geräte und Apparate anwenden, pflegen und warten
 beim Umgang mit medizinischen Geräten und Apparaten Fehler in der Funktionsweise erkennen, Maßnahmen zu deren Beseitigung ergreifen
 Instrumente und Geräte desinfizieren, reinigen und sterilisieren
 bei der Anwendung medizinischer Geräte und Apparate mitwirken, insbesondere bei Diagnose und Therapie

Laborarbeiten durchführen
 Urin-, Stuhl- und Blutproben gewinnen und untersuchen,
Ergebnisse dokumentieren und protokollieren
 Labordaten bewerten und dokumentieren
 Untersuchungsmaterialien aufbewahren, versenden und entsorgen
Büro-, Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten durchführen
 Patientenkartei pflegen, Patientendokumentation organisieren Schriftverkehr z.B. mit Patienten/Patientinnen, Behörden, Berufsorganisationen, Leistungsträgern erledigen
 Arzt- und Überweisungsschreiben sowie Befunde und Krankheitsberichte schreiben
 Zahlungsvorgänge abwickeln und überwachen
 Abrechnungen mit gesetzlichen Krankenkassen und anderen Kostenträgern durchführen
 Quartalsabrechnungen durchführen
 Rechnungen ausstellen

Fähigkeiten für eine Arzthelferin
Notwendig:
 Gut-durchschnittliches allgemeines Leistungsvermögen (Assistieren bei Behandlungen, Verständnis für die medizinischen Vorgänge)
 Gut-durchschnittliche Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (schnelles Reagieren in Notfällen, Laborarbeiten, Zuordnen von Befunden zu Patientenakten)
 Durchschnittliches mündliches Ausdrucksvermögen und schriftliches Ausdrucksvermögen z.B. persönliche und telefonische Kontakte mit Patienten, Durchführen von Bestellungen)
 Gute Merkfähigkeit und Gedächtnis (Personen-, Namensgedächtnis und schnelles Erinnern von Krankengeschichten)
 Gute praktische Anstelligkeit (Arbeiten mit Geräten und Instrumenten z.B. für Laboruntersuchungen, Assistieren bei der Behandlung)
 Gute Fingergeschicklichkeit (z.T. Umgang mit sehr kleinen Instrumenten, wie Pipetten, Lanzetten zur Gewinnung von Blutproben)
Förderlich:
 Befähigung zum Planen und Organisieren (Terminplanung, Praxisorganisation)
 technisches Verständnis (z.B. Verstehen der Funktionsweise von EKG-Geräten, Umgang mit Computern)


Neigung für diesen Beruf

Förderlich:
 Neigung zu helfendem Umgang mit Menschen (z.B. Gipsverbände anlegen, Auskünfte erteilen)
 Interesse an medizinischen Sachverhalten (z.B. Entstehung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten, Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge, Wirkung von Arzneimitteln)
 Interesse an chemischen und biologischen Vorgängen, an Ernährungs- und Gesundheitsfragen (z.B. Mikrobiologie von Krankheitserregern, physiologische Vorgänge im menschlichen Körper, Anatomie)
 Neigung zum Umgang mit hoch entwickelten technischen Geräten (z.B. Unterstützung des Arztes beim Einsatz von Magnetresonanztomographen oder Computergestützten medizinischen Dokumentationsverfahren)
 Neigung zu planender, organisierender Tätigkeit (Praxisorganisation, Terminvergabe, Sprechstundenablauf organisieren)
 Neigung zum Bedienen und Beraten (die Patienten als Kunden behandeln, auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen)
 Vorliebe für beruflichen Umgang mit Menschen mit ständig wechselnden Kontakten
 Vorliebe für zuarbeitende Tätigkeit (Assistenztätigkeit) (Unterstützen des Arztes bei Untersuchungen und Behandlungen)
 Neigung zum kaufmännischen, am wirtschaftlichen Erfolg orientierten Denken (Dokumentation und Abrechnung von ärztlichen Leistungen)
Nachteilig:
 Abneigung gegen Umgang mit Chemikalien (Desinfektionsmittel, Laborchemikalien)
 Abneigung gegen Umgang mit kranken Menschen (Angst vor Ansteckung, Ekel vor Krankheiten)
 Abneigung gegen Körperkontakt mit fremden Menschen (z.B. beim Verbinden von Wunden)
Kenntnisse und Fertigkeiten
Erforderlich:
 Spezielle Kenntnisse in Abhängigkeit vom Fachgebiet der jeweiligen Arztpraxis oder vom Aufgabenschwerpunkt, z.B. Kenntnisse in der physikalischen Therapie für die Tätigkeit in einer orthopädischen Praxis
 Gute Fertigkeiten im Maschinenschreiben und im Umgang mit der Datenverarbeitung (Textverarbeitung)
 Fremdsprachenkenntnisse, z.T. auch in weniger üblichen Fremdsprachen (Umgang mit ausländischen Patienten)


Körperliche Eignungsvoraussetzungen
 Volle Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule, der Beine, Arme und Hände (Assistenz bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen)
 Hand- und Fingergeschicklichkeit für beidhändiges Arbeiten
 Gutes bzw. ausreichend behebbares Nahsehvermögen
 Normales Farbensehen förderlich (zum Auswerten von Labortests)
 Normales Hörvermögen (Patientenkontakt)
 Gute nervliche Belastbarkeit (für ängstliche, nervöse Patienten)
 Widerstandsfähigkeit der Haut (z.T. Umgang mit Haut reizenden Stoffen)
 Durchschnittliche Körperkraft (für leichte Tätigkeiten)
 Gutes Sprechvermögen mit deutlicher Aussprache
 psychische Belastbarkeit
 Hilfsbereitschaft/
Einfühlungsvermögen
 Verschwiegenheit
Verlauf der Ausbildung und Prüfungen
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen (Allgemeine Hochschulreife, berufsnahe Ausbildung) kann die Ausbildungszeit verkürzt werden. Es wird mindestens ein guter Realschulabschluss verlangt, in wenigen Fällen wird auch ein Hauptabschluss akzeptiert. Im zweiten Ausbildungsjahr wird eine Zwischenprüfung abgelegt. Im dritten Jahr gibt es die Abschlussprüfung.
Die Abschlussprüfung umfasst vier schriftliche Prüfungsarbeiten zu den Gebieten Medizin, Verwaltung, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Textverarbeitung/Textautomation sowie das Prüfungsfach Praktische Übungen.

Ausbildungs-Ablauf bzw. Verlauf
Danach sind folgende Fertigkeiten und Kenntnisse im Rahmen der betrieblichen Ausbildung zu vermitteln:
1. Kenntnisse über das Gesundheitswesen und die ärztliche Praxis
2. Arbeitsschutz, Arbeitshygiene, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
3. Maßnahmen der Praxishygiene
4. Anwenden und Pflegen medizinischer Instrumente, Geräte und Apparate
5. Betreuen von Patienten in der ärztlichen Praxis
6. Hilfeleistungen bei Notfällen
7. Mitwirken bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen des Arztes
8. Durchführen von Laborarbeiten einschließlich der Qualitätssicherung
9. Umgehen mit Arzneimitteln, Sera und Impfstoffen, sowie mit Heil- und Hilfsmitteln
10. Anwenden von medizinischen Fachausdrücken und Grundkenntnissen über Krankheiten
11. Anatomie, Physiologie und Pathologie
12. Organisieren der Praxisabläufe einschließlich Textverarbeitung
13. Durchführen des Abrechnungswesens
14. Durchführen von Verwaltungsarbeiten
Verdienst und Aufstiegsmöglichkeiten
Das Einkommen ist wesentlich von den jeweils spezifischen Arbeits- und Qualifikationsanforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung, Lebensalter, Verantwortlichkeit und die Wichtigkeit der Arbeit berücksichtigt.
Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.
Bei einer Tätigkeit als Arzthelfer/in im Angestelltenverhältnis kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 1.309 bis € 1.944 im Monat betragen
In den Ausbildungsjahren
1. Jahr c.a €500 brutto
2. Jahr c.a €600 brutto
3. Jahr c.a €750 brutto
Anpassungsweiterbildung/Qualifizierungsmöglichkeiten
Fortbildung ist für Arzthelfer und Arzthelferinnen unerlässlich. Sie müssen sich mit stetig weiterentwickelten medizinischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden und mit zunehmend leistungsfähigen medizinischen Geräten und Apparaturen vertraut machen. Hinzu kommt die rationelle Gestaltung der Praxisabläufe mit Hilfe moderner Büro- und Kommunikationstechnik, die ebenfalls eine entsprechende Anpassung erforderlich macht. In Lehrgängen und Seminaren zu Themen wie Medizinische Technik, Laborarbeit, Strahlenschutz, Versorgung bei Notfällen, EDV oder Büroorganisation können Arzthelfer und -helferinnen ihre Kenntnisse erweitern und vertiefen.
Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Für Arzthelfer und Arzthelferinnen gibt es etliche fachspezifische Weiterbildungen, die man als Grundlage für beruflichen Aufstieg ansehen kann. In der Regel werden für den Zugang zu diesen Lehrgängen und Kursen die abgeschlossene Berufsausbildung sowie umfangreiche praktische Berufserfahrung vorausgesetzt. Für Hochschulbildungsziele müssen die für ein (Fach-)Hochschulstudium üblichen Bildungsvoraussetzungen gegeben sein.
Für besonders qualifizierte Berufstätige gibt es unterschiedliche Sonderwege, die ein Studium auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung ermöglichen.
• Techniker/innen
o Techniker/in - Medizintechnik
o Techniker/in - Biotechnik
• Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
o Betriebswirt/in (staatl. gepr.) - Medizin
• Fachwirt/in - Soziale Dienstleistungen
o Sozialwirt/in
o Gesundheits- und Sozialökonom/in
• Sonstige Sonderfachkräfte
o Arztfachhelfer/in
o Arztsekretär(in)
o Medizinische/r Dokumentar/in
o Medizinische/r Dokumentationsassistent/in
o Pharmareferent/in
o Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in
o Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in
o Medizinisch-technische/r Assistent/in
o Funktionsdiagnostik
o Zytologieassistent/in
o Management im Gesundheitswesen
• Hochschulbildungsgänge
o Arzt/Ärztin (Uni)
o Dipl.-Betriebswirt/in (FH) - Gesundheitsmanagement
o Apotheker/in (Uni)
o Gesundheits- und Sozialökonom/in
o Dipl.-Informatiker/in (Uni) - Medizinische Informatik
o Lehramt in der Oberstufe – Berufliche Schulen Fachrichtung Gesundheit










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