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Allgemeine Informationen über Pilzkrankheiten - Referat



Pilzvergiftung
Es gibt eine Vielzahl giftiger Speisepilze, doch nur wenige von ihnen treten als Ursache von Vergiftungen auf. Die anderen haben vielfach einen unangenehmen Geschmack.

Die beiden Arten der Knollenblätterpilze enthalten hochgiftige Peptide, die sog. Amanitine, die Zellen in der Dünndarm-schleimhaut, der Leber und gelegentlich die Nieren angreifen. Die Symptome, heftige Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall, treten im Allgemeinen acht bis 14 Stunden nach dem Verzehr der Pilze auf. Später kann es zu einer Vergrößerung der Leber und zu Gelbsucht kommen.

Eine weitere Pilzart, Amanita Muscaria oder Fliegenpilz. Als Vergiftungserscheinungen können nach 20min bis 2h Benommenheit, Sehstörungen, Delirium (Zustand akuter geistiger Verwirrung), Muskelzittern, sowie Übelkeit und Erbrechen auftreten. Treten, bei einer Person nach dem Verzehr von Pilzen, diese Symptome auf, werden sie oft mit einer Magenspülung behandelt.

Pilzinfektion
Bei gesunden Menschen haben Pilzinfektionen meist einen leichten Verlauf. Pilze befallen bei ihnen oft nur Haut, Haare, Nägel oder andere oberflächliche Stellen und klingen spontan wieder ab. Zu solchen Pilzerkrankungen zählen bekannte Infektionen wie Hautflechte und Fußpilz. Bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem können derartige krankhafte Hautveränderungen, Dermatophytosen oder Dermatomykosen genannt, lange Zeit bestehen.

Dermatophytie
Ist eine Hautpilzerkrankung, Pilzinfektion von Haut, Haaren und Nägeln, die auch als Tinea und im allgemeinen Sprachgebrauch als „Flechte“ bezeichnet werden.
Hautflechte
Pilze können auch innere Körperorgane befallen, z. B. die Lunge. Oft verursachen die inhalierten Sporen einiger Pilze eine chronische allergische Reaktion der Lungen. Pilzsporen sind manchmal auch für andere allergische Erkrankungen wie Asthma und allergische Rhinitis (Heuschnupfen) verantwortlich. In diesem Fall äußert sich eine Pilzinfektion als Lungenentzündung. Diese Infektionen treten in der Regel bei Patienten auf, deren Immunsystem durch Erkrankungen wie AIDS, Antikrebs-medikamente oder Strahleneinwirkung geschwächt wurde. Des Weiteren können Patienten von diesen Infektionen befallen werden, sowie Diabetespatienten und Personen, die eine langfristige Antibiotikatherapie erhalten. Zwei Pilze, die üblicherweise in solchen Fällen auftreten, sind Cryptococcus und Aspergillus. Pilzerkrankungen, die innere Organe betreffen, bezeichnet man als Systemmykosen.

Pilze der Gattung Candida, insbesondere Candida albicans (Erreger des Soor), können sowohl innere Organe als auch die Schleimhäute von Mund, Hals und Geschlechtsorganen befallen. Bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem rufen diese Erreger mitunter chronische Infektionen hervor.

Einige Pilze befallen die Hautoberfläche. Sie können dort Kolonien bilden und Ursache sein von geringfügigen Hautreizen bis hin zu schweren und tödlichen generalisierten Infektionen.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: fitzi



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