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Alles über Krebs - Referat



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I. Allgemeines zum Begriff

1. Definition
Bei Krebs handelt es sich um das unkontrollierte Wachstum und die Mutation von neuem Gewebe, dass durch die Entartung körpereigener Zellen verursacht wird. Dieses bei Krebs entartete Gewebe nennt man einen bösartigen oder malignen Tumor.
Der Begriff Tumor bezeichnet allgemein eine Volumenzunahme von Gewebe, also eine Schwellung mit eingehender Platzforderung, die viele Ursachen haben kann. Dabei kann man die Tumoren in drei Gruppen unterteilen:
Benigne Tumoren ,gutartig , Muttermal, Fettgeschwulst
semimaligne Tumoren,halb bösartig, entzündungsbedingte, Zysten, Abszesse usw.
und maligne Tumoren.
Nur letztere, also die bösartigen Tumoren wachsen in umgebendes Gewebe ein und zerstören es, außerdem setzen sie über die Blutbahnen und oder durch Abtropfung Tochtergeschwulste, auch Metastasen genannt aus. Nur diese Art von Tumor wird als Krebs bezeichnet.
Die bösartigen Tumoren lassen sich wiederum in drei verschiedene Arten einteilen. Die Karzinome, die Sarkome und die Hämoblastosen, die auch als Blutkrebse bezeichnet werden.
2. Herkunft des Namens
Man ist sich nicht sicher aber vermutlich entdeckte Hippokrates diese Krankheit als erster. Er beobachtete bei der Behandlung eines Patienten ein merkwürdiges Geschwür, das Tochtergeschwüre bildete und somit anderes Gewebe infiltrierte. Aufgrund der sich krebsbeinartig ausbreitenden Metastasen erhielt die Krankheit den Namen Krebs.

II. Krankheitsbild und Ablauf
1. Entstehung des Tumors
Die Entstehung eines malignen Tumors erfolgt folgendermaßen. In jeder Körperzelle ist die Erbinformation enthalten, die DNA. Diese besteht aus einem langen Code der sich aus vier verschiedenen Basen zusammensetzt und die Vorgänge in den Zellen steuert. Die DNS kann man bei einem Menschen in 25 000 Gene einteilen. Etwa 5000 davon werden als so genannte „Wächtergene“ bezeichnet. Zu diesen „Wächtergenen“ gehören die Tumorsupressorgene und die Onkogene. Die Onkogene und Tumorsuppressorgene überwachen die korrekte Abfolge der Basenpaare in der DNA nach jeder Zellteilung, entscheiden über die Notwendigkeit von Reparaturvorgängen, halten den Zellzyklus an, bis die Reparaturen ausgeführt sind und veranlassen gegebenenfalls einen programmierten Zelltod (Apoptose), falls die Reparatur nicht zum Erfolg führt. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Gene dafür sorgen, dass der Genetische Code in den Zellen konstant, also erhalten bleibt und dass keine Fehler im Code enthalten sind, die möglicherweise den Zellzyklus und seine Stoffwechselprozesse stören.
So funktioniert dieses Kontrollsytem bei einem gesunden Körper.
Bei Krebs funktioniert dieses Kontrollsystem anders. Die derzeit plausibelste Theorie der Krebsentstehung besagt, dass ein Kopierfehler - oder seltener ein bereits angeborener Schaden - in einem dieser „Wächtergene“ die Initialzündung liefert: Das entsprechende Gen kann den von ihm überwachten Teilschritt nicht mehr korrekt ausführen, so dass es in der nächsten Zellgeneration zu weiteren Defekten kommt.
(Eben genanntes werde ich euch jetzt näher erklären. zeige Folie krebs-zellteilung.bmp und erkläre, dabei vergleiche mit gesunder Zellteilung)
2. Entwicklung und Ausbreitung des Tumors
Nach dieser Zündung durch den Defekt in den „Wächtergenen“ beginnt sich der Tumor zu entwickeln und zu wachsen. Die Entwicklung von malignen Tumoren lässt sich in die TNM-Stadien einteilen.
(Folgende werde ich euch jetzt auf einer Folie verdeutlicht zeigen. Zeige Folie Tumorentstehung.bmp, erläutere Stadien und veranschauliche)
Als Endstadium gilt bei Krebs wenn der Primärtumor seine Metastasen schon soweit ausgebreitet hat, dass sie fern liegendes Gewebe und vor allem lebenswichtige Organe infiltrieren und dabei Teile von Gewebe zerstören.
(Zeige Folie metastasen.bmp und erläutere)
3. Symptome und Diagnose
Die Symptome bei Krebs können je nach Krebsart sehr unterschiedlich sein. Von Blutigem Husten bei Lungenkrebs bis zu Fieber und Lymphknotenschwellungen bei Blutkrebs.
Im Allgemeinen kann man aber die Symptome so zusammenfassen:
- Oft Blutspuren in der Ausscheidung und sonstigen Körperfllüssigkeiten
- In fortgeschrittenem Stadium Harte, verbackene und schmerzlose Schwellungen der Lymphknoten
- Allgemein schlechter Zustand der Blutwerte
- Schmerzen der Organe und deutliche Schwellungen und auffällige Knoten in sonstigem Gewebe
- Plötzlicher Gewichtsverlust mehr als 10% Körpergewicht in 6 Monaten (, da Tumoren von der Körperenergie zehren)
Dabei sind die eindeutigsten Anzeichen meist die Lymphknotenschwellungen, die Blutwerte und der Schlagartige Gewichtsverlust
Da die Symptome so verschieden und oft auch ziemlich unscheinbar sind, ist die Diagnose einer Krebserkrankung nicht immer einfach. Oft bemerken die Patienten erst spät, dass sie an Krebs leiden, weil die deutlichsten Symptome oft erst in den Endstadien auftreten. Wenn die Krankheit erst so spät entdeckt wird ist es dann meistens zu spät. Das ist eines der größten Probleme bei Krebs: Wird ein bösartiger Tumor in seinem Anfangsstadium diagnostiziert, so sind die Heilungschancen fast doppelt so hoch als wenn er im fortgeschrittenem Stadium entdeckt wird. Wie beispielsweise bei Bauchspeicheldrüsenkrebs; 85- 90% der Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs sterben, weil diese Krebsart schleichend ist und meistens erst im Endstadium entdeckt wird. Würde der Krebs früher diagnostiziert so würde diese hohe Todesrate um mindestens die Hälfte vermindert.
Mit den heutigen technischen Mitteln lässt sich jedoch ein Tumor nach der Diagnose so gut wie immer aufspüren. Im Computertomographen, mit Ultraschall und im Kernspintomographen lässt sich Tumorgewebe ab einer bestimmten Größe mit 99, 9%iger Sicherheit aufspüren und den genauen Ort lokalisieren. Auch spielen bei der Diagnose auch die so genannten Tumormarker, auch Krebsmarker genannt eine wichtige Rolle. Tumormarker sind Stoffe, meist Eiweiße und Enzyme die bei den Stoffwechselvorgängen von bösartigen Tumoren entstehen und dann in erhöhter Konzentration im Blut oder in anderen Körperflüssigkeiten vorhanden sind. Dadurch lässt sich durch eine Blutabnahme und darauf folgende spezifische Blutanalysen eine Krebserkrankung bestätigen.

III. Krebsarten
1.Aufzählung der Arten
Prinzipiell kann jedes Organ des menschlichen Körpers an Krebs erkranken. Dementsprechend heißt jede Krebsart nach ihrem Ursprung- und Ausbreitungsort und der befallenen Zellenart.
Es handelt sich bei Krebs nicht um eine einzelne Krankheit, sondern um eine Vielzahl von Erkrankungen, die nach Gewebe- und Zellart, in der sie ihren Ursprung haben, klassifiziert werden. Es bestehen mehrere hundert solcher Krebsklassen, die sich in drei Hauptgruppen einordnen lassen:

Sarkome: entstehen in Binde-, Stütz- und Nervengeweben, wie Knochen, Knorpeln, Nerven, Blutgefäßen, Muskeln und Fett.
Karzinome: zu denen die häufigsten menschlichen Krebserkrankungen zählen, haben ihren Ursprung in Epithelgeweben wie der Haut und der Auskleidung von Körperhöhlen und Organen sowie dem Drüsengewebe von Brust und Prostata (Vorsteherdrüse).
Leukämien und Lymphome: sind Krebserkrankungen, die blutbildende Organe befallen. Kennzeichnend für diese Krebsformen sind vergrößerte Lymphknoten, der Befall von Milz und Knochenmark sowie eine Überproduktion unreifer weißer Blutkörperchen.
Zudem unterteilt man diese Krebsüberarten wiederum die in drei Eigenschaftsklassen
infiltrierende Tumore , Tumore, die Gewebegrenzen überschreiten und in anderes Gewebe hineinwachsen
destruierende Tumore , Tumore, die umliegendes Gewebe zerstören
metastasierende Tumore , Tumore die über bewegliche Krebszellen Tochtertumoren bilden
Dabei können auch je nach Krebsart alle diese drei Eigenschaften in einer Krebsart vereint sein. Oder auch nur zwei. Dementsprechend sind die Heilungschancen sehr unterschiedlich. Beispielsweise bei Hautkrebs: Bestimmte Sorten von Hautkrebs sind nur destruierend und infiltrierend, jedoch nicht metastasierend. Dadurch ändern sich natürlich auch die Heilungschancen.
2. Spezifische Behandlungsmöglichkeiten und Todesraten
Jede Art von Krebs erfordert eine spezifische Behandlung, den die Krebsarten können sehr verschiedene Eigenschaften aufweisen.
Beispielsweise lässt sich ein Hirntumor nur in dem Zeitraum operativ entfernen, indem er noch nicht in Hirnteile hineingewachsen ist, bei denen ein operativer Eingriff aufgrund zu großer Folgeschäden nicht mehr möglich ist. Dasselbe gilt für Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, bei dem ebenfalls oft eine Operation unmöglich oder nur begrenzt durchführbar ist. In solchen Fällen muss mit Bestrahlung und Chemotherapie interveniert werden.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass Tumore in Organen wie Gallenblase, Schilddrüse, Leber, Hirn, Milz, Niere und Bauchspeicheldrüse, also in vorwiegend lebenswichtigen Organen, die wichtige Stoffwechselvorgänge steuern, nur zeitlich begrenzt operativ behandelbar sind. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Heilungschancen.
Hingegen können Lymphknotenkrebs und Sarkome, wie beispielsweise ein Tumor in Fettgewebe über längere Zeit operativ behandelt werden, da beispielsweise das Entfernen von Lymphknoten keine weitreichende Folgen hat.
Zu den allerwichtigsten Krebsarten mit den häufigsten Erkrankungen gehören
An erster Stelle – Lungenkrebs, auf dem zweiten Platz – Brustkrebs, auf dem Dritten Darmkrebs, gefolgt vom Magen- und dem Prostatakrebs.
Schließlich noch die Leukämie, auch als Blutkrebs bekannt und eine Unterart von Lymphdrüsenkrebs, das Non-Hodgkin-Lymphom.
An letzter Stelle stehen seltene Krebserkrankungen, wie Leber und Genitalienkrebs.
Dabei hat die Anordnung nach der Häufigkeit nichts mit den Heilungschancen gemein, denn beispielsweise steht Bauchspeicheldrüsenkrebs auf dem vierten Platz und gehört zu einer der Krebsarten, bei denen nur ca. 10- 15% aller betroffenen überhaupt überleben.
Die Heilungschancen bei den wichtigsten Krebsarten stehen zurzeit so:
Lungenkrebs –22%-25% Brustkrebs –ca.50% Darmkrebs –60% Prostatakrebs – 70-80% Lymphknotenkrebs –je nach Art ca. 40- 65%

IV Ursachen für Krebs
Die Ursachen für Krebs sind immer noch ein umstrittenes Thema. Wissenschaftlichen Erkenntnissen nach lauern die Ursachen für Krebs im Alltag und in unseren Genen.
Im Alltag werden wir mit einer Vielzahl von Umwelteinflüssen wie Abgasen, Strahlung, Giften und Krankheiten konfrontiert. Diese können durchaus ein Faktor für die Krebsauslösung sein. Doch die Haupttheorie der Krebsforschung ist, dass Krebs genetisch vorbestimmte Ursachen hat. Die Krebserkrankungen häufen sich von Jahr zu Jahr, und die Zahl der Erkrankungen nimmt kontinuierlich zu. Grund dafür sind die Chromosomen. Der Mensch wir früher oder später wie jede Tierart auch aussterben, das ist vorprogrammiert in unseren Genen. Je mehr Menschen geboren werden, und wie man genau weiß werden immer mehr geboren, desto häufiger wird die Erbinformation gemischt. Gelangen Fehler in diese Gemischte Erbinformation, so werden sie an die Nachkommen weitervererbt. Somit wird die menschliche DNA immer fehlerhafter und somit auch das Krebsrisiko höher(Quelle: FOCUS).
Abgesehen von dieser „Aussterbetherorie“ gibt es durchaus noch einige bewiesene Ursachen:
1. Chemische Ursachen
Chemische Ursachen für Krebs sind beispielsweise Substanzen, die Erbfehler hervorrufen, so genannte mutagene Chemikalien, zu denen Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, Benzol, Chrom(VI)-Verbindungen und Nitrosamine zählen
Diese Stoffe kommen zum Beispiel in Brennstoffen wie Benzin, Lacken und spurenweise in Kosmetika vor, wie zB. Sodium Laureth Sulfat, das in fast jedem Schampoo enthalten ist.
2. Physikalische Ursachen
Zu den physikalischen Ursachen zählen eindeutig ionisierende Strahlen wie UV-Licht, Röntgen-Strahlen und radioaktive Alfa-Beta-Gamma-Strahlungen. Sie Schädigen mit ihrer Ionisierungsenergie die DNA und können somit Krebs verursachen.
3. Erbliche Faktoren
Krebs ist genetisch bedingt. Und genetische Faktoren können weitervererbt werden und somit auch Krebs. Das Krebsrisiko eines Menschen ist fast doppelt so hoch, wenn er als Familienmitglied einer der so genannten Krebsfamilien, also Familien in der sich diese Krankheit häuft und gehäuft hat, geboren wird.
4. Krankheitsbedingte Ursachen
Man hat mittlerweile herausgefunden, dass auch bestimmte Krankheiten, vor allem Infekte mit bestimmten Viren Krebs auslösen können. Zu denen gehören der Eppstein-Barr-Virus, das Pfeiffersche Drüsenfieber und der Hepatitis-B-Virus. Alle diese Viren haben eines gemein. Sie sind alle Viren die die DANN oder RNA einer Zelle verändern können und somit den Funkenschlag für den Krebs geben können

V. Behandlungsmethoden und Prognosen für die Zukunft
Die drei wichtigsten Therapieformen, die heute bei Krebs eingesetzt werden, sind die Operation, die Chemotherapie und die Bestrahlung. Häufig werden mehrere Methoden kombiniert.
Wie erfolgreich die Therapie ist, hängt von der Art des Krebses und vor allem auch vom Zeitpunkt der Diagnose ab.
1. Operation
Die Operation ist die älteste und noch immer die häufigste Behandlungsmethode bei Krebs. Und sie kann zudem die meisten Heilungen verbuchen. Der erste Ansatz zur Heilung von Krebs ist die Beseitigung aller bösartigen Zellen durch einen chirurgischen Eingriff. Wenn sich der Tumor schon auf benachbartes Gewebe ausgebreitet hat, das nicht entfernt werden kann, oder sich bereits Fernmetastasen gebildet haben, ist der Krebs nicht mehr nur mit chirurgischen Methoden zu heilen. Doch auch in solchen Fällen kann eine Operation, beispielsweise bei Organverschluß, zur Linderung der Symptome beitragen oder die Größe der Geschwulst verringern, um die Erfolgsaussicht nachfolgender Strahlen- oder Chemotherapie zu verbessern.
2.Chemotherapie
Chemotherapie bezeichnet den Einsatz von Arzneimitteln zur Krebsbehandlung. Da ein Medikament über den Blutkreislauf im gesamten Körper verteilt wird, eignet sich die Chemotherapie für Tumoren, die sich so weit ausgebreitet haben, daß sie für Chirurgie oder Strahlentherapie nicht zugänglich sind. Es werden eine Reihe verschiedener Arten von Antikrebsmitteln verwendet - nahezu alle wirken, indem sie in die DNA-Synthese oder -funktion eingreifen. Zellen, die sich rasch teilen, sind daher anfälliger für die Chemotherapie. Krebsgeschwüre haben einen größeren Anteil an sich teilenden Zellen als die Mehrzahl gesunder Gewebsarten. Diese verfügen über ruhende Stammzellen, die gegen die Arzneiwirkung resistent sind. Allerdings vermehren sich die Zellen des Knochenmarkes und der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes am schnellsten. Dieses normale Gewebe reagiert daher auch am stärksten auf die toxische Wirkung der Chemotherapie. Seine Reaktion ist ausschlaggebend für die Bestimmung der tolerierbaren Dosierung der meisten Antikrebsmittel. Eine Behandlung kann nur dann wirksam sein, wenn der Tumor empfindlicher auf das Medikament reagiert als das empfindlichste normale Körpergewebe. Einige Tumoren sind um ein Vielfaches, viele jedoch nur etwas empfindlicher als das gesunde Gewebe. Glücklicherweise sind gesunde Knochenmarkszellen in der Lage, sich schneller zu teilen und sich daher rascher von der Medikamentenwirkung zu erholen als bösartige Zellen. Solche wiederholten Behandlungen können einen Tumor allmählich zerstören, bevor er resistent wird. Manche Tumoren reagieren so empfindlich auf Chemotherapie, daß sich damit zu einem hohen Prozentsatz eine Heilung erreichen läßt: etwa bei Gebärmutterkrebs, akuter Leukämie, besonders bei Kindern, Hodgkinscher Krankheit, diffusen, großzelligen Lymphomen, Hoden- und Eierstockkrebs, kleinzelligen Karzinomen der Lunge und einigen Krebserkrankungen bei Kindern.
Zwei Hauptprobleme, die den Nutzen der Chemotherapie relativieren, sind die schädliche Nebenwirkung und die Resistenz. Methoden, welche die Nebenwirkungen beschränken und das Risiko der Resistenzbildung senken, werden laufend verbessert.

3.Strahlentherapie
Bei dieser Therapie wird die erkrankte Körperregion energiereicher Strahlung (z. B. elektromagnetische Strahlen oder ionisierende Strahlen) ausgesetzt.
Die Krebszellen werden dadurch so geschädigt, dass sie schließlich absterben. Die Reaktionen im Tumorgewebe sind grundsätzlich dieselben wie im gesunden Gewebe. Das gesunde Gewebe wird deshalb durch Blenden so weit wie möglich vor der Bestrahlung geschützt. Mit Hilfe bildgebender Verfahren wie der Computertomographie kann sich der Arzt ein genaues Bild von der Lage des Tumors verschaffen und die Therapie gezielt darauf ausrichten. Denn noch muss häufig auch normales Gewebe mitbestrahlt werden. Es kann sich jedoch mit Hilfe von Reparaturmechanismen besser von den Schäden erholen als Krebszellen. Meist wird die Bestrahlung von außen durch die Haut durchgeführt. Sie wird z. B. mit kleinen Einzeldosen vier- bis fünfmal pro Woche durchgeführt. In den Pausen dazwischen erholt sich normales Gewebe wesentlich schneller als Tumorgewebe. So wird eine langsame Reduzierung der Tumormasse erzielt.
4. Alternative Heilverfahren
Im laufe der Zeit haben sich neben den üblichen nebenwirkungsreichen Heilverfahren, wie Chemotherapie, Strahlentherapie und Operation auch eine Menge alternativer Heilverfahren entwickelt. Dabei sind die meisten alternativen Verfahren wirkungslos und noch nicht wissenschaftlich bewiesen und werden meistens unter hohem Kostenaufwand von verzweifelten Krebspatienten angewandt. In vielen Fällen sind diese Heilverfahren sogar schädlich und verkürzen nur das Leben der Patienten.
Zu diesen Therapien gehören beispielsweise die Misteltherapie und die so genannte „Krebsdiät“, bei der man durch Abnahme von Körpergewicht versucht den Tumor „auszuhungern“. Vor allem dieser Diät sind viele Patienten zum Opfer gefallen. Durch die Abnahme von Körpergewicht gibt man dem Tumor nur noch mehr Chance den Organismus zu zerstören und mit lebensgefährlichen Stoffwechselprodukten zu überschwemmen.
Jedoch gibt es auch einigermaßen sinnvolle alternative Heilverfahren wie beispielsweise Hypnose und Entspannungstechniken zur Stärkung des Geistes und zur Erhöhung der Körperkraft. Diese sind auch wissenschaftlich bewiesen. Sie können einen Krebs zwar nicht vollständig heilen aber einiges zur Genesung und Überstehung der Krankheit beitragen. Bei krebskranken Kindern helfen auch Placebos manchmal ganz gut. Placebos sind Medikamente die keinerlei Wirkung haben. Bei der Einnahme dieses Placebos wird dem Patienten eingeredet es habe eine Wirkung. Durch diesen psychischen Reiz beginnt der Körper eine Reaktion darauf zu zeigen und bekämpft die Krankheit.

6. Prognosen der Behandlungsmethoden für die Zukunft

Wann ein genau ein Mittel gegen diese schreckliche Krankheit entdeckt und erforscht wird ist noch unklar, aber man kann eines sagen. Das Mittel wird wahrscheinlich innerhalb der nächsten Jahrzehnte erscheinen, denn die Forschung und vor allem die Genforschung schreitet gewaltig voran.
Die bisher beste Lösung gegen den Krebs ist den Krebs mit seinen eigenen Mitteln zu bekämpfen. Dieses ist durchaus durchsetzbar, wenn weiterhin an dem genetischen System dieser Krankheit geforscht wird. Wissenschaftler haben folgendes herausgefunden.
Die Zellteilung bei Krebs ist fehlerhaft. Während gesunde Zellen fehlerhafte Zellteilung bemerken und durch die so genannte Apoptose, dem Zellselbstmord zerstören ist bei Krebszellen dieser Mechanismus außer Kraft gesetzt.
Genforscher und Onkologen versuchen eine Möglichkeit zu finden diesen Selbstmord bei Krebszellen wieder einzuschalten. Wenn das erreicht ist wäre das Problem für immer gelöst, denn Tumoren würden sich dann selbst vernichten.

Das jedoch kann noch einige Jahrzehnte dauern aber eines kann man sicher sagen;

Ein Mittel gegen Krebs wird es geben und zurzeit gilt es einfach gegen diese erbarmungslose Krankheit zu kämpfen.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: KorayKoca



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