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Allergien - 2.Version - Referat



Gliederung:

1. Was ist eine Allergie?
1.1. Was sind Allergene?
1.2. Was ist eine Atopie?

2. Allergische Reaktionstypen
2.1. Typ 1
2.1.1. anaphylaktischer Schock
2.2. Typ 2 und Typ 3
2.3. Typ 4

3. Allergiearten
3.1. Atemwegsallergien
3.1.1. Pollen-Allergie
3.1.2. allergisches Asthma
3.1.3. Kreuz-Allergie
3.1.4. Hausstaub- und Hausstaubmilbenallergie
3.1.5. Tierhaar-Allergie
3.1.6. Schimmelpilz-Allergie
3.2. Allergien des Verdauungstraktes
3.2.1. Nahrungsmittelallergie

4.Allergietests
4.1. Anamnese
4.2. Labortests
4.3. Hauttests
4.3.1. Prick-Test
4.3.2. Intrakutan-Test
4.3.3. Scratch-Test
4.3.4. Reib-Test
4.3.5. Epikutan-Test
4.4. Provokations-Test
4.5. Such-Diät

5. Therapie und Behandlung
5.1. Allergiekadenz
5.2. Hyposensibilisierung
5.3. medikamentöse Behandlung
5.4. Antihistaminika
5.5. Dinatriumcromoglycat
5.6. Ketotifen
5.7. Kortison



1. Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe in der Umwelt wie Blütenpollen, Insektengifte, einzelne Nahrungsmittel, Schimmelpilze oder auch (Haus-)Staub, Tierhaare und Hautschuppen.
Der Begriff Allergie kommt aus dem griechischen: allos ergos => fremde Tätigkeit.
Das Einatmen, die Einnahme oder auch der Verzehr von einem Allergen, aber auch schon seine Berührung können eine Allergie auslösen.

1.1. Was sind Allergene?

Allergene sind Stoffe aus der Umwelt, die eine Allergie auslösen.
Pollen, Ausscheidungsprodukte der Hausstaubmilbe, Schimmelpilze, Wolle, Federn, Metallstaub, Chemikalien und Arzneimittel zählen zu den häufigsten Allergieauslösern.
Wenn sie auf die Augenbindehäute, die Schleimhäute der Nase bzw. der Bronchien auftreffen oder im Magen-Darmtrakt vom Blut aufgenommen und zu den allergisch reagierenden Organen, wie z.B. der Haut oder anderen Darmabschnitten, transportiert werden, kommt es zu einer Entzündungsreaktion. Kommt es häufiger zur Berührung mit einem Allergen, so bildet unser Körper das Protein Histamin. Dieses löst dann "Großalarm" aus und bewirkt damit eine allergische Reaktion. Diese äußert sich dann als Niesreiz, Fließschnupfen, Husten oder Atembeschwerden (asthma bronchiale), Nesselfieber oder auch Durchfall.

1.2. Was ist eine Atopie?

Eine Atopie bezeichnet man als einen Formkreis von Krankheiten, die durch IgE vermittelt werden.
Diese allergische Reaktion kann die Haut, den Verdauungstrakt, die oberen oder unteren Atemwege betreffen.
Die Folge sind Krankheiten wie Neurodermitis (atopische Dermitis), Nahrungsmittelallergien, Heuschnupfen (Rinokonjunktivitis) und allergisches Asthma. Atopische Krankheiten sind genetisch bedingt, d.h. die Veranlagerung dazu wird vererbt. Leidet ein Elternteil an einer atopischen Erkrankung besteht für die Kinder ein dreifaches Risiko, ebenfalls damit konfrontiert zu werden. Wenn beide Eltern Atopien haben, steigt das Risiko für die Kinder auf das Sechsfache, verglichen mit Kindern nicht atopischer Eltern.

2. Allergische Reaktionstypen

2.1. Typ1 - Sofort-Typ

Bei diesem Allergietyp tritt die allergische Reaktion innerhalb von Sekunden bis zu einer halben Stunde auf. Man nennt diesen Typ deshalb auch Frühtyp-Allergie.
Als klinische Bilder treten auf: Fließschnupfen, Augenjucken, Augentränen, asthmatische Beschwerden, Hautausschlag, Ödeme oder anaphylaktischer Schock.

2.1.1. anaphylaktischer Schock

Der anaphylaktische Schock ist eine Sonderform des Sofort-Typs.
Von ihr sind besonders Insektengift- und Nahrungsmittelallergiker betroffen.
Im Gegensatz zur Sofort-Typ-Reaktion werden mehrere Organe oder sogar der ganze Körper von der Überreaktion erfasst.
Symptome der anaphylaktischen Reaktion sind Nesselsucht, Quinke-Ödem, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Herzrasen oder Atemwegsstörungen, Blutdruckschwankungen, Blutdruckabfall, schneller Puls, Schweißausbruch, kalte nasse und weiße Haut, Bewußtlosigkeit und in schwereren Fällen kommt es zu Herz- und Atemstillstand.
Diese Symptome können sich zum lebensbedrohlichen allergischen Schock ausweiten. Schon bei den ersten Symptomen sollte ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden.
Deshalb sollte jeder Allergiker einen Allergieausweis von seinem Arzt bekommen, da dieser in Notfällen die Behandlung erleichtert und unter Umständen Leben rettet.

2.2. Typ 2 und Typ 3 - zytotoxische Reaktion und Immunkomplexbildung

Diese Reaktionen sind sehr selten und sie treten einige Stunden nach dem Allergenkontakt auf.
Hierbei spielen IgM- und IgG- Antikörper eine Rolle, die sich ohne Beteiligung der Mastzellen direkt an das Allergen binden.
Typ2-Reaktionen äußern sich als Zerstörung von roten Blutkörperchen oder Schwund von weißen Blutkörperchen. Typische Verlaufsformen der Typ 3-Reaktionen sind allergische Entzündungen der Lungenbläschen durch wiederholten Kontakt mit Heu, Stroh, Vogelfedern und Entzündungen der Gefäße, Nieren und Gelenke.

2.3. Typ 4 - Spättyp

Diese Form tritt erst 12-72h nach dem Allergenkontakt auf. Als klinische Bilder treten vor allem Kontaktekzeme und Arzneimittel-Texantheme auf.

3. Formen allergischer Erkrankungen

3.1. Atemwegsallergien

3.1.1. Pollen-Allergie/Heuschnupfen

aus der Fachsprache kennt man diese Form als Pollinosis.
Sie wird durch Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Kräutern ausgelöst. Sobald diese Blütenpollen mit den Schleimhäuten in der Nase oder am Auge in Berührung kommen, wird eine allergische Reaktion des Körpers ausgelöst.
Diese äußert sich dann als Augentränen, Augenjucken, Niesreiz, Fließschnupfen, verstopfte Nase, Husten, Atemnot, asthma bronchiale, Magen-Darm-Störungen, Hautekzeme, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Depressionen.
Die häufigsten Reaktionen zu Beginn sind Jucken und Rötungen der Augen, Kribbeln in der Nase und im Rachenraum. Dann schwellen die Schleimhäute an und es kommt zu Tränenfluß, Nießattacken und Verstopfung der Nase. Die Augen reagieren außerdem sehr lichtempfindlich, Geruchs- und Geschmackssinn sind eingeschränkt.

3.1.2. allergisches Asthma

Diese Allergie kann sowohl durch Inhallationsallergene als auch durch Nahrungsmittel- und Medikamentenallergene hervorgerufen werden.
Die häufigsten Verursacher sind jedoch Allergene in der Luft (z.B. Pollen. Hausstaub, Pilzporen, Federn und Tierhaare).
Bei einem Asthmaanfall schwellen die Schleimhäute der kleinen Bronchialäste (Bronchiden) zu. Der Schleim wird vermehrt gebildet und die Bronchien verkrampfen. Daudurch kommt es zu verengten Atemwegen. Der Betroffene hat "Lufthunger". Er bekommt nicht mehr genug Sauerstoff und vor allem das Ausatmen ist erschwert. Ausserdem kommen Nikotin, Staub; Lack-, Lösungs- und Waschmitteldämpfe als Allergene in Frage.

3.1.3. Kreuz-Allergie

Diese Form kommt vor allem bei Pollenallergikern und Nahrungsmittelallergien vor. Dass Verhalten hängt mit deren botanischer Verwandtschaft zusammen. Die Eiweißstoffe sind in diesen Fällen sehr ähnlich.

3.1.4. Hausstaub- und Hausstaubmilben-Allergie

Sie gehört zu den häufigsten Allergieformen und tritt entsprechend dem Lebensraum der Milbe in Wohnräumen auf. Im Freien gehen die allergischen Symptome zurück.
Eine Milbe produziert im Laufe ihres Lebens etwa das 200-fache ihres Gewichtes an Exkrementen..
Diese Kotbällchen, die zunächst mit einer schleimartigen Schicht umgeben sind, zerfallen nach dem Austrocknen in sehr kleine Teilchen, die sich dann mit dem Hausstaub verbinden. Durch Bewegungen von Textilien, wie Bettdecke oder Matratze, Polstermöbel und Teppiche wird dieser allergenhaltige Staub aufgewirbelt und mit der Atemluft inhalliert. Symptome dieser Allergie wären z.B. Bindehautreizungen und -entzündungen, Nesselsucht, Niessattacken, Dauerschnupfen, Husten, Atemnot und allergisches Asthma.

3.1.5. Tierhaar-Allergie

Diese Allergie wird zwar so genannt, aber eigentlich handelt es sich um eine Allergie gegen Speichel sowie Hautschuppen von Tieren.
Der Kontakt mit dem Allergen erfolgt über die
Atemwege und Augen.
Besonders Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Goldhamster, Vögel, Ratten und Mäuse verursachen Beschwerden.
Die Symptome sind die gleichen wie bei einer Hausstaubmilbenallergie.

3.1.6. Schimmelpilz-Allergie

Die Allergene werden hierbei über die Luft oder durch die Nahrung aufgenommen.
Sie kann Beschwerden im Bereich der Atemwege und des Magen-Darm-Traktes hervorrufen.
Schimmelpilze verbergen sich überall. Auf Nahrungsmitteln sind sie oft nicht zu leicht sehen. Bevorzugte Plätze in Wohnungen sind feuchte Wände auch hinter der Tapete, Fensterrahmen, Fugen im Badezimmer, Duschvorhänge, die Unterseiten von Badematten in Duschen und Badewannen, hinter Holzverschalungen, in Klimaanlagen, abgestorbene Pflanzenteile sowie in und unter Blumentöpfen.
Symptome dieser Allergie sind Dauerschnupfen, Niessattacken, Husten und Bronchialasthma. Ausserdem Übelkeit, Bauchschmerzen, Koliken, Erbrechen und Durchfall.

3.2. Allergien des Verdauungstraktes

3.2.1. Nahrungsmittelallergie

Viele Nahrungsmittelbestandtteile und Zusatzstoffe wie Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe verursachen Allergien.
Symptome dieser Allergieform sind Brennen, Stechen und Schwellung der Lippen, der Mundschleimhaut und der Zunge.
Ausserdem kommt es zu Nesselsucht, Druck und Schmerz im Bereich des Magens, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Koliken, Durchfall und Verstopfung, Hautreaktionen oder zu einem Quinke-Ödem.

4. Allergietests

Das rechtzeitige Erkennen und frühzeitig eingeleitete Behandlungsmaßnahmen sind für die weitere Entwicklung einer Allergie von entscheidender Bedeutung.
Denn je eher eine allergische Überempfindlichkeit erkannt und behandelt wird, desto leichter sind die Verlaufsformen einer Allergie, bzw. desto günstiger sind ihre Heilungschancen.
Nicht selten entstehen nämlich im Laufe der Zeit weitere Allergien und Empfindlichkeiten gegenüber anderen Substanzen können zunehmen.
Besteht dann der Verdacht auf eine Allergie, so erfolgt die Diagnose in folgenden Varianten: - Anamnese
- Labortest
- Hauttest
- Provokationstest
- Such-Diät

4.1. Anamnese

Dabei wird der Arzt Fragen zur Krankengeschichte und der Familie, sowie zu Lebens- und Arbeitsbereich, zu Hobbies und sonstigen Lebensgewohnheiten stellen.

4.2. Labortests

Dies sind Blutuntersuchungen, mit denen vor allem Hausstaub-, Pollen-, Schimmelpilz- und Nahrungsmittelallergien nachgewiesen werden.
Dabei werden mit Hilfe von Blutproben die Reaktionsbereitschaft und die spezifische Sensibilisierung gegen die untersuchten Allergene im Labor untersucht.
Zu den Labortests gehört vor allem der Radio-Allergo-Sorbent-Test (kurz RAST) mit dem allergenspezifische IgE-Antikörper im Blut nachgewiesen werden.
Weitere Verfahren sind die Histamin-Freisetzung aus basophilen Granulozyten.
Der Lymphozytentransformationstest (kurz LTT), der hilfreich ist für die Diagnose verzögerter Reaktionen gegen Nahrungsmittelallergene.
Der zelluläre Allergen-Stimulationstest [kurz CAST (C weil zellular im englischen cellular heisst)], bei dem die Freisetzung von Leukotrinen aus den Blutzellen einer Blutprobe nach Zugabe eines Allergenextraktes bewirkt. CAST ist sehr sensitiv und kann die aktuelle Sensibilisieung des Patienten anzeigen.

4.3. Hauttests

Sie sind das Fundament der Allergiediagnostik.
Hier werden Proben verschiedener Substanzen (mögliche Allergene) auf die Haut aufgebracht und beobachtet, ob eine allergische Reaktion an dieser Hautstelle (als Pustel oder Quaddel) auftritt.
In den meisten Fällen der Behandlung handelt es sich um eine Suchdiagnostik, bei der es darauf ankommt, durch Gruppenextrakte in einer einzigen Sitzung ein möglichst breites Allergenspektrum zu erfassen.
Deshalb sind in einem Mischextrakt verschiedene Gruppen von Allergenen zusammengefasst, z.B. verschiedene Pollengruppen (Bäume und Sträucher, Gräser u.a). Es kommt allerdings zu falschen Ergebnissen, wenn gleichzeitig Antihistaminika eingenommen werden. Daher sollten schon 5 Tage vor den beabsichtigten Hauttests Antihistaminika gemieden werden.

4.3.1. Prick-Test

Dabei werden Tropfen mit der Testlösung auf den Arm aufgetragen und dann die Haut an dieser Stelle mit der Pricklanzette ca. 1mm tief durchstochen.
Im Falle einer Allergie bildet sich dann nach ca. 20min an dieser Stelle eine Quaddel. Bei Allergien des Soforttyps wird der Prick-Test als Standardmethode verwendet.

4.3.2. Intrakutan-Test

Das Allergen wird hierbei mit einer Nadel in die Haut gespritzt.
Dieser Test ist etwa 10000mal empfindlicher als der Prick-Test, ergibt aber häufig falsch-positive Ergebnisse, vor allem bei Nahrungsmittelallergien.

4.3.3. Scratch-Test

Durch die aufgetragene Testlösung wird die Haut oberflächlich eingeritzt.
Wegen der relativ großen Hautreizung ist dieser Test nicht immer eindeutig.

4.3.4. Reib-Test

Das Allergen bzw. das Testmaterial wird hierbei mehrfach auf der Innenseite des Unterarms hin- und hergerieben.
Er wird dann eingesetzt, wenn eine hochgradige Sensibilisierung des Patienten besteht.

4.3.5. Epikutan-Test (Pflastertest)

Bei diesem Test wird ein Pflaster mit der allergenhaltigen Substanz auf die Haut (bevorzugt der Rücken) geklebt und nach 24,48 oder 72 Stunden wird das Ergebnis abgelesen.
Er dient zur Identifizierung von Typ 4-Allergenen.

4.4. Provokations-Test

Dort wird das klinische Symptom reproduziert durch weitgehende Nachahmung der "natürlichen Bedingungen".
Also werden z.B. bei der Hausstaubmilben-Allergie Milbenallergene in die Atemwege geblasen.

4.5. Such-Diät

Dieser Test wird nur bei einer nahrungsmittelbedingter Allergie angewendet.
Über 2 Wochen wird eine allergenarme Diät verabreicht.
Wenn dabei die allergischen Beschwerden abklingen, oder es zu keinen erneuten allergischen Symptomen kommt, kann man davon ausgehen, dass sich Allergene in Nahrungsmitteln befinden, die man vor der Diät gegessen hat.
Dann beginnt die gezielte Suche, indem man immer neue Nahrungsmittel in den Diät-Plan aufnimmt und wenn eine allergische Reaktion eintritt weiß man welches das allergieauslösende Allergen ist und kann es behandeln.

5. Therapie und Behandlung

5.1. Allergenkadenz

Das Meiden des Kontaktes mit dem beschwerdeverursachenden Allergen ist die beste und sicherste Methode zur Therapie doch sie ist nicht immer leicht durchzuführen. Insbesondere bei aerogenen Allergenen wie Pollen und Schimmelpilzen wird dies schwierig, weil diese Allergene mit der Luft oft über mehr als 100km verbreitet werden. Wenn es nicht möglich ist das Allergen zu meiden wird die Hyposensibilisierung eingesetzt.

5.2. Hyposensibilisierung

Zu deutsch bedeutet es "unempfindlich machen".
Dem Allergiker wird das Allergen in steigender Dosis zu geführt, um ihn so unempfindlich dagegen zu machen.
Dei Behandlung wird mit dem aufgereinigtem Allergenextrakt durchgeführt.
Im Laufe von 2-3 Jahren bekommt der Patient eine langsam steigende Dosis dieser Allergenlösungen gespritzt oder in Tropfenform verabreicht.
Die Dosierung wird dabei stets so gewählt dass gerade noch nicht zu einer allergischen Reaktion stattfindet.

5.3. medikamentöse Behandlung

Sie dient zur Linderung und Vermeidung von Krankheitssymptomen und zur Behandlung der entzündlichen Schleimhautschwellungen.
Sie ist oftmals die einzige Möglichkeit dem betroffenen Patienten zu ermöglichen, beschwerdefrei oder mit nur geringen Beschwerden durch den Tag zu kommen.

5.4. Antihistaminika

Sie blockieren die Histamin-Rezeptoren im Gewebe und wirken somit dem Histamin-Effekt entgegen.
Sie helfen gegen Juckreiz und Hauausschlag. Sie mindern Schwellungen und dämmen Niessattacken und Nasenfluß ein.
Die lindernden Wirkungen treten bereits nach wenigen Minuten ein.
Es gibt sie als Tabletten, Nasenspray, Augentropfen und zur Inhalation. Nebenwirkungen sind Müdigkeit und Schwindelgefühl.

5.5. DNCG - Dinatriumcromoglycat

Es stabilisiert die Mastzellen und blockiert somit deren Histaminausschüttung.

5.6. Ketotifen

Es wirkt ebenfalls als Mastzellenstabilisator und hat darüber hinaus noch eine antihistamine Wirkung.

5.7. Kortison

Es wird eingesetzt um bleibende Schäden als Folge der chronisch, allergisch verursachenden Entzündung zurückzuhalten.
Es ist als Inhalation und als Nasenspray erhältlich. Bei Hautekzemen werden kortisonhaltige Hautcremes verwendet.



Quelle(n) für dieses Referat: "Humanbiologie"/Cornelsen Linder Biologie neue Auflage/Metzler Linder Biologie/Metzler "Allergien, Asthma, Ekzeme" Internet DAAB (Selbsthilfegruppe) AAK (Selbsthilfegruppe) Prospekt der BARMER "Allergie (Ursachen und Behandlung)"/Bencard "Große Enzyklopädie" Computerlexikon "Grundstock des Wissens"




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