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Allegro Barbaro - Referat



„Allegro Barbaro“
von Bela Bartock

Das Werk:

-„barbaro“ = ital.= barbarisch, ungestüm, wild
-„allegro“ = schnelles Tempo
-4 Takte Einleitung in Fis-Moll mit hämmerndem Grundschlag des Klaviers (Rhythmusmotorik)
-Hauptthema folgt mit einfacher Melodik aus der Bauernmusik
-1., 2. und 3. Seitenthema mit jeweils anderer Motorik; alle in Fis-Moll
-im Mittelteil tritt Rhythmusmotorik etwas in den Hintergrund
-klassische Kadenzen (Tonika, Dominante, Subdominante, Tonika) tauchen nicht mehr auf
-hier: gleichbleibende Harmoik
-zum Schluss tritt hämmernde Rhythmusmotorik wieder in den Vordergrund

Wirkung und Umsetzung:

-Bartók übersetzt alle Einflüsse in eigene musikalische Sprache
=>eigener Stil
-möchte etwas vollkommen Neues
-vorher: klassische Harmonik mit weichem Verlauf
-Bartók geht mit harten und extrem botonten Tönen gegen an
-auch neu: Fis-Moll zieht sich fast durch das gesamte Werk
-Stil führt er in anderen Werken fort (z.B. im „Konzert für Orchester“)
-immer Berufung auf Bauernmelodik
- expressionistische Art und Weise der Umsetzung (Missklänge; scheinbar unkombinierbare Tonfolgen)
-Temposchwankungen bewirken Spannungszustände

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: eiskalter Engel




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