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Alkohol - 7.Version - Referat



DER SCHNELLE WEG ZUR SUCHT

Ein Zug aus der Zigarette, ein Schluck Bier- was kann daran schon schädlich sein?
Am Anfang wirken Drogen oft herrlich harmlos. Doch die Suchtmittel arbeiten mit fiesen Tricks: Sie locken mit schönen Gefühlen und verändern das Gehirn- bis die Menschen nicht mehr ohne sie auskommen.

So verschieden die Drogen sind, alle wirken ähnlich. Einige ihrer Bestandteile schwimmen mit dem Blut ins Gehirn. Dort regen sie das Belohnungszentrum an- einen Teil des Hirns, der uns mit schönen Gefühlen versorgt. Sobald es eingeschaltet ist, funkt es die Botschaft: „Du fühlst dich wohl.“ Ja, manchmal sind wir dann sogar richtig glücklich. Doch wenn die Wirkung nachlässt, sind wir oft tagelang niedergeschlagen. Bei harten Drogen wie z. B. Heroin kommt es zu Sinnestäuschungen und manche fühlen sich so schlecht, dass sie sogar an Selbstmord denken.
Alkohol beruhigt den Körper. Bei Menschen die regelmäßig Alkohol einnehmen, lässt die Wirkung immer mehr nach: - Menschen, die zum ersten Mal z. B. ein Bier trinken, haben sich nicht mehr
ganz unter Kontrolle
- regelmäßige Trinkende merken ein Bier gar nicht mehr
- Alkoholabhängige trinken schon am Morgen, weil sie sich ohne Alkohol schlecht fühlen, Muskelkrämpfe bekommen und zittern

Um sich wohl zu fühlen müssen Alkoholiker immer weiter trinken. Durch viel Alkohol werden vor allem die Leber und die Gehirnzellen zerstört. Deshalb können Süchtige keiner regelmäßigen Arbeit nachgehen und meist kein normales Leben mehr führen. Sie sind launisch und aggressiv, dass Freunde sich oft abwenden. Familien werden durch diese „Krankheit“ oft zerstört. Alleine sind sie nicht mehr in der Lage aus dem „Teufelskreis“ herauszukommen. Nur durch Therapien können sie noch geheilt werden. In Entzugskliniken überwachen Ärzte die Kranken und geben ihnen Medikamente, welche die Beschwerden lindern, bis sich der Körper umgestellt hat. Dies
dauert oft Monate. Danach werden die Patienten weiter betreut, damit sie nicht rückfällig werden. Selbsthilfe Organisationen wie z.B. „Die Anonymen Alkoholiker“ helfen den Kranken ein so gut wie möglich normales Leben zu führen.

Es gibt noch andere Drogen, die auch zur Sucht führen:
» Rauchen » wirkt entspannend
» Marihuana » wirkt entspannend » verstärkt Gefühle
» Pilze » rufen Gefühle der Schwerelosigkeit, bei manchen Angstzustände aus
» Ecstasy » wird im Labor hergestellt, als Tabletten » schädigt das Gehirn » Depressionen!
» Heroin » gefährlichste Droge, nach dem ersten Mal schon süchtig! Schädigt Darm/ Magen / Leber
» Spielsucht »z.B. Glücksspiele um Geld


Durch Drogen und deren Folgen sterben jährlich viele Millionen Menschen.
Deshalb sollten wir auf Drogen verzichten.
Problemen sollte man nicht mit Drogen aus dem Weg gehen, denn nachdem die Wirkung nachgelassen hat, hat man nur noch ein größeres Problem.
Man sollte „Nein sagen“ und sich auch nicht durch Freunde dazu überreden lassen.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Jonathan Semrau



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