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Alexander der Große - 4.Version - Referat



Alexander der Große (noch heute berühmter makedonischer König 336-323 v. Chr.)














Inhaltsangabe:
Seite:


1 Über Alexander und seine Familie

2 Alexanders „Taten“

3 Alexanders Tod

4 Zusammenfassung



















Über Alexander und seine Familie



Alexander wurde zwischen dem 20. und 30. Juli 356 v.Chr. in der antiken Hauptstadt von Makedonien, Pella, geboren.
Er starb am 10. Juni 323 v.Chr.
Er wurde fast 33 Jahre alt und regierte 12 Jahre.

Alexander war anscheinend sehr klein. Seine Haare waren dunkel.

Seine Eltern waren der makedonische König Philipp II. und
die Prinzessin Olympias, die aus Epirus stammte.

Seine Erziehung in den Jahren 342 bis etwa 340 v. Chr. übernahm der berühmte, griechische Philosoph Aristoteles.

Sein Vater Philipp II. war König von Makedonien in Nordgriechenland. Philipp II. hatte verschiedene Poleis besiegt und ein Bündnis mit allen griechischen Staaten geschlossen. Sein Ziel war ein gemeinsamer Feldzug gegen die Perser.
Kurz bevor er dazu aufbrechen konnte, wurde er mit 46 Jahren von Pausanias, einem Hauptmann der Leibwache, ermordet.






















Alexanders "Taten"


Nach Philipps Tod übernahm Alexander im Jahre 336 v.Chr. mit zwanzig Jahren die Regierung, die von allen Seiten mit großem Neid, mit bitterem Hass und drohenden Gefahren umringt war.
Alexander wollte das Perserreich erobern.
Eigentlich war Alexanders Heer mit 350.000 Makedonen und Griechen zahlenmäßig zu schwach um diesen Plan erfolgreich zu verwirklichen. Doch Alexander war energisch und entschlossen. Zunächst sicherte er seine Herrschaft über die nördlichen Nachbarn und Thrakien. Dann eroberte er 335 v.Chr. Theben. Nach der Eroberung ließ er alles zerstören und die Bevölkerung versklaven.
Athen musste sich geschlagen geben. Nun bereitete er seinen Feldzug gegen Persien vor.

Im Jahre 334 v.Chr. überquerte er den Hellespont. Bereits bei Granikos trifft er auf die ebenso starke persische Kleinasienarmee.
Die schiefe Schlachtordnung (eine von den Thebanern entwickelte Kampfform) bescherte ihm den Sieg. Nach diesem Sieg setzte er seinen Zug entlang der Kleinasischen griechischen Küstenstädte fort. Diese öffneten nur widerwillig ihre Tore. Die überlegene persische Flotte unter dem Admiral Memnen versuchte den Krieg nach Griechenland zu ziehen. So steht Alexander vor dem Ende seines Zuges. Doch der plötzliche Tod des Admirals ist ein Glücksfall für den jungen Makedonier. Ab hier versucht er die Küste des Mittelmeers zu erobern und die Perser ins Innere Asiens abzudrängen. Er überwinterte in Gordien. Dort zerteilte er den komplizierten Wagendeichsel mit dem Schwert. Damit wird er symbolisch zum Herrscher über Asien, wie eine Prophezeiung sagt.

In der Schlacht bei Issos um 333 v.Chr. erringt Alexander seinen ersten großen Sieg über die Perser. Alexander trifft hier mit einem Heer von 40.000 Soldaten auf das überlegene persische Heer.
Als Alexander Darius III. (König vom Perserreich) direkt angreifen wollte, geriet dieser in Panik und räumte das Feld.
Nun erobert Alexander die Städte entlang des Mittelmeers.

Während die meisten Städte sich widerstandslos ergeben, fällt Tyros erst nach siebenmonatiger Belagerung und Gaza leistet bis zum letzten Mann Widerstand.
Nun setzt Alexander seinen Marsch nach Ägypten fort. Auch sie ergeben sich widerstandslos.
Hier in Ägypten lässt sich Alexander
als Sohn des Sonnengottes Amun-Ra ehren. Diese Vergöttlichung geht von den Priestern der Oase Siwa aus.

Nach der Eroberung des westlichen Perserreiches wendet sich Alexander dem eigentlichen Kernland Irans zu. Im Herbst 331 v.Chr. treffen die beiden Heere bei Gaugamela aufeinander. Die persische Armee ist mit indischen Elefanten und schwer bewaffneten Kampfwagen ausgerüstet. Nun wendet sich die Gunst gegen die bis dahin überlegene Perser, und Alexander zieht siegreich in Babylon ein.

In Babylon und später Ekbatana fallen Alexander unvorstellbar viele Schätze und Reichtümer zu, die er zum Teil nach Griechenland transportieren lässt. Jetzt wendet sich Alexander dem persischen Heimatland zu, wo er zum ersten Mal auf den Widerstand der Bevölkerung stößt. In der Provinz Persis verbrennt er Perserstädte als Rache für die Zerstörung der Akropolis. Damit ist der Rachekrieg beendet. Alle Griechen können nach Hause ( nach Griechenland) zurückkehren. Doch die meisten bleiben als Söldner bei Alexander. Er verfolgt weiterhin den Perserkönig Darius III. Als dieser ermordet wurde, bestrafte Alexander den Königsmörder und lässt Darius III. mit königlicher Ehre begraben.

Nun, als neuer Großkönig von Persien macht er sich an die Eroberung des übrigen Reiches, was sich vor allem im Ostiran als eine große Herausforderung erweist.
Er überquert um 329 v. Chr. In 15 Tagen den Hindukusch.
In Mawarannaahr muss er in einem zweijährigen Krieg gegen den iranischen Adligen Spitamenes schwere Verluste hinnehmen und kann ihn nur mit Hilfe der zentralasiatischen Nomadenvölker besiegen. Er heiratet in Mawarannahr die iranische Prinzessin Roxana.

Der Zug geht weiter nach Asien. Alexander will bis zum östlichen Meer vordringen, er will praktisch die gesamte Welt erobern. Am Indus trifft er auf den indischen König Paros, den er bei Taxila besiegt. Als Alexander noch weiter nach Osten vorrücken will ( man war jetzt fast 10 Jahre im Krieg) wollen die Griechen und Makedonen nach Hause. Alexander bricht die Eroberung Asiens ab. Ein Teil des Heeres fährt mit schnell gebauten Schiffen am Seeweg von der Indusmündung des Euphrat. Alexander marschiert selbst quer durch die Wüste Belutschistans und Persiens nach Mesopotamiern, das sie unter groß Verlusten 324 v. Chr. erreichten.
Alexander hat auf diesem Kriegszug fast 40 Städte gegründet, die auch heute noch wichtig sind ( z.b. Alexandria in Ägypten, Herat, Kabul und Kandahar in Afghanistan,...) Er lässt dort überall Besatzung zurück, siedelt Truppen an, damit die Gegenden für ihn unter Kontrolle bleiben.
Zurück in seiner Hauptstadt Susa möchte er Griechen, Makedonen und Perser versöhnen. Dazu verheiratet er 10 000 seiner Soldaten mit persischen Frauen. Er bereitet auch die Eroberung des Westens (westasisches Mittelmeer) vor und schickt Expeditionen um die Arabische Halbinsel und nach Ostafrika.



































Alexanders Tod


Nach einem üppigen Gelage mit viel Alkohol, litt Alexander am Tag darauf unter Fieber und Schmerzen im rechten Oberbauch. Obwohl er schon stark mitgenommen war, trank er trotzdem am folgendem Abend weiter. Danach wurde der Schmerz noch heftiger. Es wurde berichtet, dass der Feldherr sogar schrie und weinte.
Später stellten sie noch Schüttelfrost, Erbrechen und Schweißausbrüche fest.
Seine Ärzte verordneten ihm kalte Bäder. Das Fieber fiel zunächst, nach 4 Tagen kehrte es jedoch zurück. Zu diesem Zeitpunkt litt der Mazedonier zusätzlich unter zunehmender Steifigkeit der Glieder und Gelenke, Appetitlosigkeit und Erschöpfung.
Am achten Krankheitstag konnte er nicht mehr sprechen, sondern nur noch kleinste Bewegungen mit seinen Händen und Augen machen.
Dann starb er am 10. Juni 323 v.Chr.
Alexander wurde 33 Jahre alt.

Hatten die Babylonier den Wein vergiftet?
Oder war Alexander von seinem kürzlich verstorbenen Liebhaber Hephaisition von einer sexuellen übertragbaren Infektion angesteckt worden?
Hatte er einen Magendurchbruch erlitten, wie ein mazedonischer Arzt in Annalen vermutet?

Er ist wahrscheinlich an Malaria/Bakterieninfektion gestorben.




Nach dem Tod gab man Alexander den Beinamen „der Große“.










Zusammenfassung




· Er starb am 10. Juni 323 v.Chr. Er wurde fast 33 Jahre alt.
· Er hat 12 Jahre regiert.
· Seine Eltern waren der makedonische König Philipp II. und die Prinzessin Olympias, die aus Epirus stammte.
· Seine Erziehung in den Jahren 342 bis etwa 340 v. Chr. übernahm der berühmte, griechische Philosoph Aristoteles.
· Am 2. August 338 v.Chr. fand die Entscheidungsschlacht bei Chaironeia in Böotien statt.
· Sein Vater Philipp II. wurde im Sommer 336 v.Chr. ermordet.
· Im Jahre 335 v. Chr. besiegte Alexander an der Donau thrakische Rebellen.
· Im Frühjahr 334 v.Chr. begann Alexander einen Feldzug gegen die Perser, der als „Rachefeldzug“ in die Geschichte einging.
· Hierbei überquerte er mit einem Heer von 35 000 Soldaten den Hellespont (die heutigen Dardanellen in der Westtürkei).
· Im November 333 v.Chr. überwältigte er bei Issos die zahlenmäßig überlegene Armee des Perserkönigs Darius III.
· Kam mit 18 das erste und letzte mal nach Athen. Dort erhielt er viele Ehrungen!







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