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Albrecht von Brandenburg - Referat



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Albrecht von Brandenburg-Ansbach
* 28.6.1490 U 24.9.1545

Albrecht von Brandenburg wurde 1490 als zweiter Sohn des Kurfürsten Johann Cicero von Brandenburg und dessen Ehefrau Margaretha geboren. Er gehörte also dem höchsten Adel an.
Albrecht war „Margraf von Brandenburg, Herzog von Stettin und Wolgast, Herzog der Pommern, Wenden und Kaschuben, Herzog von Barth, Herzog von Crossve, Herzog von Crossen, Herzog von Usedom. Herzog von Meranienm, Fürst von Rügen, Burggraf von Nürnberg, Graf von Schlüsselburg, Wassertrühgdingen und Kahlerstein, Herr von Rostock, Ruppien, Fus, Bernstein Dornberg, Feuchtwangen, Braunecken, Fliegeling und Gründlach“.
Er studierte in Frankfurt an der Oder und galt als sprachbegabt und hochintelligent. Albrecht war ein Freund des Humanismus.

Weil er ein zweitgeborener Sohn war hat er vom Erbe seines Vaters nichts abbekommen, dadurch musste er, so wie es damals üblich war, eine geistliche Laufbahn einschlagen. So wurde er mit 18 Jahren Domherr in Magdeburg und 1509 auch in Mainz. Albrecht konnte mit 23 Jahren zum Erzbischof von Magdeburg ernannt werden, da sein älterer Bruder Joachim für ihn dies Amt erkauft hatte. 1514 wurde er wieder durch den Reichtum seiner Familie Erzbischof, doch diesmal von Mainz. Denn mit dem Mainzer Bischofstuhl war eine bedeutende weltliche Macht verbunden, über ihm standen nur noch der Papst und der Kaiser.
Auch wenn er sich seine Ämter nur erkauft hatte, nahm er sie ernst und wollte zum „wahren“ Gottesdienst einladen.
Als Albrecht 28 Jahre alt war (also 1518), wurde er vom Papst zum Kardinal ernannt. Etwas später gründete er das erste Zivilgericht. Albrecht von Brandenburg hat viele Reformen eingeführt, die meisten darunter waren Verwaltungs- und Gerichtsreformen.
Als Erzbischof von Mainz war er gleichzeitig Reichskanzler so konnte er in dieser Position Luther zunächst ein wenig schützen.

Der Papst war dagegen, dass Albrecht so viele Geistliche Ämter hatte. Aus dem Grund wollte er 30.000 Gulden von ihm haben. Albrecht hat sich das Geld von dem Bankhaus Fugger ausgeliehen. Damit er das Geld zurückzahlen konnte, hat er dem Papst um Erlaubnis gebeten, Ablässe verkaufen zu dürfen. Der Papst fand die Idee gut, er wollte für diese Ablassgenehmigung weitere 30.000 Gulden für die St.Peterskirche in Rom von Albrecht haben. Auch der Kaiser verlangte für seine Zustimmung zum Ablasshandel Geld.
Die Ablassaktion lief 8 Jahre, denn solange lief der Kredit bei den Fuggers. So musste Albrecht weitere 68.000 Gulden aufbringen.
Albrecht hat Johann Tetzel
für diese Aufgabe angestellt.

Martin Luther hatte seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel auch an Albrecht von Brandenburg geschickt, der kam ins Nachdenken und fand sie gar nicht so verkehrt. Albrecht schickte sie mit einem positiven Gutachten nach Rom. Er wollte sich mit Luther einigen.
Auf dem Reichstag in Worms, wo Luther vor dem Kaiser Karl stand, gelang es Reichskanzler Albrecht, den Kaiser davon zu überzeugen gegen Luther keine Verfolgungsmaßnahme anzuordnen. Dadurch konnte Luther Worms verlassen, um auf der Wartburg versteckt werden zu können.
Albrecht zögerte, wendete sich aber dann doch gegen Luther und seine Lehre.
Doch Ende 1531 war Albrecht mit dem Kurfürsten von der Pfalz ein wichtiger Wegbereiter des Nürnberger Religionsfrieden, der aussagte, dass jeder seinen Glauben behalten darf, doch Luther und seine Gefährten niemanden missionieren durften.

Albrecht von Brandenburg hatte mehrere (nachweißlich 7) Geliebte. Von einer, namens Elisabeth, hatte er sogar eine Tochter namens Anna. Obwohl er sich selbst Geliebte erlaubte, verbot er seinen Priestern so zu leben.

Albrechts eigentliche Pflicht war es, keine Juden im Bereich des Erzstiftes zu dulden. Doch dies führte er nie aus.

Am 24.9.1545 verstarb Albrecht von Brandenburg. Zurück ließ er ein negatives Guthaben von wahrscheinlich über 100.000 Gulden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Albrecht zwar allem Neuen gegenüber aufgeschlossen war, letztendlich aber doch bei seiner schon vorher bestehenden Meinung blieb.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: a lady



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