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Aids von Infektion bis Ausbruch - Referat












AIDS

Eine erworbene Immunschwächekrankheit und ihre Entwicklung von Infektion bis Ausbruch


































Inhaltsverzeichnis:


• Was ist Aids?
• Ansteckungsmöglichkeiten?
• Wer ist am meisten davon betroffen?

• Aufbau der HI-Virus?
• Vermehrung der Aids-Viren beim Infizierten?
• Symptome?
• Prognose?
• Abwehrsystem des Körpers?
Spezifisches Abwehrsystem ( Immunsystem ) ?
• Lahmlegung des Abwehrsystems durch AIDS-Virus?
• Forschung?
• Hilfeleistung & Vorbeugung?
• Der Körper nach der Ansteckung?

• Quellenangaben














Aids

Von der Ansteckung mit dem HI-Virus bis zum Ausbruch der Krankheit


Allgemeines über Aids:

Was ist Aids?

Aids ist eine erworbene Immunschwäche-Krankheit ( Acquired Immuno-Deficiency Syndrome ) , die durch das menschliche Immunschwächevirus HIV (Human Immunodeficiency Virus ), hervorgerufen wird. Es ist bis heute nicht bekannt woher das Aidsvirus kommt und eine Heilung ist bisher auch noch nicht möglich.
Aids löst eine katastrophale Schwächung des Immunsystems aus und weist kein eigenes Krankheitsbild auf. Eine infizierte Person erkrankt anfangs überraschend an üblichen Krankheiten wie Grippe etc.
Die Latenzzeit oder auch der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und kann auf keine Zeitangabe festgelegt werden.
Die Viren sind sehr klein, daher gibt es auf 1mm etwa 10 000 Aidsviren. Die menschliche T-Zelle ist hingegen 1000 mal größer.
Der Körper kann das Aidsvirus auf keine Weise bezwingen.

Aids-Schleife als Symbol für den Kampf gegen Aids

Ansteckungsmöglichkeiten?

Die Ansteckung erfolgt nur durch direkten Zugang zur Blutbahn oder durch Kontakt mit virusdurchlässiger Schleimhaut. Blut, Sperma. Lymphe und andere Körperflüssigkeiten sind die Träger der Aidsviren. Unbeschädigte Haut jedoch ist nicht durchlässig für das Virus. Nach der Ansteckung erreicht das Virus die Blutbahn des zuvor gesunden Menschen. Von nun an ist die andere Person auch infiziert.
Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr mit einem HIV-Träger, durch Nutzung gebrauchter Spritzen mit virushaltigen Blutresten, die so direkt in die Blutbahn gelangen. Ebenso kann das Aidsvirus bei Schwangerschaften auf das Ungeborene Kind übertragen werden. Dies jedoch nur bei 15-25% der Fälle. Die Gründe hierfür sind allerdings noch unbekannt.






Wer ist am meisten davon betroffen?

Bundesweit gibt es derzeit etwa 70 000 HIV-Infizierte. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um homo- sowie bisexuelle Männer. Der Grund hierfür ist die empfindliche Darmschleimhaut. So kommt es bei Verletzung dieser Schleimhaut schnell zur Ansteckung.



Am höchsten ist die Gefährdung in Ländern Afrikas, Südamerikas und Südostasiens, wo HIV ohnehin schon stark verbreitet ist. Große Gefahr besteht für Drogenabhängige, die sich durch Nutzung unsauberer Spritzen. Infizierte Blutreste gelangen unmittelbar in die Blutbahn.


Die Rolle von Aids in der Biologie:

Aufbau des HI-Virus:

Die Hülle des HI-Virus besteht aus Lipiden. In dieser Hülle befinden sich Virusproteine, die dem Virus helfen, den Wirt an sich zu heften. Ohne diese Proteine ist das Eindringen des Virus in die Wirtzelle nicht möglich. Als weiteres nach dieser LIpidhülle kommt eine Proteinschicht. Sie erfüllt die Aufgabe einer Kapsel und heißt daher Capsid. Sie umhüllt die innersten Bestandteile des Virus. Weiter innen gibt es die Proteinhülle, die das Erbgut des Aids-Virus enthält. Das Erbgut besteht aus zwei Baugleichen RNAs ( Ribonukleinsäure-Molekülen ) . Weitere Moleküle in dieser Proteinhülle sind die Reverse Transkriptase und die TRNA (Transfer RNA ).






Vermehrung der AIDS-Viren beim Infizierten?

Durch die Verbreitung der Viren werden nach nur wenigen Monaten bis vielen Jahren nach Infektion starke Schädigungen der Immunabwehr sowie der Nerven ausgelöst. In diesem Stadium ist die Aids-Krankheit ausgebrochen. Selbst die harmlosesten Infektionen, die beim gesunden Menschen keinen Schaden anrichten, führen beim Infizierten Menschen zu gravierender Immunschwäche.
Der Hauptgrund hierfür ist der extreme Fall der Anzahl von T-Helferzellen. Das liegt an der Vermehrung der Viren.
Ein gesunder Mensch hat ausser T-Helferzellen auch T-Suppressorzellen in sich. Diese



beenden die Immunantwort und die Anzahl der T-Helferzellen ist viel höher als die der T-Suppressorzellen. Bei einem erkrankten sinkt die Zahl der T-Helferzellen dagegen fast auf Null.

Symptome?

Die ersten Krankheitszeichen sind Schwellungen der Lymphknoten, immer wiederkommendes Fieber, Schweißausbrüche sowie schnelle Gewichtsabnahme.
Ab den ersten Anzeichen dieser Symptome, dauert es noch Wochen bis Monate, bis das übliche an Krankheiten kommt. Es kommt zu schweren Lungenkrankheiten, Erkrankungen des Darms, und des Gehirns. Ebenso befallen sind fast immer die Haut und Schleimhäute. Auslöser für diese Krankheiten sind Kleinstlebewesen wie Bakterien, Pilze sowie Viren, die für eine gesunde Person keine Gefahr darstellen. Meist kommt es bei Aids-Kranken zu bösartigen Krebs-Erkrankungen. Diese breiten sich sehr schnell im gesamten Körper aus und beschädigen diesen noch zusätzlich.

Prognose?
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Sobald die Krankheit ausgebrochen ist, kann laut bisherigen Erfahrungen mit dem baldigen Tod gerechnet werden. Die Behandlung verbessert und verlängert das Leben der Patienten erheblich. Ohne eine sofortige Behandlung sterben 50% der Kranken noch im ersten Jahr. Ein weiteres Jahr später sind nur noch 20% am Leben.
Die Behandlung zögert den Tod hinaus, kann ihn allerdings heutzutage noch nicht verhindern.

Abwehrsystem des Körpers?

Der menschliche Organismus verfügt über mehrere Abwehrsysteme, die zum Schutz vor Krankheitserregern dienen und diese zerstören sollen.

Spezifisches Abwehrsystem ( Immunsystem )?

Die Abwehrvorgänge des Immunsystems werden erst im Laufe des Lebens vom Körper erlernt. Nach und nach wirken sie gegen bestimmte Erreger.
Die im Gewebe enthaltenen Makrophagen und die Monozyten im Blut freifen die Krankheitserreger beim Eindringen auf, verdauen diese oder geben sie weiter an die T-Helferzellen. Dort kommt es zu einer Abwehrreaktion gegen den Erreger. T-Helferzellen kontrollieren weiterhin den Verlauf des Geschehens. Sie stiften die T-Killerzellen dazu an, virushaltige Körperzellen zu finden und zu vernichten. Ebenso werden durch die T-Helferzellen die Makrophagen mobilisiert, den Erreger mehr zu bekämpfen. Von den Makrophagen geht die Aufgabe weiter an die B-Zellen. Dank der T-Helferzellen vermehren sich die B-Zellen und werden zu Plasmazellen. So können sie angepasste Antikörper herstellen und freisetzen. Diese Antikörper blockieren dann den Erreger und warten auf die Makrophagen, die den Erreger mit Antikörper fressen.
Suppressorzellen sind dazu da, um körpereigene Abwehrkräfte auszuschalten, Zelltrümmer zu entsorgen und den Erreger abzutransportieren. Durch Suppressorzellen werden ebenso die normalen Verhältnisse wieder hergestellt.
T- sowie B-Zellen haben ein Gedächtnis, das es ihnen ermöglicht frühere Krankheitserreger sofort wieder zu erkennen und sie zu vernichten.



Lahmlegung des Abwehrsystems durch das AIDS-Virus?

Um zu überleben, muss das Virus das Abwehsystem des befallenen menschlichen Organismus austricksen. Da es dauernd die eigene Oberfläche ändert, kann es nicht von Antikörpern bekämpft werden. So bleibt es weiterhin bestehen und kann sich ausbreiten.
Das Virus schaltet die Kommando- sowie Kontrollstelle des Abwehrsystems aus. Dadurch werden die dort zuständigen T-Helferzellen und die Makrophagen befallen. In den T-Helferzellen oder auch Wirtszellen vermehrt sich das Virus. So gehen diese kaputt. Makrophagen hingegen leben weiter, transportieren allerdings die Infektion durch den ganzen Körper bis in das Gehirn.
Durch den Ausfall der T-Helferzellen treten fatale Folgen auf: Die Makrophagen nehmen keine Erreger mehr auf und können diese auch nicht mehr verarbeiten. B-Zellen sowie Plasmazellen können ihre eigentliche Funktion nicht mehr ausführen und produzieren unnötig riesige Mengen an schädlichen Antikörpern. Nützliche Antikörper werden dadurch nicht mehr hergestellt.
Schwer betroffen sind auch die Killerzellen, die durch den Ausfall der T-Helferzellen keine infizierten Körperzellen mehr vernichten können und sich auch nicht mehr vermehren. So verlieren die Gedächtniszellen ihr Wissen und die Suppressorzellen haben keine Kraft mehr.
Das Immunsystem wird durch tödliche Infektionen und bösartige Tumore geschwächt.

Der Körper nach der Ansteckung?

Sobald die Ansteckung durch das Aidsvirus erfolgt ist, werden im Organismus Antikörper gebildet. Nachweisbar sind diese in Form einer Blutuntersuchung erst nach ein bis vier Monaten nach der Infektion. So kann schon eher festgestellt werden, ob tatsächlich eine Infektion stattgefunden hat.
Anfangs verläuft es beschwerdenfrei. Mit der Zeit treten Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Diese sind Anzeichen für die Vermehrung und Ausbreitung des Virus im Körper.
Der Zeitabschnitt, bis man sicher sagen kann ob man infiziert ist, kann auch länger als vier Monate andauern. Ohne es zu spüren oder zu wissen, ist man für andere ansteckend.

Forschung?

In Sachen Forschung sind schon sehr viele Fortschritte erzielt worden. Immer wieder kommen Experten zu neuen Erkenntnissen, die neue Dinge über die Krankheit verraten. Weltweit forschen über 10 000 Personen über die Krankheit. Ein Heilmittel für Aids gibt es allerdings derzeit noch nicht. Die Kosten für die Untersuchungen und Forschungsarbeiten sind extrem hoch. Es gibt viele neue Behandlungsformen die schon bei Patienten angewendet werden. Beispielsweise gibt es Medikamente, die die Vermehrung der Viren in den Wirtszellen unterdrücken. So wird der Ausbruch der Krankheit enorm hinausgezögert.




Hilfeleistung und Vorbeugung?

Es gibt Tests, die die Krankheit nachweisen können. Dieser Test kann beim Arzt sowie anonym im Krankenhaus durchgeführt werden. Die Krankenkassen und Sozialämter übernehmen die Kosten für medizinische Betreuung der Infizierten. Ebenso gibt es viele Organisationen die sich für Aids-Kranke einsetzen und gegen diese Krankheit kämpfen.
Der einzige Schutz vor Aids ist die Nutzung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr und die Verwendung von frischen Nadeln bei Drogenabhängigen.













Quellen:

www.wikipedia.pl
Brockhaus
http://www.merian.fr.bw.schule.de/mueller/SchuelerII/Facharbt/AIDS/aids.htm
http://www.wissen.swr.de/sf/wissenspool/typo3temp/pics/1364c17186.jpg
http://www.hiv-info.de/img/hiv_cut.jpg
http://www.idom.com.hk/upload/product/Durex-Extra_Strength2.jpg
http://www.tk-logo.de/nachrichten/februar-06/images/tk-news-1260-24-02-06.jpg








Dieses Referat wurde eingesandt vom User: lauchi




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