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Adolf Hitler - von der Jugen bis zum Diktator - Referat



Name Adolf Hitler
Alter 56 Jahre
Geboren 20.April 1889 in Braunau am Inn (Oberösterreich)
Gestorben 30. April 1945 in Berlin
Eltern Alois H. (geb. Schickelgruber) Vater ist unbekannt
Schule Mit 16Jahren (1905) flog er von der Realschule Linz und blieb so ohne Berufsausbildung.
Beruf Hitler war ein deutscher nationalsozialistischer Politiker.


Jugend
Um seine Herkunft und sein Leben vor dem Eintritt in die Politik machte Hitler stets ein Geheimnis. „Sie dürfen nicht wissen,“ sagte er 1930 über seine politischen Gegner, „woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme.“
Döllersheim und Strones, die Heimatdörfer seiner Eltern und Großeltern, ließ er im Sommer 1938, gleich nach dem Anschluss Österreichs evakuieren, um einen Truppenübungsplatz anzulegen.
Sein Vater, Alois Hitler, der mit seiner Familie oft umzog, war durch seine Gewalt geprägt. Wodurch Adolf in der Gedanke vom Recht des Stärkeren, Haß auf die Juden als Gefahr für die germanische Herrenrasse, aller deutscher Sendungsglaube und eine Hassliebe zu bürgerlichen Anschauungen und Lebensgewohnheiten dominierten, ohne schon eine politische Stoßrichtung anzunehmen. Seine Mutter dagegen „vergötterte“ ihn. Die Mutter könne den Sohn nicht vor den Züchtigungen des Vaters schützen, vergöttere ihn als Ausgleich und setze ihn dadurch in einem Machtspiel gegen den Vater. Das Kind erlebe die Mutter als schwach und verachtenswert, ebenso wie sein Vater sie wahrnehme. Gleichzeitig wolle der Sohn die Mutter gegen den Vater beschützen. Diese Situation stürze das Kind in Konflikte. Durch die Entwicklung entwickelte sich nur eine schwache Identität. Die innere Leere werden durch gewalttätige Fantasien und aufgesetzten Posen überspielt.
Adolf Hitler war eigentlich ein recht guter Schüler, doch auf der Realschule Linz versagte er völlig. Bereits das erste Jahr 1900/1901 musste er wiederholen mit der Bemerkung „mangelnde Arbeitslust“. 1904 schloss er das Schuljahr erneut mit erneut mangelhaften Noten ab, das eine Widerholung der Klasse drohte. Da sein Vater in diesem Jahr aber gestorben war, bot der Direktor der Mutter an, ihn zu versetzen. Doch nur unter der Bedingung das er die Schule wechselte. Er blieb wieder sitzen, schaffte die Wiederholungsprüfung nicht und verließ die Schule sechzehnjährig, im Herbst 1905, ohne Abschluss.

Hitlers Aufstieg
1913 entzog sich Hitler dem österreichischen Militärdienst durch Übersiedlung nach München, trat allerdings
1914 bei Kriegsausbruch freiwillig in die bayrische Armee ein
1914 - 1918 war er Meldegänger an der Westfront
1915 wurde er als Gefreiter ernannt
1918 wurde er mit dem eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet
1919 in München und Umgebung als Vertrauensmann und Agitator einer Reichswehrpropaganda eingesetzt
1919 trat er der Deutschen Arbeiterpartei (seit Anfang 1920 NSDAP) als 55. Mitglied bei, wurde ihr Werbeobmann und verkündete im Februar 1920 das von ihm mitverfasste 25 Punkte Parteiprogramm.
1921 (Juli) übernahm Hitler den Vorsitz mit weitereichenden Machtbefugnissen
1923 schwoll die NSDAP auf über 5o.ooo Mitglieder an, die vor allem von Hitlers radikalen Gegenüberstellung gegen den Versailler Vertrag und besonders gegen Jüdische Aktionen war. Hitler bekam durch rechtsgerichtete Kräfte in bayrischen Reichswehr-, Polizei-, Regierungs- und Wirtschaftskreisen, die selbst Staatsstreichgedanken gegen Berlin hegten und Hitler in ihre Pläne einbezogen.
8./9. 11. 1923 (der Höhepunkt der Inflation und sehr angespannter politischer Lage) versuchte Hitler mit Ludendorff durch ausrufe einer Regierung der nationalen Revolution zum Handeln zu zwingen. Doch der Versucht scheiterte. Die NSDAP wurde verboten und Hitler verhaftet und zu 5Jahren haft verurteilt.
1924 wurde er doch schon aus der Festung Landesberg, wo er den ersten Band seiner Bekenntnis- und Programmschrift "Mein Kampf" (erschienen 1925, 2. Band 1927) verfasst hatte, wieder entlassen und erreichte die Aufhebung des Verbots der Partei.
1925 im Februar der Wiederaufbau der Partei. Doch wegen des Redeverbots das 1925
und 1928 in den Reichsländern gegen ihn verhängt wurde, gewann die Partei nur langsam Boden. Doch durch nahezu vorbehaltlos ergebene Unterführungen und Gefolgsleuten, die ihn folgten, formte sich eine Führerpartei nach dem Prinzip „Willensbildung nach dem Schema von Befehl und Gehorsam“.
1929 erreichte die NSDAP mehr zustimmen (Unzufriedenen Menschen).
1932 (Juli) bekam die NSDAP schon 37,3% der Stimmen bei der Reichstagwahl, wo Adolf Hitler eine Schlüsselrolle bekam und über den Rückhalt der Gegnern der Republik auf der politischen Rechten in Militär, Verwaltung, Großgrundbesitz und Großwirtschaft bakam.
(1932 (April) verlor Hitler die Reichspräsidentenwahl gegen Hindenburg (um kandidieren zu können, wurde er vom nationalsozialistischen Innenminister von Braunschweig zum Regierungsrat ernannt
und erhielt dadurch die deutsche Staatsbürgerschaft)
1932 (August) wies Hindenburg, als Führer der stärksten Partei zum Reichskanzler zurück.
30.01.1933 wurde Hitler dann doch zum Reichskanzler ernannt.

Der Diktator
In der Koalitionsregierung überrannte Hitler und die beiden nationalsozialistischen Minister Frick und Göring sehr schnell die anderen Parteilosen Kollegen. Der 18 monatige Prozeß der "Machtergreifung" verlief zwar unsystematisch, festigte aber die Stellung der NSDAP auf allen Ebenen.
1934.August.02 ,nachdem Hindenburg starb, hat Adolf Hitler das Amt des Reichspräsidenten aufgehoben und dessen Befugnis auf sich als "Führer und Reichskanzler" übertrug. Er stellte es so da, als ob es der Rahmen des Systems wäre und dies der maßgebliche politische Wille von Deutschland wäre. Bei der Benutzung des politischen, bürokratischen, militärischen und wirtschaftlichen Instrumentariums war Hitler fortan nicht mehr an rechtliche Normen gebunden. Seine Entscheidungen konnten sich in Gesetzes- oder Verordnungsform niederschlagen. Aber auch im persönlichen Auftrag, im Führerbefehl. Der nach außen hin behauptete, im Urteil der Zeitgenossen über 1945 hinaus lange nachwirkende Eindruck der geschlossenen Geschlossenheit des Regimes täuschte. In der Realität gab es unterhalb Hitlers keine Einheit stiftende Verbindlichkeit im Nationalsozialismus. Bis in die ersten Kriegsjahre hinein besaß Hitler aufgrund der tatsächlichen oder auch nur behaupteten Erfolge des Regimes eine beträchtliche Popularität, die weit größer war, als die seiner Partei. Hitler konzentrierte sein Interesse von 1933 an in erster Linie auf Außen-, Militär- und Rüstungspolitik (seit Februar 1938 war er auch formal Oberbefehlshaber der Wehrmacht), daneben auch auf Repräsentationsbauten, in denen sich das nationalsozialistische Deutschland als Weltmacht darstellen sollte. Zunächst betrieb er mit Nachdruck den Ausbau des militärischen und rüstungswirtschaftlichen Potentials bei gleichzeitiger außenpolitischer Abschirmung durch Friedenspropaganda und lediglich revisionistische Forderungen, bis die Gefahr einer direkten Intervention der infolge innerer Schwierigkeiten geschwächten Westmächte überwunden war. Von 1936 an war seine Politik dann - unter noch steigendem, von der Verschärfung der internationalen Lage, von der Begrenzung der militärischen und rüstungswirtschaftlichen Möglichkeiten, aber auch von persönlichen Faktoren bestimmten Zeitdruck - beschleunigt auf den Übergang zur kriegerischen Expansion ausgerichtet. Insofern war der Ausbruch des 2. Weltkrieges mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1.9.1939 Folge eines insgesamt, wenn auch nicht in jedem einzelnen Schritt zielgerichteten Kurses.
Die militärischen Erfolge der ersten Feldzüge, deren Strategie Hitler mitbestimmt hatte, führten dazu, dass er sich auch als Feldherr für unfehlbar zu halten begann (Propagandaslogan: "Größter Feldherr aller Zeiten!"). Im Dezember 1941 übernahm er selbst den Oberbefehl über das Heer. Widerspruch seiner militärischen Berater ertrug er immer weniger, auch als die Kriegslage immer aussichtsloser wurde. Ein Waffenstillstand kam für ihn zu keinem Zeitpunkt des Krieges in Frage ("Deutschland muss siegen oder untergehen!"). Die Unterdrückungsmaßnahmen in den eroberten Gebieten, vor allem die Verfolgung und Vernichtung der Juden im deutschen Machtbereich, fanden in den meisten Fällen auf Hitlers ausdrückliche Weisung, jedenfalls aber mit seinem Wissen und seiner Billigung statt. Hitler entging mehreren Versuchen von Mitgliedern der Widerstandsbewegung ihn zu töten und damit Deutschland vor der totalen Niederlage zu retten. Der Verantwortung für den Ruin des Deutschen Reiches entzog sich Hitler am 30. April 1945 im Bunker der Reichskanzlei in Berlin, das bereits von Sowjetischen Truppen eingeschlossen war. Mit ihm starb seine langjährige Geliebte Eva Braun, die er am Vortag geheiratet hatte. Ihre Leichen wurden verbrannt.

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