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"Aufruf an das Volk" von Theodor Koerner, beginnender Nationalismus - Referat



Theodor Körner stellt in seinem ”Aufruf” an das Volk viele positive Begriffe wie Freiheit, Licht, Herz, Treue, Recht, Sitte, Tugend, Glaube, Gewissen, Sieg und Morgenrot sehr negativen Wörtern wie Blut, Krieg, Flammenzeichen, Feindsherzen, Rache, Tyrann, verflucht, Räuber und Meuchelmord gegenüber. Am Ende fasst er seine Mitteilung sozusagen mit dem Wort “Hedentod” zusammen. (Z.27)

In seiner Bildsprache wird der entstehende Nationalismus in Deutschland unter der Fremdherrschaft von Napoleon sehr deutlich. 1813 ruft er das Volk auf, gegen Frankreich zu kämpfen.
Typische Aspekte der Nationalismus werden hier deutlich.
Zum Beispiel erwartet er vom Volk völlige Hingabe und Aufopferung für die eigene Nation: “Wasch …dein deutsches Land, mit deinem Blute rein!’ (Z. 8/9) Er will, dass sie aus purer Treue zum Vaterland in den Kampf ziehen: “Drück dir den Speer ins treue herz hinein” (Z. 7).

Man kann seinen Hass spüren, den er für die andere Nation, Frankreich, empfindet.
Mit dem Wort “Flammenzeichen” (Z. 4 u 1) spielt er auf das sich ganz im Krieg befindende Europa an.
Er nennt Napoleon einen “Tyrann” und beschreibt seine Herrschaft mit Wörtern wie “Räuber, Schande, Meuchelmord” (Z. 15f). Er fordert Rache.
Auf der anderen Seite bildet sich aus diesem Leiden unter der Fremdherrschaft sein Streben nach “Freiheit und Sieg fuer das Vaterland” heraus, das zum Idealismus wird.
Auch wird sein Anspruch auf fuer den Nationalismus typische politische Selbstbestimmung deutlich, indem er vom Tyrann spricht und abschätzig vom Royalismus redet: “Es ist kein Krieg, von dem die Kronen wissen” (Z. 10)

Alles in allem ist es also Körners Ziel beim Volk patriotische Gefühle zu wecken, sodass sie sich fuer ihre Nation im Krieg gegen eine andere einsetzen, was insgesamt sicherlich zum Nationalismus beiträgt.


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