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Über die Hormone des Menschen - Referat



Inhaltsverzeichnis

1.Inhaltsverzeichnis
2.Vorwort
3.Einführung
4.Allgemeines
5.Dauerhafte Hormone
6.Hormone in bestimmten Situationen
7.Hormonerkrankungen
8.Hormontherapie
9.Quellenverzeichnis

Vorwort
Ich habe das Thema Hormone gewählt, weil ich mich schon immer für die Vorgänge in unserem Körper interessiert habe.
In jedem Moment laufen in unserem Körper tausende von Reaktionen ab. Einige davon werden vom Hypothalamus, der Hirnanhangdrüse und noch anderen Drüsen gesteuert. Man nennt sie Hormonabläufe.

Aber Was sind eigentlich Hormone?
Wo entstehen sie?
Aus was bestehen sie?
Was bewirken sie?
Wann werden sie ausgeschüttet?
Was kann man gegen Unter- bzw. Überfunktionen machen?
Und für was sind Hormontherapien?

Einführung
Hormone wurden seit den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entdeckt.
Das Wort Hormone stammt von griechischen Wort “hormao“ ab, was so viel wie “ich treibe an“ bedeutet. Der Begriff wurde 1905 von Ernest Starling eingeführt.
Hormone sind körpereigene Botenstoffe oder auch Informationsübermittler, die die biologischen Abläufe im unserem Körper beeinflussen.
Sie helfen uns, mit Belastungssituationen wie z.B. Infektionen, Stress, Durst und Hunger fertig zu werden. Sie entscheiden über das Wachstum und die Entwicklung. Bis jetzt sind ca. 150 verschiedene Hormone bekannt, es wird jedoch vermutet, dass es noch weitaus mehr unbekannte Hormone und hormonähnliche Substanzen gibt.

Allgemeines
Hormone werden von Hypothalamus, einem Teil des Zwischenhirns, und der Hirnanhangdrüse, einem bohnenförmigen Gebilde weiter vorne im Gehirn , gesteuert.  Sie werden von verschiedenen Hormondrüsen ( Hypothalamus, Zirbeldrüse, Schilddrüse, Nebenniere, Bauchspeicheldrüse, etc. ) produziert. Einige werden auch von Nervenzellen gebildet ( Neurohormone ). Man teilt sie je nach ihrer biochemischen Zusammensetzung in zwei Gruppen auf: Die Peptidhormone ( Peptid = Eiweiß ), die aus Eiweißbausteinen bestehen und die Steroidhormone die Cholesterin als Grundbaustein haben. Danach werden sie in den Blutkreislauf abgegeben. Mit dem Blut gelangen sie danach an ihre Zielorgane und Zielzellen, wo sie dann ihre spezifischen  Informationen abgeben oder Überträgerfunktionen erfüllen.
Um ihre Wirkung auszulösen, docken sie an ihre spezifischen Rezeptoren an, den sog. Zellwand-Rezeptoren oder Zellkern-Rezeptoren. Dort werden dann Folgereaktionen ausgelöst. Diese lösen dann eine Neubildung von Hormonen oder
Stoffwechselveränderung aus. Die Informationsübertragung funktioniert bei vielen Hormonen mit dem sogenannten “Schlüssel-Schloss-Prinzip“. Dieses Prinzip funktioniert wie folgt: Der Rezeptor ist das “Schloss“ und das Hormon ist der “Schlüssel“ der nur in sein passendes Schloss passt. Das Hormon kann also nur an sein für sich bestimmte Zelle andocken. Für die Ausführung ihrer Aufgaben brauchen Hormone Minuten oder sogar Stunden im Gegensatz zu den Nerven, bei denen die Informationsübermittlung nur Sekunden braucht.
Viele Hormone werden zum Transport im Blut an ein Transport- oder Depot-Eiweiß gebunden. Dadurch wird der zu schnelle Abbau verhindert und es dient zugleich als Speichermöglichkeit. Das Speichereiweiß beeinflusst, ob das Hormon schnell abgebaut wird oder länger gespeichert wird.
Einige Hormone werden über ein „Rückkopplungssystem“ gesteuert. Die Hirnanhangdrüse ( Hypophyse ) und der Hypothalamus messen in den verschiedenen Drüsen den Hormonspiegel und regulieren diesen. Dieses Regulationssystem richtet sich nach unseren biologischen Rhythmen, wie z.B. dem Tag-Nacht-Rhythmus.

Dauerhafte Hormone
Dauerhafte Hormone, sind Hormone die ständig in unserem Körper aktiv sind.
Sie haben verschiedene Aufgaben, wie z.B die Steuerung von Wachstum, Stoffwechsel und Blutdruck bis hin zur Hautpigmentierung.

Beispiele
Das Wachstumshormon Somatotropin
Somatotropin ist ein Wachstumshormon und wird in der Hirnanhangdrüse hergestellt. Es wird beispielsweise bei Hunger ( Unterzuckerung ), körperlicher Anstrengung und im Schlaf ausgeschüttet. Es ist im Kindes- und Jugendalter für das Wachstum entscheidend, da es das Zellwachstum und die Zellvermehrung fördert. Zusätzlich fördert es die Ausschüttung von Glukagon und die Erhöhung des Blutzuckerspiegels.
Ist es zu wenig vorhanden, kann das zu Minderwuchs führen, ist zu viel vorhanden zu Riesenwuchs.

Hormone in bestimmten Situationen
Manche Hormone werden nur in bestimmten Situationen, wie Angst, Stress, Ärger oder einer Schwangerschaft ausgeschüttet. Gründe dafür sind z.B. unsere angeborenen Flucht- und Schutzreflexe oder unser Sexualtrieb. Diese Hormone verursachen z.B. eine Blutdruckerhöhung, eine Energiezufuhr, die Erweiterung der Blutgefäße und einen schnelleren Stoffwechsel.
Beispiele:
Das Stresshormon Adrenalin
Adrenalin gehört zur Gruppe der Katechalamine. Es wird in Situationen wie körperlichem und psychischem Stress, Angst oder Ärger ausgeschüttet. Es wird im Nebennierenmark produziert und verursacht unter Anderem eine erhöhte Energiezufuhr,
Erhöhung des Herzschlags und des Blutdrucks und die Erweiterung der Atemwege und Pupillen. Außerdem fördert es den Sauerstoffverbrauch.

Das “Wehenhormon“ Oxytocin
Das “Wehenhormon“ Oxyticin wird nur während der Schwangerschaft und der Stillzeit ausgeschüttet. Es verursacht die Milchausschüttung und das einsetzen der Wehen. Der Körper der Frau wird erst kurz vor der Geburt auf dieses Hormon empfindlich. Es wird außerdem als Hilfsmittel bei Wehen- und Stillschwierigkeiten eingesetzt.

Das “Blutzuckerhormon“ Insulin
Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt. Es richtet sich nach dem Blutzuckerspiegel im Blut. Ist der Blutzuckerspiegel nach dem Essen zu hoch wird Insulin ausgeschüttet. Es fördert die Aufnahme von Glukose in die Leber und die Muskelzellen. Dort werden sie dann als Energiereserve gespeichert.

Hormonerkrankungen
Es gibt viele Arten von Hormonerkrankungen. Es gibt Unterfunktionen, Überfunktionen oder sogar Tumore die Hormonähnliche Stoffe herstellen und somit unser Hormonsystem beeinflussen. Hormonstörungen machen sich durch verschiedene Symptome bemerkbar. Um diesen Symptomen nachzugehen ist eine Messung der Hormone erforderlich. Hormone lassen sich in Blut und Urin Messen allerdings sind sie dort, wegen ihrer starken Wirkung, nur sehr gering vorhanden. Man braucht also sehr genaue Messutensilien. Nach der genauen Bestimmung gibt es dann  Möglichkeiten die Erkrankungen zu behandeln.

Ich werde diesen Teil am Beispiel der Schilddrüse bearbeiten, jedoch können Unter- und Überfunktionen als auch Tumore auch bei anderen Hormondrüsen vorkommen.

Unterfunktionen
Bei einer Unterfunktion ( Hypothyreose ) produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone. Die Symptome einer Unterfunktion sind Übergewicht, häufiges Frieren, Schwächezustände und Durchblutungsstörungen. Sie ist meistens nicht angeboren, sonder tritt erst später auf, z.B. nachdem eine Überfunktion operativ behandelt wurde oder nach einer Entzündung der Schilddrüse. Auch manche Medikamente können eine Unterfunktion auslösen. Durch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform kann dieses Problem behoben werden.

Überfunktionen
Bei einer Überfunktion ( Hyperthyreose ) produziert die Schilddrüse zu viele Hormone. Durch eine Überfunktion entsteht ein überaktiver Stoffwechsel, der siech in Unruhe, Schweißausbrüchen und Gewichtsverlust bemerkbar machen kann.
Ursachen können Wucherungen in der Schilddrüse oder eine Stoffwechselstörung der Hirnanhangdrüse oder eine autoimmune Überstimulation ( Morbus Basedow ) der Schilddrüse sein. Je nach Ursache gibt es verschiedene Behandlungen: Medikamenteneinnahme, Schilddrüsenoperation und/oder Radiojodtherapie.

Tumore
Schilddrüsentumore sind nicht von Körper veranlasste Neubildungen im Schilddrüsengewebe. Es gibt gutartige und bösartige Schilddrüsentumore. Die Beschwerden und die Behandlung hängen davon ab, ob der Tumor gut- oder bösartig ist und, wenn er bösartig ist, um welche Art. 99% der Tumore sind gutartig. Sie produzieren teilweise Schilddrüsenhormone. Diese Produktion kann jedoch nicht vom Gehirn und der Hirnanhangdrüse gesteuert werden, was bedeutet, dass der Tumor so viele Hormone produziert wie er will und nicht so viele wie man braucht.

Jodmangel
Wenn zu wenig Jod mit der Nahrung aufgenommen wird oder ein Tumor vorhanden ist, entsteht ein Kropf. Die Drüse versucht den fehlenden Grundstoff für die Schilddrüsenhormone auszugleichen. Sie vermehrt und vergrößert ihre Zellen. Es bildet sich ein Kropf.

Hormontherapie
Als Hormontherapie bezeichnet man den Gebrauch von Hormonen oder antihormonell wirksamen Stoffen als Arzneimittel.
Häufige Behandlungen mit Hormonen sind:

· Schilddrüsenhormone bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder Schilddrüsenvergrößerung
· Geschlechtshormone als Verhütungsmittel, Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren oder zur Behandlung von Transsexualität

Quellenverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis  
2. Vorwort  
3. Einführung /
4. Allgemeines http://www.hormonnetz.de/de.php/patient/was_sind_hormone/_1.html
http://www.hormonnetz.de/de.php/patient/was_sind_hormone/_0.html
http://www.praeventologie.eu/navigation-s38.html
http://www.wikipedia.org/wiki/Hormone
http://www.helles-koepfchen.de/artikel/2686.html
5. Dauerhafte Hormone http://www.tk.de/tk/untersuchungen-a-z/h/hormonuntersuchungen/32512
6. Hormone in bestimmten Situationen http://www.tk.de/tk/untersuchungen-a-z/h/hormonuntersuchungen/32512
http://www.helles-koepfchen.de/artikel/2686.html
7. Hormonerkrankungen http://www.hormonerkrankung.de/news11210.php
http://www.praeventologie.eu/navigation-s38.html
http://www.eesom.com/go/LNGFB06I1FEO6WD86ZEUZLM2HFCG5LQ6
8. Hormontherapie http://de.wikipedia.org/wiki/Hormontherapie
9. Quellenverzeichnis






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