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Ökologie des Regenwaldes - Referat



Ökologie des Regenwaldes
Niederschlag
Der Regenwald ist ein sehr komplexes Ökosystem, das sich weitestgehend selbst versorgen und auch wiederaufbauen kann. Ein Wald gilt als Regenwald, wenn dort mindestens 2000 Liter Regen pro Jahr pro Quadratmeter fallen. In den Regenzeiten, im Frühjahr und im Herbst, gibt es so viel Niederschlag, dass aufs Jahr gesehen mehr Regen fällt, als an Wasser verdunstet. Dieses Klima nennt sich „humides Klima“. Jedoch verdunsten die Pflanzen die aufgenommene Feuchtigkeit schnell wieder, um sich Kühlung zu verschaffen, sie steigt auf, bildet neue Wolken, die wieder abregnen, usw. Deswegen braucht sich der Regenwald nur ¼ seines Wasserbedarfsüber die Passatwinde verschaffen, aber saurer Regen ist für ihn noch fataler. Am Äquator hat die Sonne die größte Kraft, und vor allem die nötige Konstanz an Wärme, die ein Regenwald braucht. Noch ein Effekt bedingt, dass solch ein Wald nur dort wachsen kann: Die heiße Luft über dem Äquator erzeugt einen Unterdruck, der kältere Winde anzieht, die sogenannten Passatwinde. Diese bringen viele Wolken mit.
Nährstoffe & Zusammenleben der Pflanzen
Man denkt vom Regenwald, er sei ungemein fruchtbar und alle Tiere und Pflanzen darin könnten sich ohne Schwierigkeiten ernähren. Das stimmt aber nicht: Ihm fehlt der Humus, die Schicht Erde, die in gemäßigten Klimazonen die erste Schicht des Bodens bildet. Sie ist deshalb so fruchtbar, weil die Bakterien, die die toten Pflanzenreste zersetzen und sich die Nährstoffe darin einverleiben, unter einer bestimmten Temperaturgrenze aufhören zu arbeiten. Dadurch bleiben die Nährstoffe in der Erde. Im Regenwald, wo die Temperatur konstant auf über 20°C bleibt, wird alles direkt von Pilzen und den Kleinstwesen verwertet. Für diesen Kampf um Nahrung haben viele Pflanzen spezielle Tricks entwickelt. Die Urwaldriesen und auch die meisten anderen Bäume gehen eine Verbindung mit Pilzen ein, die man auch Mykorrhiza nennt. Die Pilze, unterirdische Geflechte, umwickeln mit ihren hauchdünnen Fäden abgestorbene Pflanzenreste und schicken einen Teil der Mineralsalze und des Wassers zum Partner. Der wäre mit seinen viel dickeren Wurzeln nicht fähig, diese herauszufiltern. Im Gegenzug bekommt der Pilz Aminosäuren und bestimmte Enzyme. Am fiesesten löst die Würgefeige ihr Problem, sie erwürgt ihren Wirtsbaum und ersetzt ihn.
Tiere & ihr Überleben
Es gibt, wegen der ständigen Wärme, die perfekt für die Reptilien und Amphibien ist, fast keine Säugetiere im tropischen Regenwald. Wenn, dann haben sie sich stark an ihr Umfeld angepasst. Jede Tierart tut das, damit sie in keine Konkurrenzsituation gerät und immer genug zu Fressen findet. Viele haben sich auf die Jagd einer einzigen Art spezialisiert, die sie dann perfekt jagen. Stirbt diese aus, hat auch ihr Jäger keine Nahrung mehr. Deshalb dürfen wir den Regenwald nicht beschädigen, und sei die Zerstörung noch so klein. Sie kann trotzdem eine Kettenreaktion auslösen und viele Tiere leiden darunter.





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