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Die Nato - 2.Version - Referat



Mitglieder:

Belgien, Dänemark, Frankreich, Island, Italien, Kanada, USA, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Nordirland, Großbritannien (1949)
Seit 1952 Türkei und Griechenland und seit 1955 Westdeutschland. Spanien seit 1982, ganz Deutschland ab 1990, Tschechien, Polen, Ungarn dann ab 1999 (wegen Warschauer Pakt Auflösung). Ab 2004 Bulgarien, Slowenien, Slowakei, Rumänien, Esstland, Lettland und Litauen.


Die Ziele der NATO sind die Freiheit und Sicherheit aller Mitgliedstaaten mit politischen und militärischen Mitteln zu gewährleisten, sowie an der einer gerechten und dauerhaften Friedensordnung im euro-atlantischen Raum mitzuwirken.
Alle Staaten arbeiten zusammen am Frieden sind jedoch unabhängig voneinander. Die Ziele können allerdings nur gemeinsam erreicht werden.

Die wichtigsten Entscheidungen treffen der Nordatlantikrat, der Verteidigungsplanungsausschuss und Nukleare Planungsgruppe:
Der Nordatlantikrat beschäftigt sich mit der Bündnispolitik.
Der Verteidigungsplanungsausschuss und die Nukleare Planungsgruppe kümmern sich um die Verteidigung der Länder und planen auch Projekte.
Dann gibt es noch den Militärausschuss, der für die Gesamtleitung der militärischen Aufgaben des Bündnisses verantwortlich ist. Er steht jedoch unter den anderen 3.

Vorgeschichte:

Schon ein Jahr vor dem Vertrag (Bündnis) schlossen sich Frankreich, GB, Niederlande, Belgien und Luxemburg zwecks wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Zusammenarbeit sowie zur Selbstverteidigung zusammen.
In der weiteren Entwicklung kam es zwischen den USA und diesen Ländern zu einem wechselseitigen Abkommen. Und dadurch kam es zum Nordatlantikvertrag, der am 4. April 1949 gegründet wurde und im August selben Jahres in kraft trat.
In den folgenden Jahren galt die Abwehr der Angriffe durch die Sowjetunion im Osten als das wichtigste. 1954 bekam auch Westdeutschland eine Einladung der NATO beizutreten und tat dies im nächsten Jahr.

Durch diesen Beitritt wurde der Warschauer Pakt gegründet.
So, der Warschauer Pakt war als Militärbündnis der größte Gegner der NATO, vor allem im Kalten Krieg zwischen Ost und West. Zu den Mitgliedern gehörten unter anderem die DDR, Polen, Ungarn und Tschechien.

Eigentlich lief für die NATO alles super, doch dann wurde bei den Wahlen 1965 in Frankreich der Präsident „de Gaulle“ gewählt. Dieser begann mit der Änderung der Verteidigungspolitik und verlangte die militärische Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit seines Landes. Kurz, er wollte nicht unter US-Kommando stehen.
Natürlich war die USA damit nicht einverstanden und so trat Frankreich im Februar 1966 aus der NATO aus. Danach wurde der Sitz der NATO nach Brüssel verlegt.
1979 gab es einen NATO-Doppelbeschluss, der ist aber bis heute umstritten. Also in dem Beschluss ging es um die friedliche Zusammenarbeit in Europa. Die NATO wollte mit der Sowjetunion Frieden schließen, doch dies funktionierte nicht. Deswegen fand ein Wettrüsten statt. Davon war auch de Warschauer Pakt betroffen der daraufhin zusammenbrach! Aber wahrscheinlich wirtschaftlicher Kollaps.
Nach der Auflösung des Warschauer Pakts entstanden bei der der NATO neue Ideen wie z.B. die „Partnerschaft für den Frieden“. Dadurch hat sie interessierten Staaten die Zusammenarbeit eröffnet. Beim Gipfeltreffen 1997 in Madrid traten dann auch Polen, Ungarn und Tschechien bei. Eine weitere Idee war es auch Einsätze außerhalb des NATO-Territoriums zu machen, z.B. in Afghanistan. Dafür ist die schnelle Eingriffsfähigkeit in Krisengebieten und größere Flexibilität nötig. Deshalb gründeten sie die NATO Response Force (NRF) mit Land-, Luft- und Seestreitkräften für schnelle Einsätze.
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Das einzige Problem für die NATO ist immer noch der Terrorismus. Seit dem Anschlag am 11.09 gehen sie verstärkt gegen diesen vor, doch es bereite ihnen Schwierigkeiten, denn oft verüben nur einzelne Personen die Anschläge und man kann ja schlecht nachvollziehen wer das war. Außerdem findet man Osama Bin Laden ja nicht.

Rechtlichen Grundlagen:

Die wichtigsten Regeln des Nordatlantikvertrags sind Art. 1 und Art. 5.
Das heißt, jedes Mitglied der NATO muss, wenn sie in Streitereien verwickelt sind, dies friedlich lösen, sodass die Allgemeinheit nicht gefährdet ist.
Das heißt, dass sich die Mitglieder der NATO untereinander helfen müssen falls die angegriffen werden, z.B. USA hat ja Krieg gegen den Irak und da wurden auch deutsche Soldaten hingeschickt. (sobald der Sicherheitsrat aber eine Lösung für den Frieden gefunden hat, werden die Maßnahmen eingestellt)

Aufgaben:

Nun kommen wir zu den Aufgaben de NATO:
Diese wurden eigentlich nie groß verändert, aber dem politischem Umfeld angepasst. Zum Beispiel waren im Kalten Krieg“ die Hauptaufgaben die Freiheit und Sicherheit des Bündnisses und seiner Mitglieder durch Abschreckung, Verteidigung und Entspannungspolitik.
Doch die Wiedervereinigung Deutschlands, der zerfall des Warschauer Pakts und der Sowjetunion führten zu einer kleinen Änderung. Abschreckung und Verteidigung blieben zwar Hauptaufgaben, aber die traten mehr in den Hintergrund. Jetzt wollte man lieber Sicherheit und Stabilität in Europa, was auch gute Zusammenarbeit mit den neuen Partnern, also die früheren Gegner voraussetzt und Krisenbewältigung.
1999 wurde auf einem Gipfeltreffen ein Strategisches Konzept gebildet.

Dazu gehören:
o Aufrechterhaltung und Stärkung des Bündnis zwischen Nordamerika und Europa
o Aufrechterhaltung und Entwicklung des Militärs
o Unterstützung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
o Konfliktvermeidung und Krisenbewältigung
o Zusammenarbeit und Partnerschaft der NATO-Mitglieder
o Und die Erweiterung (dass die halt neue Länder aufnehmen)

Deutschland in der NATO:

Also Deutschland ist mit 120 Mio. € der zweitgrößte Beitragszahler der NATO-Militärshaushaltes nach den USA.
Anfangs setzte Deutschland das Militär nur zur Verteidigung des Staatsgebiets ein, doch ab den 90er Jahren nehmen auch deutsche Soldaten an „Friedens-Missionen“ teil, arbeiten mit anderen Mitgliedern zusammen und werden in Krisengebieten eingesetzt. Wie z.B. im Libanon oder Irak.
Sogar der Deutsche Manfred Wörner war sechs Jahre als Generalsekretär in der NATO tätig.
Zurzeit ist Jakob Gijsbert de Hoop Scheffer aus den Niederlanden Generalsekretär.





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