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"Die Füße im Feuer" (C. F. Meyer) - Referat



Da war doch einer; laut ächzten doch die Treppendielen, tief knarrte Holz wie unter schwerem Tritte. [geht nervös hektisch auf und ab] Oder doch nicht?! Trüben sich meine Sinne, trügt mich mein Verstand? Wer bin ich, dass meine Ängste die Oberhand gewinnen, dass meine Hände zittern und ich kaum vermag die Waffe gerade zuhalten. ...Ist...ist das Angst?...Sah ich denn nicht schon grausameres? Sah ich denn nicht schon mehr als einmal Black Jack freundlich lächeln?...und trotzdem...trotzdem [ringt verzweifelt mit den Händen] Hilf mir. Hilf mir!! ...Wer......Wer könnte......wollte...
[Geräusch am Fenster; schreckt auf] War da nicht etwas, ein Ton, als würfe jemand etwas gegen das Fenster? ...Will er etwa durchs Fenster kommen? [eilt hin; späht hinaus] Nein, nein...nur ein Ast.[gluckst] Meine Augen erspähen nichts in der anhaltenden Dunkelheit. ...Ist es in mir auch so dunkel?... Ein Ast, ein simpler Ast erschreckte mich auf so groteske Weise? [lehnt sich an die Wand] lächerlich...einfach lächerlich...Die Wahrheit. [sinkt hinab] Er kann doch gar nicht reinkommen. Die Tür ist zu, alles ist verriegelt...alles! [schlingt Arme um sich selbst; lacht gequält auf] Alles ist zu... alles... [ballt Hände zu Fäusten, ein Blitz erleuchtet das Zimmer, zuckt zusammen, stößt sich hastig von der Wand ab, steht in Zimmermitte]
Und doch ist es.. es ist...kalt...unheimlich. Als wäre da noch etwas, das mich beobachtet, mich jagt. [greift sich mit freier Hand an Kehle]
Es ist immer da, immer, immer...Was willst du?...noch von mir...[zittert]
[Geräusch; stürzt zur Tür; lauscht] Nichts, nichts, schon wieder nicht. Mein Herz in meinen Ohren übertönt alles andere [vergräbt Kopf in Händen; lässt Waffe fallen] Nein...nein...Nein![nimmt langsam Hände vom Gesicht, taumelt aufs Bett; bleibt liegen. Das Gewitter peitscht.]




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