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"Kleider machen Leute" - Referat



Kleider machen Leute- der Bericht

Wenzel Strapinski trat an einem Novembertag aus den Diensten des Schneidermeisters, da sich dieser in finanziellen Schwierigkeiten befand und begab sich auf die Landstraße zwischen Seldwyla und Goldach, einem Nachbarort, der nur wenige Stunden von Seldwyla entfernt ist. Ein Kutscher, der des Weges kam, nahm ihn freundlicherweise mit. Angekommen in Goldach wurde er freundlich empfangen und befand sich schon in der Rolle eines Grafen. Herr Strapinski soll eines Kartenspielen auf dem Hof des Amtsrates eingeladen worden sein, wo er Nettchen, die Tochter des Amtsrates und Herr Strapinskis Verlobte, kennen gelernt hat. Da er kein Gepäck hatte, weil er dieses in der Kutsche vergessen hatte, bekam er von den Goldachern allerlei geschenkt. Er wollte das Gepäck auch nicht zurück holen lassen, weil er meinte, aus politischen Gründen, seine Spuren verwischen zu müssen. Nun wurde ein verfahren gegen ihn eingeleitet und er wurde, wegen §263 und §132a, angeklagt.
Die Gerichtsverhandlung um Wenzel Strapinski verlief am 18.06.04 relativ ruhig. Im Verlauf des Prozesses sagten alle Zeugen aus, dass Herr Strapinski nie behauptet hat ein Graf zu sein. Es wurde ihm, wegen seines gepflegten aussehen, von den Goldachern angehängt. Allerdings hätte er das Missverständnis aufklären müssen, obwohl er einige Male versucht hat zu fliehen. Der Kutscher soll den Goldachern erzählt haben, dass Herr Strapinski ein Graf ist, aber hierzu verweigerte der Kutscher vor Gericht die Aussage. Wenzel Strapinski nutzte die Gastfreundschaft von den Goldacher schamlos aus und ließ sich viel zu schulden kommen, so ließ er sich auch von Melchor Böhni Geld für das Kartenspielen einsetzen. Er behauptete so eine Währung nicht zu besitzen. Nettchen gab zu, dass sie Wenzel Strapinski liebte und das sie nicht wüsste was sie tun würde, wegen seiner schweren Lüge.
Die Richter beschlossen Wenzel Strapinski nur milde zu bestrafen. Er muss das Geld, welches er sich zu schulden kommen lassen hat, nicht zurückzahlen, da die Goldacher es ihm aus reiner Gastfreundschaftlichkeit und Eigennutzen gegeben haben. Des weiteren wird er freigesprochen, allerdings zur Rechenschaft gezogen. Außerdem darf er nicht mehr nach Goldach zurück kehren.


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Piiia :)




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